Rezension/Kritik - Online seit 15.04.2018. Dieser Artikel wurde 6002 mal aufgerufen.

Trickerion: Legends of Illusion / Meister der Magie

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Autor: Richard Amann
Viktor Peter
Illustration: Villő Farkas
Verlag: APE Games
Mindclash Games
Corax Games
Rezension: Franky Bayer
Spieler: 2 - 4
Dauer: 60 - 120 Minuten
Alter: ab 14 Jahren
Jahr: 2015, 2016
Bewertung: 4,3 4,3 H@LL9000
4,5 4,5 Leser
Ranking: Platz 1214
Trickerion: Legends of Illusion / Meister der Magie
Trickerion: Legends of Illusion / Meister der Magie
Erweiterungen/Hauptspiel:Trickerion: Dahlgaards Geschenke

Spielziel

Also, DAS ist einmal ein außergewöhnliches Spielethema: In Trickerion - Meister der Magie nehmen wir die Rollen von berühmten Bühnenzauberern ein, welche danach trachten, in einem Wettbewerb binnen 5 Wochen den größten Ruhm zu erlangen.

Als Liebhaber von Filmen wie "Prestige" oder "Die Unfassbaren" konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, und habe mir das Spiel umgehend zugelegt.

Ablauf

Unsere Anfänge als Illusionist sind ja bescheiden. Denn unser Mitarbeiterstand ist ziemlich überschaubar, besteht er doch lediglich aus uns selbst, einem Handlanger und einem Spezialisten (Manager, Ingenieur oder Assistentin). 10 Münzen stellen unser karges Startkapital dar, dazu kommt noch ein Trickerion-Splitter, ein universell einsetzbarer Teil eines mysteriösen, wertvollen Kristalls. Auch beherrschen wir erst einen einfachen Zaubertrick in Form einer Trickkarte. All dies kommt, zusammen mit ein paar wenigen Requisiten, in unsere Werkstatt.

Wir sehen also: Um tatsächlich der neue Star am Zauberhimmel zu werden, muss noch einiges geschehen. Es bleiben uns noch genau 5 Wochen, um attraktive Shows mit spektakulären Tricks auf die Beine zu stellen.

Jede Woche (= Runde) gliedert sich dabei in 7 Phasen:
1. Die Stadtwürfel werden gewürfelt und in die Stadt gelegt.
2. Die Spielreihenfolge wird ermittelt (umgekehrte Reihenfolge der Ruhmesleiste).
3. Wir können die Werbetrommel rühren, indem wir 2 Ruhmespunkte kaufen.
4. Für unsere Mitarbeiter planen wir, wo sie diese Runde tätig sein sollen.
5. Wir setzen unsere Mitarbeiter nacheinander an dem vorgesehenen Orten ein.
6. Um Einnahmen und Ruhm zu erhalten, geben wir am Theater Vorstellungen.
7. Abschließend führen wir administrative Tätigkeiten durch.

Die wichtigsten Phasen des Spiels sind die Phasen 4 bis 6. In der Phase 4 entscheiden wir, wo wir unsere Mitarbeiter einsetzen, indem wir ihnen verdeckt Auftragskarten (mit den verschiedenen Einsatzorten) zuweisen. Nachdem diese anschließend alle aufgedeckt wurden, setzen wir nacheinander - vom Startspieler beginnend - je einen Mitarbeiter ein.

Jedem Mitarbeiter steht dafür eine bestimmte Anzahl an Aktionspunkten zur Verfügung, die von seiner Qualifikation abhängt: Zauberer 3 Aktionspunkte, jeder Spezialist 2 und Handlanger 1 Aktionspunkt. An den meisten Orten kann der Wert durch Abgabe genau eines Trickerion-Splitters um 1 erhöht werden. Folgende Einsatzorte stehen zur Auswahl:

  • Im Stadtzentrum können wir hauptsächlich neue Tricks lernen, Mitarbeiter einstellen und Geld beschaffen.
  • Auf dem Marktplatz können für die Tricks notwendige Requisiten eingekauft, gefeilscht und bestellt werden, wobei stets nur eine beschränkte Anzahl an unterschiedlichen Requisiten angeboten wird.
  • In der Werkstatt - hier dürfen nur unsere eigenen Mitarbeiter werken! - können wir vor allem die Tricks vorbereiten, sobald wir alle notwendigen Requisiten haben. Dafür erhalten wir Trickplättchen, die wir später im Theater einsetzen können.
  • Im Theater schließlich können wir entweder eigene Tricks aufbauen, indem wir Trickplättchen auf ausliegende Regiepläne (eine Art Choreographie einer Zaubershow) platzieren, oder eine Aufführung planen, was allerdings nur der Zauberer selbst durchführen darf.

