Rezension/Kritik - Online seit 27.10.2019. Dieser Artikel wurde 5932 mal aufgerufen.

Teotihuacan: Die Stadt der Götter / City of Gods

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Autor: Daniele Tascini
Dávid Turczi
Illustration: Odysseas Stamoglou
Verlag: NSKN Games
Schwerkraft-Verlag
Rezension: Franky Bayer
Spieler: 1 - 4
Dauer: 90 - 120 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2018
Bewertung: 4,6 4,6 H@LL9000
5,2 5,2 Leser
Ranking: Platz 360
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Teotihuacan: Die Stadt der Götter / City of Gods
Auszeichnungen:2018, Golden Geek Besest Strategiespiel Nominierung2018, Golden Geek Beste Grafik & Präsentation Nominierung2018, Golden Geek Bestes Solo-Spiel Nominierung2018, Golden Geek Spiel des Jahres Nominierung

Spielziel

Die alten Hochkulturen Mittel- und Südamerikas? Hmmm ... Lasst mich mal überlegen. Inkas, Azteken, Mayas. Machu Picchu, Tikal, Chichen Itza. Sonnenkult, Stufenpyramiden, Menschenopfer. Komische Schriftzeichen, gutes astronomisches Wissen, dafür keine Kernntnis vom Rad. Tja, das war's auch schon. Viel mehr weiß ich darüber wirklich nicht.

Einer, der sicher fundierte Kenntnisse über diese Zivilisationen (oder zumindest eine gewisse Affinität dazu) haben muss, ist der italienische Spieleautor Daniele Tascini. Schließlich hat er (gemeinsam mit Co-Autor Simone Luciani) uns Spieler schon mit seinem Werk Tzolk'in - der Maya-Kalender an der Blütezeit der Mayas mitwirken lassen. Auch in seinem neuesten Opus Teotihuacan - Die Stadt der Götter lässt er uns als Nachkommen mächtiger Adelsfamilien der Mayas am Aufbau der Stadt und der Errichtung der mächtigen Stufenpyramide teilhaben, um dafür möglichst viel Ruhm zu ernten.

Ablauf

Vorerst stehen von der geplanten Stufenpyramide in der Mitte des riesigen Spielplans aber nur ein paar Fundamente. Rundherum sind einige Orte (Aktionstafeln) angeordnet, an denen die Spieler die unterschiedlichsten Aktionen ausführen können. Manche der Tafeln weisen einen besonderen Bereich auf, den "Anbetungsraum". Links neben der Pyramide stehen drei Tempel, in denen die Spieler Einfluss nehmen können. Rechts hingegen befinden sich die "Straße der Toten", sowie die Kalenderscheibe zum Festhalten des Spielfortschritts.

Zur Spielvorbereitung werden die verschiedensten Plättchen (Herrscher-, Erkundungs-, Technologie-, Tempelbonus- und Verzierungsplättchen) und Pyramidensteine auf die dafür vorgesehenen Felder des Spielplans gelegt. Jeder Spieler erhält ein paar Marker in seiner Farbe, sowie drei Würfel, welche er zur Startaufstellung auf bestimmte Orte des Plans stellt. Nachdem jeder seine Startausrüstung erhalten hat, beginnt das Spiel mit der 1. Runde des ersten Spielabschnitts, "Eklipse" genannt.

Wer an der Reihe ist, bewegt einen seiner (freien) Arbeiter um 1 bis 3 Aktionstafeln im Uhrzeigersinn vorwärts. Anschließend führt er eine der 3 möglichen Aktionen der so erreichten Aktionstafel aus:

A. Kakao ernten:
Er erhält so viel Kakao wie die Anzahl verschiedener Farben bereits vorhandener Arbeiter an diesem Ort + 1. Kakao benötigt man einerseits, um seine Arbeiter am Ende einer Eklipse ernähren, andererseits um sich die Kosten bestimmter Aktionen leisten zu können.

