Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Sushi Go Party!

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.05.22 von Kauz - "7 Wonders" - light trifft es ganz gut ... Dass man sein Menü individuell zusammenstellen kann, schätze ich sehr, auch wenn es meist auf die interaktiven Bestandteile hinausläuft. Vor Reisen packe ich die Bestandteile gerne um, sooo hilfreich ist der Sortiereinsatz auch wieder nicht. Mit was ich mich nicht anfreunden kann, ist das Kawaii-Design, aber das ist dann wohl typisch japanisch.

* Top Ten

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.05.22 von Axel B. - Dass dieses Spiel hier noch keine Bewertung erhalten hat, geht gar nicht. Da muss ich doch gleich mal was schreiben: "Top Ten" ist eines der besten Kreativ-Spiele, die ich jemals gespielt habe, und ich kenne viele. :-) Es geht hier darum, für eine zufällig gezogene Situation auf einer Skala von 1 bis 10 etwas Passendes zu sagen oder darzustellen. Diese Beiträge muss der/die ZugspielerIn dann in die richtige Reihenfolge bringen. Hä? Na gut, zu theoretisch, also hier 2 Beispiele von einer der Karten: "Schreib einem Freund eine Postkarte aus dem Urlaub. Von HORRORURLAUB bis TRAUMURLAUB." Oder: "Der Systemadministrator fragt dich vor allen anderen nach deinem Passwort. Wie lautet es? Von WEN JUCKT´S? bis DU VERSINKST IM ERDBODEN." Jede/r zieht jetzt eine Karte zwischen 1 und 10 und muss dementsprechend agieren. Hast du also die 1 oder 2 oder 9 oder 10 gezogen, sagst oder spielst du etwas Extremes, hast du eine 4, 5 oder 6 gezogen, sagst oder spielst du etwas Gemäßigtes (das ist oft am schwersten). Der/Die Spielerin am Zug hat dann die Aufgabe, die richtige Reihenfolge der Darstellungen zu finden, d.h. zu erkennen, dass im zweiten Beispiel das Passwort "Berlin" wahrscheinlich eine niedrigere Zahl hinter sich hat als das Passwort "Schatzimausi". Klingt erst mal nicht so spektakulär? Ist es aber, glaubt es mir, und kann auch ganz schön schwierig werden, wenn z.B. die 4, die 5 und die 6 gezogen wurden. Da muss man nämlich auch das unterschiedliche Temperament der MitspielerInnen mit in die Einschätzung einbeziehen. Was bei Jonas wie eine 5 aussieht, sieht bei Lisa vielleicht eher wie eine 7 aus. Dieser psychologische Faktor würzt das Spiel zusätzlich. Ok, genug gelabert, ich komme zum Punkt: "Top Ten" hat bei uns voll eingeschlagen. Wer kreative, kommunikative Spiele liebt, ist hier absolut richtig. Für mich ist "Top Ten" das perfekte Spiel des Jahres. Besonders toll: Es gibt viele Karten mit insgesamt 500 Situationen. Da kann man verdammt lange spielen, bevor sich was wiederholt. Und: Kaum Regeln, riesiger Spielspaß. Auf der Skala von 1 bis 10 von "Ab in die Tonne" bis "Ein echtes Wahnsinns-Spiel, jederzeit wieder" vergebe ich hiermit eine 11. Alles klar? Kaufen!

* Die Insel der Katzen / The Isle of Cats

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.05.22 von Kivi - Das Spiel ist total hässlich. Sorry, aber mir gefallen die grafische Gestaltung des Covers, der Marker, der Karten und anderen Spielmaterialien überhaupt nicht. Ebenso das seltsame Thema.... Das waren auch die Gründe, warum ich dieses Spiel erst gar nicht auf dem Schirm behalten wollte. Nachdem ich es nun gespielt habe, finde ich es immernoch garfisch ein Desaster, aber spielerisch wirklich (in meinen Augen) als eines der besten Puzzle-Teile-Lege-Spiele auf dem Markt. Gefällt mir auf jeden Fall besser als viele Rosenbergsche Varianten oder auch Spiele aus anderen Häusern. Von mir gibt es den Rat: Wenn euch bisher die Aufmachung ebenfalls abgeschreckt hat, gebt dem Spiel trotzdem eine Chance, vielleicht werdet ihr genauso wie ich angenehm überrascht sein.