Anschließend finden Vorstellungen statt. In der Reihenfolge der Wochentage wählt jeder Zauberer, der eine Aufführung geplant hat, einen Regieplan, der mindestens einen seiner Tricks enthält. Dann werden alle Tricks auf diesem Plan aufgeführt, also auch die Tricks der Mitspieler (sie haben sozusagen Gastauftritte). Jeder Spieler erhält für jeden seiner aufgeführten Tricks den Erlös auf der entsprechenden Trickkarte (Ruhm, Geld, Trickerion-Splitter). Der aufführende Zauberer bekommt noch zusätzliche Belohnungen laut Regieplan sowie für seine dort eingesetzten Spezialisten.

Am Ende der Runde müssen wir unsere eingesetzten Mitarbeiter bezahlen, die Werbeplakate abhängen und noch ein paar Vorbereitungsarbeiten für die nächste Runde durchführen. Nach der 5. Woche endet das Spiel, und es gibt eine Abschlusswertung, bei der es noch ein paar Punkte für verbliebenes Geld, Trickerion-Splitter, sowie für jeden angestellten Mitarbeiter gibt. Wer schlussendlich die meisten Ruhmespunkte hat, gewinnt und erweist sich als der neue Meister der Magie.

Fazit

Wir schicken Zauberer, Spezialisten und Handlanger aus, um Arbeiten zu erledigen. Ganz klar: Wir haben es mit einem Worker Placement Game zu tun. Das gibt zwar auf den ersten Blick einen Abzug in der Originalitätsnote, Trickerion bietet aber genug originelle Ideen, welche eine nähere Betrachtung rechtfertigen.

Der Einsatz der Arbeiter geschieht nämlich nicht direkt, sondern über zwei Phasen. Zuerst werden allen Mitarbeiter Aufträge erteilt, indem ihnen mit Auftragskarten verdeckt ihr Einsatzort zugewiesen wird. Erst in der anschließenden Phase werden - nachdem alle Auftragskarten aufgedeckt wurden - die Arbeiter tatsächlich losgeschickt, um ihre Arbeit zu entrichten. Nun sieht man, wer welche Arbeiter wohin entsendet. Während man bei der Auftragserteilung eher noch spekuliert, wird nun das "Worker Placement" konkret. Es gilt jetzt, das Beste daraus zu machen.

Die Interaktion ist dabei recht hoch. Die Einsetzpläne sind nämlich nicht nur - wie bei den meisten Spielen dieses Genres - limitiert, sie sind zudem auch noch recht unterschiedlich gut. Dies ergibt sich aus den unterschiedlichen Modifikatoren für die Aktionspunkte, die zwischen +3 und -1 liegen können. Wer zuerst kommt, dem stehen daher mehr Aktionspunkte zur Verfügung, ergo kann er mehr und/oder bessere Aktionen durchführen. Die Gesamtzahl an Aktionspunkten setzt sich schließlich aus dem Grundwert des Mitarbeiters + Modifikator vor Ort + eventuell 1 Aktionspunkt für 1 Trickerion-Splitter zusammen.

Das Wichtigste für eine gelungene Show sind natürlich die Zaubertricks. Bis so ein Trick einem staunenden Publikum präsentiert werden kann, steckt aber einiges an Arbeit dahinter. Zuerst einmal muss er "gelernt" (sprich: im Stadtzentrum besorgt) werden. Dabei ist zu beachten, dass für die besseren Tricks bereits ein gewisses Können in Form von Mindestruhm vorausgesetzt wird. Dann müssen noch auf dem Marktplatz die angegebenen Requisiten beschafft werden.

