Vote-Zone - Bewerte mich Vorschlag am 30.05.2022. Dieser Artikel wurde 1570 mal aufgerufen.

Top Ten

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Autor: Aurélien Picolet
Verlag: Cocktail Games
Spieler: 4 - 9
Alter: ab 14 Jahren
Jahr: 2020
Bewertung: 3,7 3,7 H@LL9000
5,0 5,0 Leser
Ranking: Platz 3114
Top Ten
Auszeichnungen:2021, As d'Or - Jeu de l'Année Nominierung

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Top Ten: 3,7 3,7, 3 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.06.22 von Franky Bayer - Ich kann aufgrund der begeisterten Reaktionen in bisher allen Spielrunden nur die Höchstnote vergeben. Ein Spiel des jahres ist es m. E. trotzdem nicht.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 25.06.22 von Michael Andersch - Naja... irgendwie typisch, dass die Jury dieses Spiel in den engeren Kreis nimmt. Witziges Prinzip, aber das Spiel funktioniert in Teilen nicht, wenn Mitspieler nicht in der Lage sind bzw. sich trauen, verbal oder zum Teil auch schauspielerisch aus sich heraus zu gehen. Und mit kleiner Spielerzahl ist es zu einfach, mit großer Spielerzahl richtig schwer.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.07.22 von Silke Hüsges

Leserbewertungen

Leserwertung Top Ten: 5,0 5.0, 2 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.05.22 von Axel B. - Dass dieses Spiel hier noch keine Bewertung erhalten hat, geht gar nicht. Da muss ich doch gleich mal was schreiben: "Top Ten" ist eines der besten Kreativ-Spiele, die ich jemals gespielt habe, und ich kenne viele. :-) Es geht hier darum, für eine zufällig gezogene Situation auf einer Skala von 1 bis 10 etwas Passendes zu sagen oder darzustellen. Diese Beiträge muss der/die ZugspielerIn dann in die richtige Reihenfolge bringen. Hä? Na gut, zu theoretisch, also hier 2 Beispiele von einer der Karten: "Schreib einem Freund eine Postkarte aus dem Urlaub. Von HORRORURLAUB bis TRAUMURLAUB." Oder: "Der Systemadministrator fragt dich vor allen anderen nach deinem Passwort. Wie lautet es? Von WEN JUCKT´S? bis DU VERSINKST IM ERDBODEN." Jede/r zieht jetzt eine Karte zwischen 1 und 10 und muss dementsprechend agieren. Hast du also die 1 oder 2 oder 9 oder 10 gezogen, sagst oder spielst du etwas Extremes, hast du eine 4, 5 oder 6 gezogen, sagst oder spielst du etwas Gemäßigtes (das ist oft am schwersten). Der/Die Spielerin am Zug hat dann die Aufgabe, die richtige Reihenfolge der Darstellungen zu finden, d.h. zu erkennen, dass im zweiten Beispiel das Passwort "Berlin" wahrscheinlich eine niedrigere Zahl hinter sich hat als das Passwort "Schatzimausi". Klingt erst mal nicht so spektakulär? Ist es aber, glaubt es mir, und kann auch ganz schön schwierig werden, wenn z.B. die 4, die 5 und die 6 gezogen wurden. Da muss man nämlich auch das unterschiedliche Temperament der MitspielerInnen mit in die Einschätzung einbeziehen. Was bei Jonas wie eine 5 aussieht, sieht bei Lisa vielleicht eher wie eine 7 aus. Dieser psychologische Faktor würzt das Spiel zusätzlich. Ok, genug gelabert, ich komme zum Punkt: "Top Ten" hat bei uns voll eingeschlagen. Wer kreative, kommunikative Spiele liebt, ist hier absolut richtig. Für mich ist "Top Ten" das perfekte Spiel des Jahres. Besonders toll: Es gibt viele Karten mit insgesamt 500 Situationen. Da kann man verdammt lange spielen, bevor sich was wiederholt. Und: Kaum Regeln, riesiger Spielspaß. Auf der Skala von 1 bis 10 von "Ab in die Tonne" bis "Ein echtes Wahnsinns-Spiel, jederzeit wieder" vergebe ich hiermit eine 11. Alles klar? Kaufen!
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.06.22 von Peter Steinert - Top Ten ist ein nettes Partyspiel, das in der richtigen Gruppe für bemerkenswert witzige Momente sorgen kann. Problem: Das Konzept ist mit seinen Anforderungen an Kreativität, Spontaneität, Beweglichkeit, Humor, Wortschatz, Empathie und schmerzbefreite Albernheit deutlich weniger barrierefrei als viele "Artverwandte" der letzten Zeit, wie beispielsweise Just One, So Kleever!, Dixit, Master Word, Crazy Pix, Perfect Match oder sogar Codenames. Damit ist die anvisierte Zielgruppe dermaßen speziell, dass ich die Statuten der Jury SdJ ("Förderung des Kulturgutes Spiel in Gesellschaft und Familie") hier nur teilweise erfüllt sehe. Ab 12 Jahren? Nö, längst nicht bei jeder Aufgabenstellung! Anders ausgedrückt: Bei Abwesenheit nur einzelner der oben genannten Anforderungen findet ein Spielgeschehen entweder nicht mehr statt oder ist zumindest unmittelbar gehemmt; die gewünschte Wirkung bleibt aus! In Minimalbesetzung (4 Personen) macht das Spiel außerdem noch nichtmal besonders viel Laune, auf Varianten gegen diesen Umstand wurde leider verzichtet. Das Material hingegen finde ich visuell wie haptisch originell - bis auf die Zahlenkarten, die eigentlich viel robuster sein müssten und bei denen die "10" in bereits drei mir bekannten Exemplaren fehlproduziert und somit "gezinkt" ist... Warum nicht einfach mal unkaputtbare Tafeln, passend zum übrigen Materialdesign? Oder ebenfalls Pokerchips? Eine Würdigung verdient dieses "Insiderspiel" durchaus (auch wegen seiner genialen Kartentexte), die Nominierung ist für mich jedoch überhaupt nicht nachvollziehbar.