Rezension/Kritik - Online seit 31.01.2017. Dieser Artikel wurde 18020 mal aufgerufen.

Ulm

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Autor: Gnter Burkhardt
Illustration: Michael Menzel
Verlag: HUCH!
Rezension: Volker Sitzler
Spieler: 2 - 4
Dauer: 45 - 75 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2016
Bewertung: 4,5 4,5 H@LL9000
4,4 4,4 Leser
Ranking: Platz 1821
Download: Kurzspielregel [PDF]
Ulm

Spielerei-Rezension

Spielereikritik:

Als Kind übte ich immer einen Zungenbrecher: "In Ulm, um Ulm und um Ulm herum." Der ist mir bis zum heutigen Datum in Erinnerung geblieben, genauso wie das Ulmer Münster und der Schneider von Ulm, der einen verunglückten Flug mit einem selbstgebauten Fluggerät über die Donau wagte und dabei scheiterte.

Zumindest die beiden letztgenannten Begebenheiten haben indirekt mit dem neuen Spiel Ulm des Huch Verlages zu tun. Zunächst die Donau. Diese trennt Ulm in zwei Hälften mit diversen Stadtvierteln. Heute trennt sie nicht nur Ulm, mittlerweile liegen die beiden Hälften gar in zwei verschiedenen Bundesländern. Ulm liegt in Baden - Württemberg und das südlich der Donau gelegene Neu-Ulm liegt in Bayern. Das Ulmer Münster liegt gar in 3 D Format bei und dient als Rundenanzeiger, denn in jeder Runde kommt ein Marker in den Kirchturm.

Doch zeitlich spielt Ulm in einer anderen Epoche, und zwar zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Ulm erstrahlt in Glanz und in der Freien Reichsstadt herrscht geschäftiges Treiben. Der Spielplan ist in acht Stadtviertel aufgeteilt, die alle eine Verbindung zur Donau aufweisen.

Das Spiel verläuft über zehn Runden und in jeder Runde stehen jedem der zwei bis vier Spieler drei Aktionen zur Verfügung. Wie diese Aktionen ausgewählt werden, ist von Autor Günter Burkhardt genial gelöst worden. Auf dem Münsterplatz liegen neun Aktionssteine in einem drei Mal drei Felder großen Raster aus. Der Spieler, der an der Reihe ist, zieht aus einem Beutel einen weiteren Stein heraus und schiebt ihn in eine Spalte oder Reihe. Dadurch wird ein Stein herausgeschoben und die drei, die jetzt auf der entsprechenden Spalte oder Reihe noch liegen, dürfen genutzt werden. Insgesamt gibt es fünf mögliche Aktionsmöglichkeiten. Da wäre zunächst die Geldaktion. Ein Geld pro Aktionsstein gibt es als Belohnung. Zwei davon müssen abgegeben werden, um im entsprechenden Stadtviertel das Privileg zu erhalten. In welchem Stadtviertel dies geschieht, zeigt die Zille an. Das ist ein Binnen-Lastkahn, der auf der Donau eingesetzt wurde. Je nachdem, wo dieser auf der Donau steht, darf das Privileg des nördlichen oder südlichen Stadtteils ausgeführt werden. Mit einem Aktionsstein der Zille darf diese um ein Feld weiter gesetzt werden. Als vierte Aktion steht die sog. Abräumaktion zur Verfügung. Dazu nimmt sich der Spieler alle auf einer Seite des Münsterplatzes herausgeschobenen Aktionssteine in seinen Vorrat. Diese braucht er nämlich, um die fünfte Aktionsmöglichkeit ausführen zu können, die Kartenaktion. Um eine Karte zu bekommen, muss der Spieler zwei solcher Steine abgeben, um die oberste Karte des Stapels zu nehmen. Gibt er zwei gleiche Steine ab, hat er die Wahl aus den beiden obersten Karten. In welcher Reihenfolge die Aktionen durchgeführt werden, bleibt dem Spieler überlassen. Prinzipiell sollte man zwar darauf achten, dass man alle Aktionen durchführen kann, doch dies ist nicht immer so einfach. Entweder fehlt Geld, oder es fehlen Aktionssteine oder die Zille steht gar nicht dort, wo man sie gerne haben möchte. Da ist es oftmals von großer Wichtigkeit, welcher Aktionsstein aus dem Beutel gezogen wird, denn wie auch immer, diesen kann ich definitiv nutzen. Hier kann nun der sog. Umschlagplatz nützlich sein, denn zu Spielbeginn wird dort von jeder Sorte ein Stein ausgelegt. Gegen Abgabe eines "Ulmer Spatzen" (der Spatz ist das inoffizielle Wappentier der Stadt Ulm) kann dort der aus dem Beutel gezogene Stein gegen einen des Umschlagplatzes getauscht werden.