* First Rat

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.05.22 von Britzer - Lustiges Thema, einfache Regeln, tolle Aufmachung, variantenreich und eine ordentliche Portion Interaktion. Richtig gut. Lediglich der Titel missfällt.

* Magellan: Elcano

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.05.22 von Andreas - Hier stand letztens noch eine Bewertung von einem User, der das Spiel mit 6 Punkten gelobt hat. Nur wegen seiner Bewertung habe ich das Spiel gesucht. Wer es noch kaufen will: Schaut bei eurem Thalia vor Ort. Online ist es nicht mehr erhältlich und laut Hersteller ist kein Nachdruck geplant. Zum Spiel: eigentlich ein ganz simples Bietspiel. Da aber jeder die gleiche Anzahl Karten hat und Karten für unterbotene Punkte-Karten zurück kommen, kommen viele Taktiken und sehr viel Spannung auf. Nur blau und grün ist nicht gut zu unterscheiden. Volle 6 Punkte!

* Splendor Marvel

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.05.22 von Andreas - Das normale Splendor haben wir nie gespielt. Tolles Sammelspiel. Mit den Infinity Steinen sammeln wir Marvelfiguren-Karten, die auch Boni bringen. War schneller vorbei als gedacht da ich zu lange Lvl 1 Charaktere gesammelt hatte. Die Grafiken sind super. Tolles Spiel!

* Dungeons, Dice & Danger

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.05.22 von Koeppquist - Schon wieder ein Roll & Wirte..... gibt\'s eigentlich noch andere Neuerscheinungen? Dennoch bringt DDD durh seine Aufmachung und die je nach Spielplan geringfügig abweichenden Regeln Abwechslung und macht als Spiel für zwischendurch oder als Absacker Spaß

* The Great Wall

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.05.22 von Dietrich - Nein, das ist nicht mein Spiel! Weder psychisch (wie mancher sich hier neudeutsch auszudrücken versucht) noch physisch (also im Besitz), da man wenig in der laaaangeäähn Spielzeit entscheiden kann. Und das sogar, indem man ähnlich „Puerto Rico“, „San Juan“, „Exodus - Proxima Centauri“, „Ad Astra“ oder „Race For The Galaxy“ am Zug eines Mitspielers, wenn auch stark abgeschwächt, teilnehmen kann. Eigentlich sind einzelne Mechaniken gut miteinander verwoben … Allerdings spielt neben dem Ziehen von Karten, für deren Erfüllung man einiges opfern muss, die nur marginal bestimmbare Spielerreihenfolge eine größere Rolle. Das klingt also nicht so schlecht. Aber das Spiel zieht sich - vor allem bei Grüblern - stark in die Länge, um dann doch erst am Spielende die entscheidenden Siegpunktanzahlen zu vergeben. Mir jedenfalls sind Spiele lieber, bei denen man schon im Verlaufe des Spiels die wesentlichen Siegpunkte erhält; und zwar thematisch als Spielwährung in Form von Geld (das gleichzeitig Ressource und Siegpunkte darstellt) oder Reputation (die man gewinnen, aber auch verlieren kann). Oder Siegpunkte (Geld, Reputation), deren bestimmte Anzahl das Spielziel ist - als eine Art Rennspiel: „Siedler von Catan“, „Euphoria“, „Colonial - Europe‘s Empires Overseas“. Nein, meins ist „The Great Wall“ nicht und wird es auch nicht werden - weder psychisch, noch physisch.