In der Werkstatt muss der Trick schließlich noch vorbereitet werden, indem die auf der Trickkarte vermerkte Anzahl an Trickplättchen daraufgelegt werden. Schlussendlich muss der Trick dann im Theater aufgebaut werden. Dazu wird ein entsprechendes Trickplättchen auf einem Regieplan platziert, wobei jeder Trick auf jedem Plan nur ein einziges Mal vorkommen darf. Die Zuschauer sehen eben nicht gern zwei Mal denselben Trick. Reichlich viel Aufwand, der auch einiges an Planung und Überlegung erfordert. Je schwieriger ein Trick zu vollführen ist, umso mehr Ruhm, Geld und/oder Trickerion-Splitter bringt dieser uns dann aber auch ein.

Bei den Trickplättchen kommt übrigens noch ein originelles Spielelement zum Tragen: Sie zeigen nämlich an jeder Ecke ein anderes Symbol. Wenn es nun gelingt, beim Legen der Plättchen mit zwei gleichen Symbolen einen Verbindungskreis zu bilden, spricht man von einer "Trickroutine". Dies wird bereits beim Erzeugen mit Ruhm oder Gold belohnt und bringt später auch bei einer Aufführung einen Extra-Ruhmespunkt. Genug, um schon beim Legen der Trickplättchen darauf zu achten.

Das Theater verdient noch eine spezielle Aufmerksamkeit, gibt es doch ein paar Unterschiede zu den anderen Orten. Hier ist es erstens nicht erlaubt, die Aktionspunkte durch Abgabe eines Trickerion-Splitters zu erhöhen. Und zweitens ist es von Bedeutung, an welchem Wochentag man tätig ist. Jeder Spieler darf in einer Runde seine Arbeiter nur an einem einzigen Tag einsetzen, welcher dann für die anderen Spieler gesperrt ist. Er hat dann sozusagen an diesem Tag die Kontrolle über die Bühne.

Der erste und letzte Tag weisen außerdem noch eine Besonderheit auf. Am Donnerstag ist das Vorbereiten von Tricks günstiger (+1 Aktionspunkt). Außerdem hat man im Falle einer Aufführung die erste Wahl, dafür muss man aber aufgrund des unattraktiven Termins Abzüge in den Erlösen in Kauf nehmen. Am Sonntag ist es hingegen umgekehrt: Die Vorbereitung von Tricks ist teurer, eine Sonntagsvorstellung bringt dafür mehr Ruhm und Geld ein.

Spielmechanisch bietet Trickerion einiges für die grauen Zellen. Mir gefällt diese Art von interaktivem Worker Placement sehr gut, und der ganze Prozess, um einen Trick bis zur bühnenreifen Aufführung zu bringen, ist anspruchsvoll und mit viel Optimierungsarbeit verbunden.

Aber auch optisch weiß das Spiel zu überzeugen. Die grafische Gestaltung besticht durch gediegene Farbgebung und Detailreichtum, welche zur dichten Atmosphäre beiträgt. Andererseits ist dies aber der Übersichtlichkeit nicht förderlich, und auch die Symbolik ist nicht auf Anhieb verständlich. Besonders gelungen finde ich hingegen das "Handbuch des Zauberers", welches jedem Spieler einen Überblick über alle Aktionsmöglichkeiten sowie eine übersichtliche Aufstellung aller Zaubertricks bietet.

Alle Trickkarten gehören übrigens einer der vier Zauberschulen an: echnische Tricks, mentale Tricks, Entfesselungstricks und optische Tricks. Ich kann nicht sagen, ob es alle vorkommenden Tricks tatsächlich gibt - Zauberer verraten ja nicht gerne ihre Geheimnisse -, aber das Gesamtwerk macht mir einen sehr gut durchdachten, mit viel Liebe zum Detail versehenen Eindruck.

Insgesamt ist Trickerion ein herausforderndes, relativ komplexes Spiel. Die Spieldauer ist mit ungefähr 30 Minuten pro Spieler angegeben. Dies ist meiner Meinung nach etwas optimistisch, denn wir haben doch mindestens eine dreiviertel bis fast eine ganze Stunde pro Spieler benötigt. Das macht die Angelegenheit dann doch etwas zäh und ist ein großer Wermutstropfen.