Punkte bekommt man, wenn man die Privilegien der Stadtviertel nutzt. Wie bereits gesagt, stehen immer zwei mögliche Stadtteile für die Aktionen zur Verfügung. Wie bereits erwähnt, ist die Position der Zille maßgebend, welche Stadtteile genutzt werden können. Die Privilegien der Stadtteile sind weit gestreut und sehr gut aufeinander abgestimmt. So gibt es Geld, Aktionssteine oder Karten in verschiedenen Zusammensetzungen. Auch die Zille darf vorwärts bewegt werden. In zwei Stadtvierteln kann man sich ein Stadtwappen nehmen und somit gleich Siegpunkte einstreichen, außerdem werden nochmals Siegpunkte notiert, wenn ein Mitspieler in dem entsprechenden Viertel aktiv wird. In jedem Fall wird ein eigenes Siegel in dem Stadtviertel platziert. Interessant ist das Schwörhausviertel. Dort liegen vier Plättchen von Berufsständen aus. Wer dort eine Siegelaktion durchführt, macht sich die Fähigkeiten eines solchen zu Nutze. So dürfen zum Beispiel zwei Aktionssteine aus dem Beutel gezogen und einer davon zum Schieben verwendet werden oder es gibt immer eine Münze mehr, wenn eine Münzaktion gewählt wird. Die Vorteile gibt es in vielfältiger Art.

Spielentscheidend sind neben den Privilegien in den Stadtvierteln auch die Karten. Hier hat Autor Günter Burkhard ein weiteres Highlight eingebaut. Zunächst können die Karten auf zwei unterschiedliche Arten genutzt werden. Es gibt immer eine Sofortaktion, die dann genutzt werden darf, wenn die Karte während des Spiels abgegeben wird, und gibt es eine Möglichkeit, die Karten erst bei Spielende in Siegpunkte umzuwandeln. Interessant sind hier die Münster- und Handelskarten. Immer drei gehören zu einem Satz. Zwar gibt es auch für einzelne Karten Punkte, aber als Dreierpakt davon einige mehr. Die Crux daran ist, dass im eigenen Spielzug immer nur eine Karte ausgespielt werden darf. Daher gilt es abzuwägen, ob es gelingt, einen Dreiersatz bis zum Schluss zusammen zu bekommen. Karten, die man nicht ausspielen konnte, verfallen ersatzlos. Ein kleines Schlupfloch bleibt in der Form, dass ich eine weitere Karte ausspielen kann, wenn ich durch eine Kartenaktion eine Karte nehmen dürfte.

Zu erwähnen wäre auch nochmals die Zille. Wie bereits erwähnt, hängt ja vom Standpunkt der Zille ab, welches Stadtviertel man nutzen darf. Es gibt aber auch am Ende noch Punkte für sie. Sie startet bei minus zehn Punkten. Für jede Position, die sie sich nach vorne bewegt, fällt die Anzahl der Minuspunkte bzw. steigt die Anzahl der Pluspunkte. Sollte sie das Ende des Spielplans erreichen, dürfen zehn Punkte addiert werden. Es gibt also viel zu beachten bei dem kleinen Boot.

Eine Partie Ulm endet nach zehn Runden, die wie im Fluge vergehen. Ulm gehört für mich zu einem der besten Spiele der Spieletage in Essen. Es wird sowohl anspruchsvollen Familien als auch Vielspielern gerecht. Der Mechanismus der Aktionen ist innovativ gelöst und die Grafik von Michael Menzel trägt ein Weiteres zu einem eindrucksvollen Spielgefühl bei, zu Preisen bereits ab 32,94 € inklusive Versandkosten.

Also nur eitel Sonnenschein? Es bleibt ein kleiner Kritikpunkt. Dieser betrifft die Spielregel. Diese ist in zwei Heften gedruckt, einer Spielregel und einer Chronik. In der Spielregel sind der Aufbau und der Spielablauf erläutert, die Chronik enthält den Rest, wie die Erklärung der einzelnen Karten und Privilegien und so weiter. Das Ganze in einer Regel wäre durchaus praktischer gewesen, beschert es doch so speziell bei den ersten Partien und ein unnötiges suchen, was in welchem Heft steht.

