Eingestellt Freitag 6. April 2012 - Dieser Artikel wurde 3483 mal aufgerufen.
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Spielinfo
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Spielerei Frühjahr 2012:
Ein diesjähriges Messehighlight ist sicherlich das neueste Werk aus Uwe Rosenbergs Spieleschmiede und bei Lookout veröffentlichte Ora et Labora. Im Rosenbergschen Brettspieluniversum gibt es keine leichte Kost und so ist auch sein neues Spiel komplex und knifflig. Es ist auch als Solovariante spielbar und es weist eine lange und eine kurze Spielversion auf. Es geht um den Ausbau eines eigenen Klosters im Mittelalter. Jeder Spieler hat ein Tableau vor sich ausliegen, das im Spielverlauf mit kleinformatigen Karten ausgelegt wird, die diverse Gebäude mit unterschiedlichsten Funktionen abbilden.
Für den Erwerb der Gebäude muss ein Spieler unterschiedliche Kombinationen an Rohstoffen, weiterverarbeiteten Waren oder auch Brennwerten abgeben. Direkt ins Auge fallend ist der neue Mechanismus des „Ertragsrades“; dieses Rad wird je nach Spielerzahl und je nach gespielter Version zusammengesteckt. Auf dem Bodenteil sind unterschiedliche Angaben zu Wertungen und Startfeldern, aber auch für das Auftauchen bestimmter Rohstoffe im Spiel. Der aufgesetzte Zeiger wiederum dient auch als Schieber, denn das Rad beinhaltet alle Rohstoffe, die im Spiel vorkommen und die können, wenn sie direkt vor dem Zeiger liegen, im Spielverlauf mit verschoben werden. Ein Kreis am Ansatz des Zeigers weist aufsteigende Zahlenwerte auf, die der Anzahl an Rohstoffen entsprechen, die die Warensteine (welche repräsentativ für die Rohstoffe stehen) einbringen, sollte ein Spieler einen Rohstoff produzieren. Nach der Produktion kommt der Rohstoff auf das erste Feld neben den Zeiger, der dort eine „0“ aufweist. Somit gibt es solange, bis der Zeiger weiterwandert, diesen Rohstoff nicht mehr auf dem Markt. Es hat, um dieses schlaue, aber harte Grundprinzip abzumildern, immerhin einen Jokerstein, der anstelle eines Rohstoffes gewertet werden kann und erfahrungsgemäß auch stets rege und taktisch genutzt wird.
Für alle Spieler liegen in der Tischmitte neben dem Ertragsrad noch Karten zum Erwerb aus, die man kaufen und auf seinem Tableau auslegen kann und damit bestimmte Vorteile, wie die Weiterverarbeitung von Getreide zu Mehl und Stroh in der Windmühle, genießen kann. Diese Waren sind dann für bestimmte neue Anschaffungen notwendig. Auch liegen zu Beginn auf dem eigenen Tableau Wald- und Moorfelder aus, die man für Holz und Torf abgeben kann. Die Menge des Ertrages bestimmt auch hier das Ertragsrad.
Zusätzlich verfügt jeder Spieler über eine Anzahl an Siedlungskarten, die er in einer bestimmten Siedlungsphase ausspielen darf, wenn er es sich leisten kann. Zudem gibt es zu bestimmten, spielerzahlabhängigen Zeiten neue Kartenstapel mit Gebäuden und Siedlungskarten. Die sind für alle Mitspieler gleich und werden auf sie verteilt; hat man die nötigen Ressourcen, kann man jetzt eine Siedlung – auch die gerade erhaltene – bauen. Zudem kommen durch diese Stapel neue, immer teurer werdende Gebäude in die allgemeine offene Auslage. Das Spielende variiert in seinen Bedingungen, abhängig von der Spielerzahl und welche Version gespielt wird. Das kann das Überschreiten eines gewissen Feldes auf dem Ertragsrad sein oder auch, wenn nach dem Auslegen der Karten vom letzten Siedlungsstapel nur noch eine Karte zum Gebäudebau ausliegt (so beim 2-Personen-Spiel).
Die Siedlungsphasen finden beim Erreichen des Zeigers bestimmter Felder auf dem Rad statt, dort steht als Zeichen für diese Sonderphase ein blaues Holzhäuschen – auch hier ist die Position stets abhängig von der Spielerzahl. Die Siedlungen sind wichtig für die Punktewertung am Spielende, da sie (ähnlich den Klöstern bei Carcassonne) benachbarte Gebäude werten, die genau für die Siedlungen einen extra Wert aufweisen, der von dem eigentlichen Siegpunktwert abweicht, über den jede Karte zusätzlich noch verfügt. Somit muss man immer ein Augenmerk sowohl auf die eigentlichen Siegpunkte einer Karte als auch den Sonderwert legen, den die Karte erreicht, sollte eine Siedlung benachbart sein.