Und wenn wir schon bei der Spieldauer sind, passt dazu auch die im Spiel beinhaltete Erweiterung "Die Dunklen Gassen". Sie fügt dem Grundspiel noch ein paar Elemente hinzu, allem voran einen weiteren Schauplatz - die Dunklen Gassen -, wo man spezielle Auftragskarten erhalten kann. Diese bringen entweder einen dauerhaften Vorteil oder einen einmaligen Effekt. Dazu kommen noch Prophezeiungen, welche die Regeln für jeweils eine Spielrunde verändern. Am wichtigsten jedoch: Es werden zwei zusätzliche Spielrunden gespielt, sodass jetzt sogar noch bessere, kompliziertere Zaubertricks, die einen höheren Mindestruhm und noch mehr Vorbereitung erfordern, aufgeführt werden können. Dies verlängert die Spieldauer noch einmal um mindestens 15 Minuten pro Spieler. Schade, denn mit der Erweiterung spielt sich Trickerion taktischer, deutlich interaktiver, interessanter, aber 4 bis 5 Stunden sind für das Spiel dann doch etwas zu lange. Ich hätte mir gerne das Spielgefühl der Erweiterung in etwas komprimierterer Form und in kürzerer Spielzeit gewünscht.

So wird voraussichtlich leider "nur" das Grundspiel öfters auf unserem Spieltisch landen. Dieses bietet aber ohnehin ausreichend Abwechslung und Spielreiz für mehrere interessante Partien mit spektakulären Zaubershows à la David Copperfield oder Siegfried & Roy.

Rezension Franky Bayer

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Trickerion: Legends of Illusion / Meister der Magie: 4,3 4,3, 4 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.08.17 von Franky Bayer - Ich hätte dem Spiel wegen des interessanten Worker Placements, des hochwertigen Materials und des originellen Themas gerne eine höhere Spielreiznote verliehen, aber der etwas zähe Spielverlauf und die lange Spieldauer erlauben nur eine 4.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.02.16 von Edgar Ameling - Man möchte der beste Zauberer seiner Zeit werden. Dazu muss man im Theater Zaubertricks aufführen und bekommt dafür Siegpunkte und Geld. Mit dem Geld kauft man dann neue, größere Kunststücke, für die man aber auch Material benötigt, um sie aufführen zu können. Sehr schönes Worker-Placement-Spiel mit tollem Material und eingängigen Regeln. Auch die thematische Umsetzung ist sehr stimmig geworden. In der Einstiegsvariante ein anspruchsvolles Kennerspiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.11.16 von Michael Andersch - Die Umsetzung des Themas ist so halbwegs gelungen, aber die Zahnrädchen und Federn der Spielmechanik schauen an allen Ecken und Enden aus dem Spiel raus. Es geht seeeeeehr langsam los, bis man sich mal ein wenig was aufgebaut hat, und im Kern ist es - Zauberthema hin oder her - nix neues: Workerplacement, hole Rohstoffe, verarbeite sie, generiere Siegpunkte draus. Leider dauert das Ganze auch insgesamt recht lang, so dass zumindest ich die Zeit besser zu füllen weiß.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.11.18 von Henning Knoff - Tolles Thema. Die Mechanismen sind altbekannt und sehr grübelorientiert zusammengerührt. Dadurch ist mir das Spiel einen Tick zu zäh, um die Note 5 zu geben, denn Spaß macht die Bühnenzauberei allemal.