Rezension

In Kooperation mit der Spielezeitschrift

Spielerei

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Ulm: 4,5 4,5, 10 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.01.17 von Volker Sitzler
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.10.16 von Roland Winner - Interessanter Mechanismus, wenig Regelwerk.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.10.16 von Michael Andersch - Die Meinung "wenig Regelwerk" teile ich berhaupt nicht. Zwar sind die Grundregeln wirklich simpel und schnell gelesen / verstanden - dann kommt aber die Erklrung der ganzen Symbolik und sonstiger Mechanismen (z.B. Spatzen) im zweiten Regelheft. Den Einstieg empfinde ich daher als ziemlich unkomfortabel, was auch noch durch den berladenen Plan, die winzigen Symbole und die fehlenden Spielbersichten verstrkt wird. Weiterhin empfinde ich den Aktionswahlmechanismus als wirklich neu und erfrischend (auch die Verringerung des Glcksfaktors durch die Spatzen, etc...), das Spiel selbst aber als total zusammenhanglos. Punkte macht man entweder ber Karten, oder ber Siegel, oder ber die Zille, oder ber Wappen. Das eine hngt mit dem anderen kaum zusammen, klappt es hier nicht, macht man halt dort was. Man baut nichts auf, ist nicht gespannt auf die nchste Runde - irgendwas wird schon gehen. Vom Spielreiz her lediglich 3 Punkte - 1 Bonuspunkt fr den tollen Steuerungsmechanismus.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.01.17 von Henning Knoff - Der Verrcktes-Labyrinth-artige Schiebemechansmus ist super, das Spiel fhlt sich trotzdem wie Dutzendware an. Man hat jede Runde viel zu grbeln, die Downtime kann sehr hoch werden. Leider kann man auch nur mig vorplanen, und man interessiert sich auch nur wenig fr das, was die anderen Spieler machen. Die einzelnen Elemente greifen nicht so richtig ineinander, alles bringt irgendwie ein paar Punkte. Die Ereignisse, die auf winzigen Plttchen stehen und die dann auch noch unbersichtlich auf den Turm des Pappmnsters gelegt werden mssen, verdienen einen Preis fr das "berflssigste Gimmick in einem Euro-Spiel". Man hat schon Schlechteres gespielt, aber nach der ersten Partie hatte in meiner Runde niemand Lust, das Spiel in absehbarer Zeit nochmal zu spielen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.01.17 von Rene Puttin - Sehr schnes Spiel aus dem Hause Huch. Es gibt einiges zu Bedenken und an vielen Schrauben zu drehen, die alle irgendwie ineinander greifen. Etwas schade ist, dass das Spiel sich nur zu viert perfekt entfaltet. Mit weniger Spielern ist es kaum mglich mit seiner Zille zum Ende zu kommen und auch die Gebude, bei denen es Punkte gibt, wenn andere Spieler im Stadtviertel bauen sind deutlich weniger lukrativ. (Zu zweit daher "nur" Spielreiz 4)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.01.17 von Andreas Odendahl - Fr mich der berraschungshit der Spielemesse in Essen 2016. Eingngig, aber nicht ohne die ntigen Kniffe. Einige Zufallsanteile, die man aber mit steigender Spielerfahrung in den Griff bekommen kann. Erstaunlich vielschichtig, toll umgesetzt. Einzig die zweiteilige Anleitung berzeugt mich nicht, da nicht nur erluternde Details in das zweite Heft ausgelagert wurden, sondern auch essentielle Regeln. Am Ende muss man eh beide Regelhefte lesen um das Spiel berhaupt spielen zu knnen. Meckern auf hohem Niveau. Fr mich die Hchstnote fr dieses mittelkomplexe Meisterwerk.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.01.17 von Frank Solnitzky - Ulm ist ein gutes Spiel. Der Aktionsscheibenmechanismus ist gelungen. Trotzdem ist der Wiederspielreiz fr mich persnlich zu gering. Das liegt vor allem an dem glckslastigen Nachziehen der Karten. Der Spielplan ist nicht wirklich bersichtlich.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.04.17 von Andreas Molter - Tolle Anstze, erfrischender Aktionsmechanismus, aber aufgrund der Spielregel eine unntig hohe Einstiegshrde! Warum 2 Regelhefte, wenn man auf jeden Fall beide komplett lesen muss um Ulm spielen zu knnen?
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.11.17 von Michael Dombrowski - Solides Brettspiel mit interessantem Auswahlmechanismus. Fr mich nichts berragendes, aber solide Kost. Ich wrde es jedenfalls immer mitspielen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.03.20 von Mahmut Dural - Eigentlich ist die Spielbarkeit 6 Punkte, aber wenn man natrlich beide Hefte durchgelesen hat. Ansonsten wird man wichtige Regeln nicht kennen. Weil diese wichtigen Regeln im zweiten Heft stehen, gebe ich daher 5 Punkte bei Spielbarkeit. Hat man aber zu Anfang beide Hefte gelesen, dann gibts keine Haken und sen mehr im Spiel. Alles luft sehr rund und schnell ohne Downtime. Toll wie ein Strategiespiel es schafft unter einer Stunde gespielt zu werden. Ausserdem zu zweit richtig gut!