B. Anbeten:
Diese Aktion kann nur auf Aktionstafeln mit einem separaten Bereich durchgeführt werden. Der bewegte Würfel kommt in diesen Anbetungsraum, wo er dann "eingeschlossen" ist und auch nicht bei der Berechnung der Kosten bzw. Kakaoernte berücksichtigt wird. Danach kann der Spieler entweder die Fähigkeit dieses Anbetungsraums nutzen (in den meisten Fällen ein Fortschritt in einem bestimmten Tempel), das dort befindliche Entdeckungsplättchen (gegen Bezahlung seiner Kosten) nehmen, oder gleich beides machen, wenn er zusätzlich 1 Kakao abgibt.

C. Hauptaktion ausführen:
Dazu muss der Spieler zuerst so viel Kakao abgeben wie die Anzahl verschiedener Farbe bereits vorhandener Arbeiter an diesem Ort. Danach führt er die jeweilige Hauptaktion aus, wobei deren Wirkung zumeist sowohl von der Anzahl seiner (freien) Würfel auf dieser Aktionstafel als auch von der Augenzahl seines niedrigsten Würfels abhängt. Viele Aktionen bringen zudem noch eine zusätzliche Belohnung, wie das Vorrücken in einem der Tempel oder einen Fortschritt auf der Pyramidenleiste.

Im Gegensatz zu den beiden anderen Aktionen muss der Spieler nach einer Hauptaktion eine oder zwei "Verstärkungen" vornehmen, also die Augenzahl von einem oder zwei Würfeln um 1 erhöhen. Falls ein Arbeiter dadurch die Stärke 6 erhält, findet sofort ein "Aufstieg" statt, das heißt dass er mit der Würfelseite "1" als neuer Arbeiter eingesetzt wird. Der Spieler darf eine Belohnung (z. B. 5 Kakao) auswählen und macht einen Fortschritt auf der "Straße der Toten".

Hier nun eine kurze Beschreibung der einzelnen Hauptaktionen. Eines der acht Aktionsfelder - der "Palast" - bietet keine Hauptaktion, dafür 3 Anbetungsräume. Drei andere - "Wald", "Steinbruch" und "Goldvorkommen" - dienen dazu, an Ressourcen (Holz, Stein, respektive Gold) zu gelangen, welche wiederum in drei anderen Aktionsfeldern für diverse Bautätigkeiten benötigt werden: für den Bau der Pyramide ("Bauwerk"), für die Verschönerung ihrer Stufen ("Verzierungen"), sowie für Gebäude der herrschenden Klasse ("Adlige"). Das verbliebene Aktionsfeld "Alchemie" ermöglicht die Investition in eines der ausliegenden Technologieplättchen, welche für den Rest des Spiels die verschiedensten Vorteile bringen.

Nach jeder Runde und nach jedem "Aufstieg" wird der Rundenstein auf der Kalenderscheibe um 1 Position vorgerückt. Erreicht dieser das Zielfeld, endet die "Eklipse". In einer Wertung gibt es Punkte für den Fortschritt auf der Straße der Toten und auf der Pyramidenleiste (samt Bonus für den bauaktivsten Spieler), sowie für Sets aus verschiedenen Masken (auf gesammelten Entdeckungsplättchen). Schließlich muss jeder Spieler noch seine eigenen Arbeiter mit Kakao ernähren ("Unterhalt"), um keine Siegpunkte zu verlieren. Wer nach drei Eklipsen schlussendlich die meisten Siegpunkte vorweisen kann, gewinnt das Spiel.

Fazit

Vom Spielmechanismus her ist Teotihuacan ein Arbeitereinsetz-Rondellspiel. Aber eines der ungewohnten, der ungewöhnlich herausfordernden Sorte, denn anders als bei den üblichen Vertretern dieser Art kommt es nicht einfach bloß darauf an, einen Arbeiter irgendwo einzusetzen, um die entsprechende Aktion durchführen zu können. Schon für die entstehenden Kosten sind die bereits vorhandenen Würfel ausschlaggebend, auch jene der Mitspieler. Für die meisten Aktionen sind dann noch die Anzahl der eigenen Würfel sowie oft auch deren Augenzahl entscheidend. Viel mehr geht dann wirklich nicht mehr, dies alles beansprucht die grauen Zellen doch sehr.