Leserbewertungen

Leserwertung Trickerion: Legends of Illusion / Meister der Magie: 4,5 4.5, 12 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.01.16 von Mike - Trickerion richtet sich vor allem an VielspielerInnen, denn es kombiniert verschiedene Mechanismen, darunter Worker Placement, Aktionspunktemechanismus und Set Collection, das kann für Einsteiger eventuell überfordernd wirken. Wer sich aber darauf einlässt, wird mit einem sehr atmosphärischen, fordernden und grafisch sehr gelungenem Spiel belohnt, das insbesondere in der Variante mit Erweiterung viele Strategieoptionen bietet. Einziger Minuspunkt für mich ist die lange Spieldauer von ca 50 min pro Spieler. Zwar vergeht die Zeit wie im Flug, aber man kommt eben nur an besonderen Tagen dazu. Trotzdem: wer schon immer mal einen Film wie Prestige als Brettspiel spielen wollte, dem sei Trickerion sehr ans Herz gelegt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.02.16 von Raimund aus Köln - Das Spiel konnte uns so gar nicht überzeugen. Das Feeling kommt nicht rüber, es wirkt alles sehr mechanisch und wirklich viele neue Tricks führt man auch nicht auf. Und das nach über 3 Stunden Spielzeit. Der eigentliche Kern (Neue Tricks lernen, ausrüsten und aufführen) geht sehr schleppend voran und bis zum Spielende führt man nur 1-2 neue Tricks auf. Alles in allem viel Wirbel um wenig Spiel. (Basierend auf 5 Spielen. 2x Einführungsspiel mit 5 Runden, 3x mit beiden Erweiterungen über 7 Runden). Wieder mal auf einen Hype reingefallen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.04.16 von Dencer - Für mich ein Highlight. Raimunds Kritik kann ich zwar im Ansatz verstehen, aber zum einen schafft man in 7 Runden mehr Tricks (3-4), zum zweiten, wenn man dann weiß, worauf man sich einlässt ein tolles Spiel, weil es zum Teil bekannte Komponenten sehr schön verzahnt, es trotz der Dauer wie im Fluge vergeht und es auch Interaktionsmöglichkeiten gibt. Einzig die Grafi spricht mich nicht zu 100% an. Tricky Spiel mit unverbrauchtem Thema.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.05.16 von Johann - Normales Workerplacementspiel, das Lernen der Tricks dauert laaaaaaange und die Spannungskurze ist nicht sehr hoch. Dafür aber die Spielzeit mit 3-4 Stunden. Insgesamt; nett aber für das gebotene viel zu lang.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.08.16 von Daniel - Bisher 3 Partien gespielt und für mich und auch meine Mitspieler definitiv eins der Highlights dieses Jahr. Das umfangreiche Material ist nicht nur von sehr guter Qualität, sondern sieht darüber hinaus einfach nur fantastisch aus. Der Aufbau geht recht schnell, aber das Regelstudium nimmt doch etwas Zeit in Anspruch, denn Trickerion ist ein ziemliches Schwergewicht mit verschiedenen Elementen und Mechanismen, die man erst einmal verinnerlichen muss. Spätestens nach einer Partie sind die Abläufe allerdings schon soweit klar, das man nicht mehr permanent die Regeln zu Hilfe nehmen muss. Trickerion ist spannend, vielschichtig, abwechslungsreich und thematisch perfekt umgesetzt. Wer komplexe Spiele mag und auch nur ansatzweise mit dem Thema etwas anfangen kann, dem kann ich Trickerion absolut empfehlen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.04.17 von schwenkbraten - Schweres Expertenspiel. Die Aufmachung ist hervorragend, dicke Karten, dicke Tableauts, toll! Schade ist, dass der Anlauf sehr schleppend ist, es kommt bis zum Schluss nicht zu vielen Tricks, weil man einfach nicht genug Zeit dafür hat. Zumindest im Basisspiel. Außerdem muss man gehörig aufpassen, dass man keine Regelfehler macht. Trickerion ist sehr thematisch, ich fühle mich toll unterhalten. Aufgrund seiner Komplexität wird das Spiel aber leider nicht so häufig auf den Spieltisch kommen. P.S.: Die Metallmünzen sind super!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.06.17 von Florian Kalenda - Habe schon mehr Spielspaß mit wesentlich weniger Regeln erlebt. Das Sammelsurium an Mechaniken wirkt weder magisch noch trickreich. Die Optik finde ich aber großartig.