Leserbewertungen

Leserwertung Ulm: 4,4 4.4, 23 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.10.16 von Hans Huehnchen - Material: Karten etwas labberig, Mnster etwas wackelig und lsst sich nicht zusammengebaut verstauen, ist aber mit etwas Bastelarbeit zu beheben. Die Zeichnungen von Menzel sind toll. Spielbarkeit: Spielbersichten fehlen, der Spielplan wirkt berladen, die Aufteilung auf zwei Regel Hefte ist nicht ganz optimal. Nach den ersten ein, zwei Runden entsteht ein flssiges Spiel ohne groe Wartezeiten. Interaktion ist hauptschlich indirekt, der Glcksfaktor moderat und der Spielzeit von 60 min angemessen. Der Spielreiz liegt fr mich ganz weit oben. Es gibt ebenso viele Wege, Punkte zu machen wie Dilemmata. Der Auswahl-Mechanismus fr die Aktionen fhlt sich sehr unverbraucht an. Zu zweit ist der Spielreiz nicht ganz so hoch wie zu dritt oder viert. Insgesamt eine sehr gelungene Neuheit auf Kennerspielniveau von Huch. 5 Punkte mit Tendenz nach oben.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.10.16 von Christo - Grafisch ein Leckerbissen - danke, Herr Menzel -, spielerisch eine Perle - danke, Herr Burkhardt! Dabei imponiert ein vllig neuer und unverbrauchter Mechanismus als Spielmotor: ein Plttchen wird aus dem Beutel gezogen (einziger Glcksfaktor, der zudem durch "Spatzen" ausgeglichen werden kann) und an eine von bis zu 9 Reihen aus 3 Plttchen angelegt, die dann - entsprechend er ihnen zugewiesenen (4) Funktionen - ausgewertet wird. Superinnovativ, anspruchsvoll, aber schnell und flssig spielbar. Dieser Mechanismus greift toll in die Aktionen auf dem Spielbrett ein, wo an vielen Stellen Siegpunkte abzugreifen sind. Da passt einfach alles ... Empfehlung fr Mehr- bis Vielspieler, als Familienspiel eher an der oberen Skala der Anspruchsleiste.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.10.16 von edru - Der Schiebemechanismus und die Art Zeitleiste mit den Donau-Zillen sind neu und beraus ansprechend. Dazu kommt eine sagenhaft schne Grafik von Michael Menzel, die der Stadt Ulm sehr gerecht wird. Bislang das beste Spiel von Gnter Burkhard und schon die erste Perle des neuen Jahrgangs 2016/2017.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.10.16 von Mike
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.10.16 von Glsm Dural - Schner Mechanismus, empfehlenswertes Strategiespiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.11.16 von Jan - berraschungskandidat in Essen 2016. Spielt sich hervorragend! Danke an Herrn Menzel fr das schne Artwork!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.11.16 von Puma - Das nchste Stdtespiel mit Menzelgrafik, in dem wir als Brger Einfluss zu ruhmreichen Handelszeiten nehmen, faktisch aber kein Thema, sondern Mechanismen vorherrschend sind. Klingt zunchst de, aber: die Mechanismen sind uerst gelungen, die Karten und Privilegien erlauben diverse Strategien. Dazu schn knackig in 60 Minuten gespielt, wei es doch sehr zu gefallen!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.12.16 von Kathrin
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.12.16 von Waiko - Dieser erfrischend neuartige Schiebe- und Aktionsgenerierungsmechanismus ist ganz groes Kino. Ich nenne es mal einfach mal einen echten Geniestreich. Das Spiel insgesamt hlt dieses Top-Niveau zwar nicht so ganz durch. Trotzdem: Tolle Sache!