* Die Quacksalber von Quedlinburg

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.05.22 von sutrebuh - Aufgemotztes Drück dein Glück! Da zieht man Zutat für Zutat aus dem Beutel. Immer wieder und wieder. Ansonsten wird noch ein paar Mal gewertet und eingekauft. Ein wenig Spannung bringt die Phase, wenn der Kessel zu explodieren droht - außer man hat noch das Fläschchen in der Hinterhand, mit dem sich die letzte Knallerbse nochmal schnell aus dem Topf fischen lässt. Dann ist es gleich nur noch halb so spannend. Das alles ist alles ganz nett und die verschiednen Zutaten bringen ein wenig Würze ins Spiel, aber irgendwann reicht es dann auch mit der Zieherei. Immerhin macht des Kindern Spaß.

* Savannah Park

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.05.22 von Peter Steinert - Nette Tüftelei und als reines Familienspiel durchaus einen Blick wert. Das Material ist solide, wirkt aber optisch ebenso "leicht angestaubt" wie die Vorgängertitel von Deep Print. Kritik muss sich auch die Spielerfarbe Blau gefallen lassen, auf der man die spielbestimmenden Wasserstellen leider kaum erkennt. Das ist ärgerlich und sollte einem erfahrenen Entwicklungsteam eigentlich so nicht passieren. Das Aufnehmen der Hexplättchen empfanden wir als fummelig, besser wäre wohl eine runde Lösung gewesen! Zusätzlich wäre es aus meiner Sicht schlüssiger und sogar funktionaler, die Plättchen genau umgekehrt zu handhaben - also beim Aufbau die farbige Seite nach oben! Beeindruckend finde ich hingegen, mit wie wenig Regeln die beiden Autoren Kramer & Kiesling hier einen eleganten Mechanismus erzeugen, der die Spieler vor teils ernste Entscheidungsnöte stellt. Trotz einiger Varianten reicht das aber vermutlich nicht für den nötigen Langzeitreiz. Apropos Varianten: Hier gefielen uns die Löwen gut, die allerdings einen sehr großen Nachteil haben: Gleichzeitiges Spielen wird damit unmöglich! Viel zu stark ist das Interesse, ob die Mitspieler jeweils Löwenpunkte generieren wollen und wo sie den Löwen anschließend platzieren. Es muss also reihum agiert werden, und dann dauert eine Partie einfach zu lang. Fiel das beim Testen nicht auf? Das Regelheft jedenfalls hat dazu keine Meinung ;-)

* Castell

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.05.22 von Der Fisch - Castell ist eines dieser Spiele, die sich völlig neu anfühlen. Wir bewegen uns auf dem Spielplan, der Katalonien darstellt, von Region zu Region um neue Castellers in unser Team aufzunehmen. Diese ordnen wir in einem Turm an, für den es einige Voraussetzungen gibt. Diese Voraussetzungen lassen sich aber nach und nach modifizieren: starte ich noch mit einer Grundbreite von drei Personen, kann ich diese später erhöhen, um eine größere und breitere Pyramide zu errichten. Mit meiner so immer komplexer werdenden Pyramide gilt es dann, "Festivals" zu gewinnen und Punkte zu holen. Was sich ein bisschen nach Familienspiel anhört, entpuppt sich als komplexes Denkspiel mit einigen Besonderheiten: obwohl viel hin- und her überlegt werden muss, fühlt sich Castell nie wirklich "mathematisch" an. Es ist eher eine Art von Logik-Rätsel, auf das man nach und nach mehr Einfluss nehmen kann, das dadurch aber auch immer tiefgehender wird. Hinzu kommt eine sehr hohe Materialqualität, eine farbenfrohe und passende Gestaltung sowie eine hohe Varianz. Alles wirkt wie aus einem Guss und trotz des grundsätzlich abstrakten Spielprinzips ist Castell enorm thematisch. Für mich ein kleiner Minuspunkt: ab 3 bis 4 Spielerinnen und Spielern dürfte die Spielzeit und Downtime doch recht groß werden.