Dementsprechend lange ist die Lernphase. Die Erklärung der Regeln für die erste Partie nimmt eine dreiviertel bis fast eine Stunde in Anspruch, bis alle relevanten Einzelheiten erwähnt wurden. Der Grundmechanismus stellt sich dann als doch nicht so kompliziert heraus; es sind vielmehr die zahlreichen Details und Zusatzeffekte, die beachtet werden müssen, welche vollste Konzentration erfordern. Man muss tatsächlich langsam und Schritt für Schritt vorgehen um ja nichts zu vergessen. Trotzdem habe ich - in insgesamt 8 Partien - bis jetzt noch keine einzige ohne Fehler erlebt!

Während die Kakaoernte ziemlich simpel ist, kann eine Hauptaktion gleich einen Rattenschwanz an Effekten und Handlungen nach sich ziehen. Ich habe mir ein - ganz und gar nicht unwahrscheinliches - Beispiel für einen Spielzug ausgedacht, welches sagenhafte 29 Einzelschritte beinhaltet. Dieses Exempel demonstriert, wie sorgfältig man bei der Abwicklung seines Spielzugs vorgehen muss, und wie leicht man etwas übersehen kann.

Die Altersangabe "ab 14 Jahren" ist alleine deswegen schon durchaus verständlich und nachvollziehbar. Aber auch der Strategiefaktor ist sehr hoch. Es gibt viele Vorgehensweisen, an die wertvollen Siegpunkte heranzukommen. Eine hohe Punkteausbeute versprechen die Bautätigkeiten an der Pyramide, denn sowohl Steine als auch Verzierungen bieten neben unmittelbaren Basispunkten noch Bonuspunkte für übereinstimmende Symbole sowie Extrapunkte bei der Wertung. Auch Fortschritte auf den Tempelleisten werden belohnt, umso großzügiger, je weiter man auf einem Tempel vorrückt. Aus diesem Grund sollte man sich auf einen, höchstens zwei Tempel fokussieren.

Eine weitere ausgezeichnete Punktequelle liefern die Masken. Vorausgesetzt, man fängt früh genug an, verschiedene Masken zu sammeln, denn dann bekommt man bei jeder Wertung die Siegpunkte, welche bei großen Sets recht üppig ausfallen können. Und schließlich können noch Gebäude für Adlige recht lukrativ sein, denn neben den direkten Punkten erhält man bei jeder Wertung noch Extrapunkte für den damit forcierten Fortschritt auf der "Straße der Toten".

Neben der interessanten Kombination aus Worker Placement und Rondellmechanismus besticht bei Teotihuacan noch ein weiteres Element: Das "Verstärken", im Prinzip ein eingebauter Alterungsprozess. Mit jeder Aufwertung eines Würfels erhöhen sich die Chancen auf bessere Erträge, vor allem die Möglichkeit, mehr Rohstoffe aus den entsprechenden Aktionsfeldern zu erhalten. Dies geht allerdings mit höheren Unterhaltskosten am Ende jeder Eklipse (für einen Arbeiter der Stärke "4" oder "5" benötigt man 2 Kakao statt nur einem), sowie einem unausweichlichen Ableben einher. Um von einem solchen "Aufstieg" bestmöglich zu profitieren - wichtige Faktoren dabei sind Unterhaltskosten, mögliche Belohnungen, Fortschritt auf der Straße der Toten und das Voranschreiten des Rundensteines - ist richtiges Timing gefragt.

Es besteht auch die Möglichkeit, auf das Altern weitgehend zu verzichten, indem man bevorzugt die Anbetungsräume aufsucht. Der Nachteil: Ein Würfel in einem Anbetungsraum gilt als "eingeschlossen" und kann nicht mehr so ohne weiteres bewegt werden. Es kostet Kakao, solchermaßen blockierte Arbeiter wieder frei zu bekommen. Es gibt Spieler, welche diese speziellen Mechanismen sehr gut ausnutzen können. Wie man dies am besten anstellt, hat sich mir persönlich jedoch bis jetzt noch nicht erschlossen.