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.01.17 von Ernie - Nein, wirklich neuartig ist in Burkhardts neuestem Werk nicht viel. Zuviel Dj-vu-Erlebnisse bestimmen das Geschehen auf dem mit bewhrter Menzel-Grafik ausgeschmckten Tableau. Ein wenig (Fluss-)Wettfahrt, bisserl Gebietsstreitigkeiten, eine Prise Deckbau, ein Esslffel WP. Auch der in der Tat gefllige Aktionsauswahlmechanismus - nach recht berschaubaren, deutlich mehr von Taktik, als von Strategie geprgten, genau 10x3 Aktionen wird abgerechnet - lsst (gute Kindheits-)Erinnerungen an das Labyrinth der Meister wach werden. @Verlag Ein echtes rgernis stellt -fr mich- die multilinguale Ausstattung da, beinhaltend komplette(!) Spielkartenstze E und F. Ist dies ein Werk eines Hobbykonomen, welcher herausgefunden hat, dass die (Gesamtherstellungs-)Kosten bei dieser Vertriebsart um 0,X% geringer werden? - nichtverstehend, dass den allermeisten Ludophilen es schnurzegal ist, ob das Werk des Interesses 38,20 oder 39,99 kostet. Oder schlgt hier eine EU-Verordnung durch, deren Sinn sich dem gemeinen Menschenverstand nicht sofort erschliet? Gewiss hat der Huch-Verlag zu Ehren der -zustzlich- gefllten Bume ein Wald-Ausgleichsprojekt untersttzt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.01.17 von Achim Nieder-Vahrenholz - Die Bemerkungen von Michael Andersch und Ernie geben sehr gut wieder, was auch mir nicht gefallen hat. Als besonders strend fand ich: Schlecht strukturierte Regel; der das Spiel in die Lnge ziehende Schiebemechanismus; ein nicht unerheblicher Glcksanteil durch Plttchen- und Kartenziehen; die berladenheit mit Mechanismen und SP-Mglichkeiten, die das Spiel erdrcken und seelenlos machen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.01.17 von Christoph Schmid - Gefllt mir wirklich ausnehmend gut, auch wenn das Spiel mit Ausnahme des Schiebmechanismus wenig innovativ ist. Einen kleinen Bonus gibt es von mir, weil wir in der Nhe wohnen und dies als Thema aufgefriffen wurde.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.01.17 von Dencer - Die Kritikpunkte sind benannt, gute 4 Punkte, nach 2 Partien ist die Motivation fr eine weitere Partie nicht so gro.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.02.17 von Bratze Kltensen - Mein persnlicher Favorit des aktuellen Jahrgangs. Ein tolles Kennerspiel, leichtgngig genug, um es auch als Familienspiel zu nutzen, aber andererseits mit ausreichend Mglichkeiten, dass sich Vielspieler nicht langweilen. Der Mechanismus aus dem verrckten Labyrinth wurde hier genial ins Gesamtkonzept eingebaut.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.02.17 von Marco Stutzke
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.02.17 von Andreas Freye - Ob Ulm, ob Brgge, oder Gtersloh es ist egal was auf der Schachtel steht, Ort und "Thema" sind beliebig austauschbar, was bleibt ist hier ein recht nettter Schiebemechanismus zur Aktionsauswahl und eine vllig idio...sche Spielregelaufteilung in zwei Hefte.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.17 von Derrick - Nicht berragend, aber doch ganz gut.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.17 von Ernst-Jrgen Ridder - Das ist nicht einfach zu bewerten. Der Spielreiz ist ok, weil das Spiel nicht ausufernd lange dauert. Ulm ist insgesamt jedoch in keiner Weise etwas Besonderes, nicht einmal wegen des Aktionswahlmechanismusses. Geradezu furchtbar finde ich die Spielregelaufteilung in zwei Hefte bei diesem Spiel. Andere Spiele haben es vorgemacht, wie man eine Spielregel abspecken, aber doch vollstndig fassen und in einem Almanach vertiefen kann. Folgt man hier dem Rat der Spielregel, nach deren Lesen schon mal anzufangen und bei Bedarf in die Chronik zu schauen, stellt sich gleich am Anfang Frust ein. Wie soll das gehen, wenn wichtige Regeln nicht in der Spielregel, sondern in der Chronik stehen? Jedenfalls beim ersten Spiel ein sehr frustrierendes Herumgeblttere und Gesuche nach der anzuwendenden Regel. Glaubt da wirklich jemand, dass sich ein normaler Familienspieler das antut? Und dann: Mir liegt immer der Zusammenhang zwischen Thema und Spielmechanik am Herzen. Davon finde ich bei Ulm nicht viel. Wie hier schon jemand angesprochen hat: Hamburgum z.B. macht das sehr viel besser.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.03.17 von Scholle