* Azul: Die Gärten der Königin

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.05.22 von Chrizlutz - Calico meets azul. Mir etwas zu viel. Ich weiß nicht, wie häufig ich es spielen müsste, damit ich auch auf meine Mitspieler achten könnte. So ist es für mich Multiplayer-solitär. Da finde ich alle bisherigen Azul-Ausgaben besser

* Khôra: Aufstieg eines Imperiums / Rise of an Empire

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.05.22 von Der Fisch - Die Bewertung von Khora ist ganz schön schwierig. Denn je nachdem, wie die eigene Spielesammlung aussieht, kann die Entscheidung für den Spielreiz variieren. Denn Khora funktioniert gut, spielt sich kurzweilig und ist enorm gut ausgestattet. Doch Khora bietet in seinen Einzelteilen auch nicht wirklich viel Neues. Fangen wir aber von vorne an: bei Khora handelt es sich um ein Aktions-Ressourcen-Enginebuilder-Spiel. Zu Beginn einer von 9 Runden werden von jedem Spielenden die eigenen Würfel geworfen. Diese bestimmen, welche Aktionen "kostenlos" möglich sind. Möchte man dennoch "teurere" Aktionen ausführen, muss dafür eine Ressource hergegeben werden. Dann werden Aktionen ausgeführt und abgehandelt. Das funktioniert im Wesentlichen über zahlreiche Leisten, die verschiedene Werte wie Steuereinkommen oder Militär anzeigen. Schlussendlich kaufen sich alle Spielerinnen und Spieler noch auf ihren persönlichen Leisten vor, was Boni bringen kann. All das klingt recht technisch und das ist es letztlich auch. Recht geradlinig werden die einzelnen Schritte des Zuges abgehandelt, das Ganze geht 9 Runden lang und dauerte bei uns jeweils etwa eine Stunde. Das ist gerade so kurz, dass immer das Gefühl bleibt, dass viele Optionen (diesmal) nicht genutzt wurden. Das kann grundsätzlich motivierend sein. Doch trotz des gut funktionierenden Spielprinzips kam bei uns selten thematisches Feeling auf, viele Aktionen wirken seltsam ausbalanciert. Die Ereigniskarten hätten zudem mehr Abwechslung vertragen und insgesamt ist der Zufallsfaktor durch die Würfel ärgerlich. Hier hätten wir uns einen anderen Mechanismus gewünscht, der eventuell auch mehr Interaktion zwischen den Spielenden ermöglicht. Was nach viel Kritik klingt, wird durch jede Menge positiver Punkte aber wieder aufgewogen. Die Qualität des Materials, der Gestaltung und sogar des Inserts in der Spieleschachtel ist grandios. Zudem ist die Varianz durch verschiedene Startbedingungen und andere Zufallsfaktoren gegeben. Und schließlich wird das alles noch durch reichlich Hintergrundwissen in Anleitung und auf der Rückseite einiger Spielelemente ergänzt. Das passt alles! Nun zu meinem Eingangsfazit: Eine Empfehlung kann ich allen geben, denen die Beschreibung der Spielelemente nicht schon sehr bekannt vorkommt und die vielleicht noch nicht viele Spiele mit ähnlichem Thema und Spielprinzip haben. Hier funktioniert das Spiel, es ist nicht zu komplex und die "Makel" Zufallsfaktor und geringe Interaktion sind nicht sehr stark ausgeprägt. Für alle anderen gibt es aber einfach zu viele Spiele, deren Spielreiz größer ist oder bei denen einzelne Elemente ausgeprägter sind. Hier denke ich zum Beispiel an 7 Wonders, dass ich (in der Duel-Variante!) vorziehe. Letzlich bewerte ich für mich auch, ob ich das Spiel als Teil einer größeren Spielesammlung wieder auf den Tisch bringen würde. Nach einigen Partien lautet die Antwort für mich aber: leider eher selten.