Wie bei den meisten Strategiespielen kommt es schlussendlich darauf an, sich nicht zu verzetteln und sich auf wenige Dinge zu konzentrieren. Wer dann geschickt seine Aktionen auf die eingeschlagenen Wege abstimmt und sinnvoll miteinander zu verbinden vermag, kann viele Siegpunkte einheimsen. Die Spieldauer liegt bei so einem spielerischen Schwergewicht naturgemäß im oberen Bereich. Man muss - je nach Spielerzahl und Grübelverhalten der Mitspieler - mit 2 bis 3 Stunden rechnen, in Vollbesetzung noch mehr. Ich bevorzuge daher Partien zu zweit oder zu dritt, weil sich der Zeitbedarf hierbei in erträglichem Rahmen hält.

Aufgrund der zahlreichen Plättchen, die es zu platzieren gilt, dauert auch der Spielaufbau ein wenig länger. Dafür bietet das Spiel in jeder Partie eine etwas andere Herausforderung. Für Anfänger gibt es übrigens ein eigenes Einsteigerspiel mit vorgegebenen Ausgangssituationen, fixem Spielplan und einigen festgelegten Plättchen. Das reguläre Standardspiel bietet dann wesentlich mehr Varianz, weil sämtliche Plättchen und Tafeln zufällig verteilt werden. Außerdem können die Spieler aus 4 zufällig gezogenen Startplättchen 2 auswählen und so ihre Ausgangslage weitgehend selbst bestimmen.

Wem dies noch nicht genügt, kann noch die beiden beinhalteten Varianten hinzunehmen. Die Startplättchen-Draft-Variante merzt dabei noch den letzten verbliebenen Glücksanteil aus. Die Sonnenfinsternis-Variante hingegen sorgt - wenn der Rundenstein das letzte Feld erreicht - für eine sofortige Eklipse, statt wie üblich die Spielrunde zu beenden und eine weitere Runde anzuschließen. Dadurch ändert sich ein wenig der Charakter des Spiels, da das Ende nicht genau vorhersehbar ist, sondern im Gegenteil von Spielern sogar bewusst schnell herbeigeführt werden kann. Eine sehr wettstreitorientierte Variante.

Wie bei vielen Spielen vom Verlag "Schwerkraft" findet man auch hier eine interessante Solo-Variante vor, bei der ein Automa - hier "Teotibot" genannt - die Züge eines virtuellen Spielers übernimmt. Dies funktioniert sehr gut, ich selbst mag es aber lieber, gegen Spieler aus Fleisch und Blut anzutreten und mich mit ihnen zu messen.

Das Spielmaterial ist üppig, was sich auch auf den Preis auswirkt. Für ungefähr 55 Euro bekommt man dann aber auch einen riesigen Spielplan, eine Vielzahl an verschiedenen Plättchen, Würfel in 4 Farben, diverses Holzmaterial (individuelle Ressourcenmarker, Markierungsscheiben, Gebäude, etc.) und vor allem die großen, attraktiv gestalteten Pyramidensteine, mit denen die zentrale Stufenpyramide beeindruckend dreidimensional in die Höhe wächst.

Teotihuacan - Die Stadt der Götter ist meiner Meinung nach eines der hochkarätigsten, herausforderndsten, interessantesten Strategiespiele der letzten Jahre. Der Wiederspielreiz ist aufgrund der abwechslungsreichen Ausgangssituationen und der Spielvarianten außergewöhnlich hoch, weshalb ich nicht umhin komme, dem Spiel eine absolute Empfehlung auszusprechen.