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.03.17 von Pet Erpan - Ein Vorredner sagte ber die Konzeption: "man geht auf Nummer sicher". Genauso fhlt sich das Spiel an. Austauschbar.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.17 von Alex Fiege - Wenn ich das Spiel schon im Monatsquiz gewinne (vielen Dank an dieser Stelle), muss ich es wohl auch mal bewerten. Nach dem Regelstudium war ich erst etwas skeptisch, beim eigentlichen Spielen fand ich den Ablauf dann aber sehr gelungen. Wie bei vielen Eurogames steht hier eindeutig die Mechanik im Vordergrund. Das Schieben der Aktionssteine lsst einen schneller in Grbelei verfallen als man vorerst denkt. Vor- und Nachteile der Stadtteile gehren abgewogen und man ist oft knapp an Ressourcen. Obwohl ich den Spielhintergrund austauschbar finde, konnte mich die Mechanik berzeugen. Das Spiel wird noch hufig den Weg auf den Spieltisch finden. Missfallen hat mir die Aufteilung in zwei Anleitungen und die etwas berladende Illustration.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.04.17 von Daniel No - Hier wurde schon vieles sehr richtig erwhnt - eine Verzahnung der Aktionsmglichkeiten liegt nicht vor, diverse der Mglichkeiten sind sogar hnlich, fhlt sich alles benahe beliebig an - Was das mit den 2 Regelheften soll bleibt schleierhaft, man muss durch beide komplett durch, um alle Regeln zu lesen, dies ist an der Grenze zu "Thema verfehlt". In unserer Runde ist zudem eine Aktionskarte negativst aufgefallen, da sie extrem stark ausgefallen ist, der Sieg gin nur ber diese Karte. Dies machen sowohl der sehr innovative Aktionssteinmechanismus, als auch das wirklich spannende Donauelement - Timing ist hier die Haupttaktik - nicht wett. Weiterhin ist die wirklich herausragend gute Komponentenqualitt zu erwhnen - so wie die Ulmer Spatzen mssen sich Marker anfhlen. EDIT April 2017: Unter dem Strich, ein weiteres Eurogame was sich in Hunderte gute, aber nicht herausragende Spiele einreiht. gerade noch drei Punkte
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.06.22 von Dietrich - Das ist also das Spiel ber Ulm! Von den Mechanismen deutscher "ber"spiele erwarte ich gar nicht mehr viel - in Deutschalnd soll ja wohl jeder fr sich spielen, nicht nach links, rechts oder gegenber schauen und erst recht nicht ber eigene dumme Zge lachen oder die anderer freuen drfen! Damit gehen unsere Spieleautoren auf "Nummer sicher"... Wenn nun schon die Spielmechanismen sich nicht in dem Thema eines Spiel widerspiegeln, erwarte ich doch, dass die Pfade zum und das Ziel des Spiels thematisch sind. Besonders wenn eine ehrwrdige Stadt im Titel genannt wird und der Spielplan dementsprechend gestaltet ist. (Und der Autor schwrmte im SWR von der "Thematik seines Spiels". Aber stimmt das?) Das 3D-"Ulmer Mnster" dient lediglich als Haltegestell fr die Rundenplttchen! Und der "Ulmer Spatz" ist hier lediglich ein Joker oder Siegpunkt; zumindest htte er, wie im Realen, als Zeichen fr eine Kirchenspende, also als ein thematischer Aspekt, dienen knnen ... Was hat das Spiel also mit "Ulm" zu tun? Es htte auch "Kln", "Lbeck" oder sogar "Flensburg" (ja, es gibt in Flensburg wie in auch in Lbeck eine Kirchenmaus - allerdings auf dem Kirchendach) sein knnen ... Damit man sehen kann, was ich meine, vergleicht "Ulm" bitte mit "Hamburgum". Ich bin enttuscht ... Auch verstehe ich hier die Abwertungen wegen zwei Regelheften nicht. Was ist der Unterschied zu einem dickeren Regelheft, so dass man das Spiel abwerten muss...?

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