* Die Schlacht von Runedar! / The Siege of Runedar

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.05.22 von Franky Bayer - Tolles und auch schön ausgestattetes Koop vom Großmeister (und eigentlichen Erfinder der Kooperationsspiele) Reiner Knizia.

* Maracaibo

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.05.22 von Dieter Schmitz - Überfrachtet, kompliziert, langweilig.

* Honey Buzz

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.05.22 von Kivi - Oft ist es so, dass ein thematisch gut eingebettetes Spiel, mit grandioser Optik und tollem Material ein wenig über fehlende Spielraffinesse hinwegtäuscht. Hier ist es in keinem Fall so. Das Spiel besticht durch gut verzahnte Mechanismen, einem genialen Aktionsmechanismus, grandioses Material, einer guten Anleitung (wie Roland geschrieben hat, ein zwei Sätze um eventuelle Unstimmigkeiten bei Königinnenkarten zu vermeiden, wäre gut gewesen), und Spielspaß in jeder Besetzung. Für mich ein Glückskauf, den ich so selten gehabt habe. Das Spiel darf gerne bleiben und die Bienchem summen sicherlich noch häufig über den Spieltisch.

* Freie Fahrt

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.05.22 von Dietrich - Auch wenn es weniger ein Eisenbahnspiel ist, also nicht zu vergleichen mit 18xx, Age of Steam, Kubus-Rails-Spiele, macht es doch Spaß. Vom Gefühl her kann man es eher in das Genre der Geographie-Spiele einordnen, denn das Nehmen der geeigneten Karten und das Suchen der besten Start- und Ziel-Stationen ist das wesentliche Spielelement. Dabei erzeugt Friedemann Friese einen Spannungsbogen, da zunächst in Phase I nur 1 Strecke mit je 2 Halts pro (Zug-) Aktion vollendet werden kann. In der Phase II des Spiels können schon gleichzeitig 2 Strecken geplant werden. Und schließlich sind in Phase III 3 Halts pro (Zug-) Aktion möglich. Gut gemacht, 2F! Der andere wichtige Kniff des Spiels ist, dass jedes der wenigen im Spiel vorhandenen Geldstücke, das man am Ende vorweisen kann, wertvoller ist (3 SP) als der wiederholte Besuch derselben Stadt (2 SP). Zunächst war ich skeptisch, dass nach "Feierabend" und "Faiyum" noch ein gutes 2F-Spiel herauskommen könnte - aber das war unbegründet. "Freie Fahrt" ist sowohl als Eingangsspiel eines Spieleabends als auch zu dessen Beendigung gut geeignet. Oder man spielt es mehrmals als Hauptspiel!

* Arche Nova

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.05.22 von Rebhagemann - Alle hier schon genannten Kritikpunkte sind berechtigt. Insbesondere kann Kartenglück dazu führen, dass man mit einer Strategie mehrfach Punkte kassiert, oder im Gegenteil keine Strategie so richtig aufgeht. Trotzdem ist es aktuell mein Lieblingsspiel und jetzt schon mit Sicherheit das meistgespielte in 2022. (Habe es bisher nur solo oder zu zweit gespielt.) Ein paar Regelfragen konnten nur im Austausch mit anderen Spieler_innen und mit Hilfe der FAQ des Verlags geklärt werden.

* Azul: Die Gärten der Königin

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.05.22 von Rebhagemann - Ist komplexer und dauert länger als das erste Azul. Schöne Knobelei mit viel Wiederspielreiz. Glück spielt natürlich eine Rolle, weil die Steine zufällig ins Spiel kommen. Das ist bei Legespielen dieser Art immer so. Macht Spaß und könnte ich andauernd spielen. Deshalb die Höchstnote!

* Cascadia

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.05.22 von Rebhagemann - Das Spiel funktioniert, ist mir aber zu seicht und hat mir keinen Spaß gemacht. Die Wertung zum Spielende ist dann auch noch mühsam, weil die entstandenen Landschaften zum Teil unübersichtlich sind. Da finde ich z.B. das alte "Take it easy" deutlich besser.