Rezension Franky Bayer

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Teotihuacan: Die Stadt der Götter / City of Gods: 4,6 4,6, 7 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.08.19 von Franky Bayer - Spielerisch sehr anspruchsvoll. Fehleranfällig, da es viel zu beachten gibt. Spielmaterial gefällt mir sehr gut, nur die Spielregel könnte besser aufgearbeitet sein. Gebe trotzdem Spielreiznote 6, da es mich von Mal zu Mal reizt, etwas anderes auszuprobieren.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.01.19 von Michael Kahrmann - Spielregel verbesserungswürdig alles in allem aber ein forderndes gutes Expertenspiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.04.19 von Roland Winner - Viele Details erfordern stetige Aufmerksamkeit. Die Regeln könnten besser sein.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.06.19 von Sandra Lemberger - Schönes Expertenspiel, bei dem viele Wege zum Sieg führen können. Etwas nervig ist die Tatsache, dass für einige Aktionen mehrere Marker vorwärts gerückt werden müssen, was des Öfteren vergessen wird. So hört man in diesem Spiel besonders oft den Satz: "Ach ja, das habe ich vorhin in meinem Zug noch vergessen, darf ich das noch nachholen?"
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.07.19 von Michael Andersch - Umbewertung nach einigen weiteren Partien: Die "Seelenlosigkeit" bleibt, das Spiel erzeugt bei mir keine "Emotion". Allerdings geht es zu dritt (wenn alle das Spiel kennen und kein Grübler dabei ist) tatsächlich recht flott (<90 Minuten) und die Downtime ist durchaus erträglich. An machen Stellen erscheint mir das Spiel aber immer noch künstlich überkonstruiert (z.B. dass die Stufenplättchen eine vorgegebene Ausrichtung haben, die Tempelbausteine jedoch nicht). Daher hebe ich die Note insgesamt on 3 auf 4 an. [03.11.2018]Die pure Mechanik, ohne jedes Flair. Funktioniert, hat aber jede Menge kleine Schnörkel, die das Spiel recht überladen scheinen lassen. Mir ist das zu trocken, zu viel "tausche dies in das und das in jenes aber berücksichtige dabei das Symbol hier und die Verbesserung dort" - "Spielspaß" ist was anderes. Wer aber trockene Arbeitsspiele bzw. Optimierspiele mag (z.B. Trajan), dem könnte auch dieses Spiel gefallen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.10.19 von Andreas Odendahl - Zuerst muss man sich etwas in dieses Spiel reinbeißen. Dass man die ein oder andere Detailregel vergisst ist Programm. "Ach, da hab ich noch einen Schritt auf der Leiste bekommen!" "Wann? Vor 2 Zügen????" Hat man sich aber einmal eingegrooved und diese Details so gelernt, dass sie keine Regelhürde mehr darstellen (geht schnell, 2-3 Partien) dann findet man ein erstaunlich elegantes und rundes Spiel. Gefällt mir sehr gut. Punktabzug in der B-Note gibt es für das Spielende durch fertiggestellte Pyramide, dass nicht ganz durchdacht ist und in Partien mit mehr Spielern nicht ungewöhnlich ist.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.10.19 von Andreas Büger - Da Fehlt mir das Erlebnis. Trockenes Optimierspiel. Obwohl alle Mechnismenen stimmen und logisch in einander greifen .Für Fans dieser Art Spiel sicher eine Offenbarung, aber nicht für mich.