Der eigentliche Spielverlauf ist dann rosenbergisch einfach: Man hat eine Aktion pro Runde, der Startspieler zwei. Man kann eine Wald- oder Moorkarte in den entsprechenden Rohstoff umwandeln, ein Gebäude bauen oder einen seiner Geistlichen eine Gebäudeaktion machen lassen, sowie an Mitspieler einen Arbeitsauftrag erteilen. Die Aktionen erfolgen über bekanntes Workerplacement: Man verfügt über einen Prior und zwei weitere Geistliche, die man für Aktionen nutzen darf, also drei Aktionen, wählt man das Workerplacement. Dem Prior kommt dabei nicht nur optisch, sondern auch spieltechnisch eine Sonderrolle zu: Er kann auf ein soeben gebautes Gebäude gesetzt werden, was eigentlich die Aktion der Runde war, und dieses gleich erstmalig nutzen. Auch hier kommt es zu einer Verschärfung: Man bekommt seine drei Figuren erst wieder ausgehändigt, wenn alle eingesetzt wurden. Als wäre das noch nicht genug, liegt im Workerplacement noch das wesentliche Element der Interaktion in diesem Spiel: Man kann auch einen Arbeitsauftrag an einen Mitspieler vergeben, so der noch eine freie Figur hat. Dafür erhält er zwar am Anfang ein Geld, später zwei, aber wenn die eigene Planung diesen einen Geistlichen für die kommende eigene Aktion erfordert hätte, gibt es hier dann schon ein gehöriges Ärgerpotenzial. Gemein, nicht wahr?
Die einzelnen Elemente greifen hier wieder einmal sehr geradlinig ineinander, Ecken und Kanten gibt es keine. Man kann mit Gebäudekombinationen sich auf eine gewisse Schiene begeben, um daraus die meisten Siegpunkte zu generieren, man kann aber auch vom „Angebot“ der Mitspieler profitieren, was sogar vergleichsweise preiswert ausfällt und somit häufig genutzt wird. Einzig, dass manche Entwicklungsketten spieltechnisch zu lange dauern, bis sie so aufgestellt sind, dass sie einen entscheidenden Siegpunkteertrag einbringen, ist nicht immer etwas für jede Spielernatur. Schnelle Siegpunkte gibt es zwar, aber die Nutzung der Produktionsketten kann im Endeffekt weit mehr einbringen.
Ora et Labora ist ein fein abgestimmtes Optimierungs- und Workerplacement- Spiel, das in seiner Geradlinigkeit und Komplexität einmal mehr verblüfft. Sehr spannend ist die Marktentwicklung über das Ertragsrad, kombiniert mit den eigenen gerade verfügbaren Ressourcen und geplanten Ausbauten der Klosteranlage. Man muss einmal mehr vieles im Blick haben und sein kleines Reich sehr gut managen, denn im Spielverlauf, der hier erfreulicherweise nicht künstlich verkürzt ist, werden kleinere Mängel schnell zu größeren Hindernissen auf dem Weg zum Sieg, vor allem, wenn man mit erfahrenen Spielern spielt, die einen Blick dafür entwickelt haben, aus den in der Auslage verfügbaren Gebäuden das Optimum herauszuholen. Wobei sich hier gezeigt hat, dass ein Spieler allein gar nicht über alle Stationen in seinem Produktionsprozess verfügen muss, sondern es manches Mal lukrativer ist, an den Gebäuden der Mitspieler zu partizipieren und die dann zusätzlich dadurch noch in ihrem eigenen Workerplacement zu behindern. Geschickt.
Die Kritik ist kurz: Lookout Games ist mittlerweile – spätestens seit Agricola – aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Die Spielertableaus sind von erbarmungswürdiger Dünne. Die Kartenqualität gegenüber den Agricola-Anfängen hat sich sehr gebessert, das wäre auch für die Spielertableaus sehr wünschenswert gewesen. Derart dünne Papptableaus sind für einen deutschen, etablierten Verlag nicht mehr zeitgemäß und stören durch ihre Wölbung teilweise auch im Spiel selbst. Auch fällt im Spiel auf, dass entweder die hölzernen, schön anzuschauenden Rohstoffmarker im Schnitt zu groß geraten sind, oder das Ertragsrad zu klein dafür ausfiel. Ansonsten ist Ora et Labora ein gelungenes Spiel und eine absolute Empfehlung für Freunde solcher Spiele.
Rezension Matthias Catrein
In Kooperation mit der Spielezeitschrift
11 H@LL9000 Bewertungen, Durchschnitt:
4,9.