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.08.17 von Daniel Noé - Hm - Zaubershows die an verschiedenen Tagen verschieden gewertet werden und auch nur von einem bestimmten der 8 "Arbeiter" ausgelöst werden können sind nichts Neues? Welches Workerplacementspiel hat denn bitte einen solchen oder ähnlichen Mechanismus? Nun ja jedem seine Meinung. Trickerion ist ein Expertenspiel und selbst da ein nicht allzu schnell Zugängliches - In der heutigen zeit scheint aber jeder alles spielen zu wollen, dass da Interessen und Fähigkeiten an Grenzen stoßen ist klar und bei Trickerion wird dies auch allzu deutlich. Denn mein Problem mit diesem Spiel ist folgendes: Für wen soll bitte dieses unvollständige Bsisspiel sein? Die Experten steigen eh komplett mit allen "Extras" ein und für alle anderen ist das Spiel doch eigentlich nicht gedacht. Und weil dem so ist müssen dann die Experten erst durch das Basisspiel, dann durch die InGame-Erweiterung, dann wenn sie haben durch zusätzliche Erweiterung Dahlgaards Geschenke (gerade wenn man es zu Zweit spielt übrigens ein Muss). Das ist total kontraproduktiv aufgebaut und bläht das Lernen total unnötig auf. Zu allem Überfluß kommt es dann noch zu folgendem Phänomen: Im Basisspiel kümmere ich mich null um die Symbolik, die brauch ich dann aber in den weiteren Teilen um so mehr, und so lerne ich im Endeffekt das Spiel dann nochmal. Und vor allem die Symbolik ist alles andere als eingängig, bis heute nach 10 Spielen muss ich die Wahrsageplättchen regelmässig nachschlagen und ganau das ist die Zeit, da hat der HALL Rezensent recht, die sich dann gefühlt, endlos ziehen kann. Bitter, denn Trickerion ist ansonsten genau die Art Spiel, die ich mag. Hohe Verzahnung bei recht wenig Handlungsorten (nämlich genau 5), tolles Material, einmaliges Thema, einmaliges Workerplacementsystem (nicht nur die Arbeiter sind unterschedlich viel wert auch die Aktionsorte bringen je nach Slot unterschiedlich Bonus dazu noch die Kristalle), dazu eine steile Lernkurve. Meist lernt man genau einen Level 36 Trick und da sollte der Bonus dann auch sitzen, denn dieser ist bei gleichguten Spielern oft das Spielentscheidende. Trickerion ist in allen Bereichen für mich ein ungewöhnliches Spiel mit allen tollen genannten Pluspunkten für mich, dennoch halte ich die Regelschwäche für einen deratigen Designfehler, dass ich keine Höchstwertung gebe(n kann). 5 Punkte
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.09.17 von Claudius D.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.03.18 von Dario - Was für ein Spiel! Und dabei habe ich bisher nur die rudimentäre Grundversion gespielt. Denn alleine diese hat es schon in sich. Alleine zu verstehen, wie die Regiepläne funktionieren hat bei mir eine Weile gedauert. Strategisch uns spielerisch auf hohem Niveau. Thematisch nicht von dieser Welt. Eindeutig an Christopher Nolans Prestige inspiriert, schafft es Trickerion ein originelles Setting thematisch und graphisch wunderschön umzusetzen. Die Atmosphäre ist unbezahlbar. Die vielen unterschiedlichen Tricks unterscheiden sich letzten Endes nur durch die Werte und werden thematisch nicht wirklich eingebettet, aber hier kann ein kreativer Spieler das ganze auch als Anreiz zum Rollenspiel vornehmen. Wem wie mir das Thema wichtig ist, sollte Trickerion unbedingt mal antesten, falls nicht schon längst geschehen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.05.18 von Hans Huehnchen - Die ein oder andere Verschlankung hätte dem Spiel sehr gut getan, gerade die unübersichtliche Wertung bei den Aufführungen hätte aufgeräumt werden müssen. Dann wäre aus einem guten Spiel ein sehr gutes geworden.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.08.18 von Axel F. - Wow - ein sehr denklastiges und AP-anfälliges Spiel. Irgendwie hat´s mir gefallen - zumal ich das Thema (entgegen vorheriger anderslautender kritischen Stimmen) durchaus wiederfinde. Wenn man mal die Symbolsprache kapiert hat, geht´s eigentlich vom Verständnis her recht flüssig. Trotzdem muss man jedesmal die Übersicht der vorhandenen Zaubersprüche zu Rate ziehen um zu schauen, welchen Spruch man sich jetzt kaufen kann der auch zu den verfügbaren und vorhandenen Zutaten passt. Die Aufführungsbewertung empfinde ich ebenfalls als etwas kompliziert. Spielen würde ich Trickerion maximal zu zweit.

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