Leserbewertungen

Leserwertung Teotihuacan: Die Stadt der Götter / City of Gods: 5,2 5.2, 11 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.10.18 von Hans Huehnchen - Die Mechaniken dominieren, thematisches Flair kommt kaum auf. Als Optimierungsaufgabe ist Teotihuacan aber durchaus interessant und die vielen Optionen wollen über mehrere Partien ausgelotet werden. Trotz der Regel- und Detailfülle spielt es sich angenehm flott. Allerdings muss man aufpassen wie ein Luchs, um sämtliche Boni zu erhalten und seinen Fortschritt auf den zig Leisten nachzuhalten. Einige Regeldetails bleiben offen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.11.18 von Dominik
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.01.19 von JochenSch - Tolles Spiel. Das drittbeste Spiel der Saison nach Hochverrat und Blackout. Es kommt nicht an die allerbesten Spiele (Gaia Project, Mombasa) ran. Je nach Endwertungs- und Technologieplättchen ist jedes Spiel etwas anders. Problematisch ist nur, dass leicht Aktionen vergessen werden.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.05.19 von Christoph Schmidt
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.05.19 von vanM - Tzolkin 2.0 in Kolumbien. Der Würfelmechanismus ist erstklassig. Er sorgt für viel Interaktion und führt zu ständiger Abwägung zwischen langfristiger Strategie und kurzfristigen taktischen Überlegungen. Je mehr Spieler, desto besser kommt der Würfelmechanismus zum tragen, d.h. zu viert gefällt mir Teotihuacan am besten. Leider hat das Spiel auch ein paar Schwächen, die die Höchstnote verhindern. Das fängt mit der unübersichtlichen Spielanleitung an. Weiter geht es mit dem Spielmaterial. Die Stanzbögen haben unterschiedliche Farben, so dass die Rückseiten von gleichartigen Plättchen farblich verschieden sind. Teilweise sind die Bögen sogar so bedruckt, dass die Plättchen nicht komplett in die Stanzung gedruckt wurden. D.h. weiße Streifen auf den Plättchenrückseiten und fehlende Informationen auf den Vorderseiten. Das ist nicht schön. Im Spiel selbst muss man höllisch aufpassen, dass man bei der Vielzahl von Dingen, die man im Laufe einer Aktion machen darf nicht etwas vergisst. Das Puzzleelement beim Pyramidenbau führt zu einer nicht unerheblichen Downtime, besonders wenn mehrere Steine am Stück verbaut werden. Das der Startspieler durch die Erstbesetzung der gefragtesten Technologie Siegpunkte geschenkt bekommt erscheint mir auch suboptimal. Und gescheite Ablageorte für die Würfel auf den Aktionsfeldern gibt es auch nicht. Mechanisch topp, redaktionell leider nicht so doll.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.06.19 von chrizlutz
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.06.19 von Thomas Z. - Wunderschön gestaltetes Expertenspiel mit einem raffinierten Würfel-(=Arbeiter-)Zugmechanismus. Die Mechaniken passen zu den Aktionen, z.B. benötigt man Steine für den Pyramidenbau, in höheren Ebenen zusätzlich Holz (fürs Gerüst). Zu zweit wie zu viert fordernd und spannend bis zum Schluss. Ja, man muss aufpassen, keine Aktion zu vergessen. Die Ablagefelder für die Würfel vermissen wir nicht, da genug Platz da ist. Die z.T. genannten drucktechnischen Mängel haben wir nicht. Teotihuacan (in Mexiko!) ist für uns (bisher) das Experten-Highlight des Jahres.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.09.19 von ThomasLee
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.11.19 von Marco Stutzke - Top Expertenspiel
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.11.19 von Canis - Die Grafik ist hässlich, aber funktional. Es ist ziemlich schnell klar, dass die alles dominierende Aktion der Bau an der Pyramide ist. Das gilt noch mehr im EInsteigerspiel, wo es gleich zwei zusätzliche Boni dafür gibt. Beim Bau entscheidet den Sieg der Zufall, ob man Steine vorfindet, deren Symbole beim bestehendenn Pyramidemstumpf passend überdecken. Das Spiel endet im zweiten Durchgang, da alle an der Pyramide bauen und sie schnell fertig wird. Die Pyramidenstufen bringen zu wenig Punkte, weil Überdeckungen selten sind. Sollte jemand die Masken wählen, ist ihm leicht eine der nur einmal vorkommenden Masken weggeschnappt. Die Straße der Toten wird sehr schnell uninteressant, weil die Multiplikation mit der "Häuschentabelle" schnell absackt. Also am Ende nur eine Strategie, die genug Punkte für einen Sieg bringt, alles andere sind komplizierte Schnörkel, die ein bisschen Zusatzpunkte bringen und die man so nebenbei mitnimmt. Mir ist das Spiel zu eindimensional.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.11.19 von ThomasLee24

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