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04.03.12 von Matthias Catrein |
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12.12.11 von Rene Puttin - Le Havre geht noch besser, das zeigt Uwe hiermit. Lediglich die variable Endbedingung bei 2 Spielern finde ich subptimal. |
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02.04.12 von Rainer Harke |
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02.04.12 von Steffen Wallraff |
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02.04.12 von Andreas Odendahl |
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02.04.12 von Edgar Ameling |
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02.04.12 von Michael Andersch - Objektiv gesehen sauber designed, für mich aber mehr Arbeit als Spiel. Man hat immer jede Menge Möglichkeiten, die es alle zu betrachten gilt. Ich persönlich kann und will diese nicht alle detailliert betrachten, das ist mir zu mühselig. Von daher gibt es subjektiv keine besonders gute Note - das Spiel funktioniert gut, macht mir aber leider nicht besonders viel Spaß. |
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03.04.12 von Michael Dombrowski - erhöhte Einstiegshürde. Wenn man es aber 1x,2x gespielt hat, ist der Verlauf klar und es spielt sich flüssiger. Nachteil: die Karten sind so klein, das mann diese bzw. deren Funktionen bei den Mitspielern nicht gut erkennen kann. Vorteil: die Auslage nimmt nicht soviel Platz ein. Eingängiger als LeHavre. |
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04.04.12 von Monika Harke |
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06.04.12 von Michael Timpe - Ich schließe mich den kritischen Stimmen an. Man kann alles machen, es gibt unendliche Möglichkeiten und quasi keinerlei Zwänge. Genau diese sind es aber, die Agricola und auch Le Havre für mich zu spannenden Spielen machen. Ora et Labora plätschert dagegen in völlig freier Beliebigkeit dahin. Diese zu planen oder zu kalkulieren ist sicher möglich, erzeugte bei mir aber leider keinerlei Spannung. |
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07.04.12 von Andreas Molter - zu zweit würde ich beim Spielreiz eine 6 vergeben. |
21 Leser Bewertungen, Durchschnitt:
4,9
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15.12.11 von Braz - rundum gelungen. Super Spiel |
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15.12.11 von Mike |
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15.12.11 von Michael Behr - Schönes Aufbauspiel! |
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15.12.11 von Wolfram Dübler-Zaeske - wenn man bei tajan schreibt "Frischer Feld-Salat leider mit zu viel Dressing" (Spielbox 6/20119, dann seh ich hier keinen alat mehr, nur noch dressing. zu überfrachtet, zu viel arbeit, letztlich zu viel gewollt. die spieldauer ist völlig überdimensioniert. kommt in keinster weise an andere spiele des autors heran. sorry, für das spiel nehm ich mir die zeit nicht mehr, da gibt es andere spiele. |
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15.12.11 von fohlenwolle - Ist für mich leider eine der Enttäuschungen des Jahres. Dabei hatte ich mir sehr viel von Ora et Labora erwartet. Mir ist es deutlich zu lang und zu mühsam. Nein, mir macht es keinen Spaß. Da Stimme ich Herrn Andersch zu. |
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15.12.11 von TRH - Stimme Wolfgang komplett zu! |
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15.12.11 von vanM - Mehr Arbeit als Spiel?! Kann man so sehen, allerdings eine Art der Arbeit die mir sehr gut gefällt. Wer Le Havre mag und gerne optimiert wird auch an Ora et Labora seine Freude haben. Optimal spielt es sich zu dritt. In größerer Besetzung leidet der Überblick über die ausliegenden Gebäude etwas. |
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04.01.12 von Marco Stutzke - .... zu viert dauert es mir zuuu lang und ist dann nicht mehr übersichtlich. |
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10.01.12 von Matthias Neumann - Ich kann die hier geäußerte Kritik nicht nachvollziehen. Rosenberg-Spiele sind nun mal grüblerisch und erwecken den Anschein von "Arbeit". Aber das ist doch genau der Reiz dieser Spiele. Dieses Spiel toppt "Le Havre" noch und das hätte ich nicht für möglich gehalten. Mir macht es riesigen Spaß! |
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15.01.12 von Shigeru |
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18.01.12 von Dr.Ed - Ja, es ist mitunter mühselig und ja es ist manchmal sehr grübelig und ja, es zum Teil recht unübersichtlich. Aber zum einen darf man bei Uwe Rosenberg keine leichte Kost erwarten und zum anderen sind die Mechanismen sehr ausgewogen. Jedenfalls ist der Vergleich mit "Le Havre" durchaus naheliegend. |
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19.02.12 von Pasvik - Hammer. Zwar schon im 3er Spiel recht lang, aber eines der besten Spiele der letzten zwei Jahre mit Potential, eines meiner Lieblingsspiele zu werden. Wer Agricola und Le Havre mag, kommt an OeL nicht vorbei! |
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06.04.12 von Andreas D. Becker - Manchmal muss sich den Spaß tatsächlich erarbeiten, das passiert in diesem Fall vielleicht, weil der Gewohnheitsoptimierer nicht wie sonst einfach nur autistisch auf seinen eigenen Spielplan starren und rechnen kann, sondern die anderen Spieler im Auge haben muss, um auch gezielt in ihren Ländereien mitzumischen. Sicher ist der geneigte Jerry-Cotton-Leser auch mit seinem ersten Dostojewski überfordert - aber auch den muss man sich erarbeiten, um ihn in seiner ganzen Wucht genießen zu können. Um diesen Effekt auch bei Ora & Labora zu erleben, muss man es vielleicht auch öfter spielen und nicht bereits nach wenigen Partien, mit offensichtlich recht wenig Durchblick und konsequenter Überforderung, alles in die Ecke schmeißen und aufgeben. Ach, Grüße übrigens, Tom ;) |
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06.04.12 von Aphratus - Fügt sich natlos in eine Reihe mit Agricola, Le Havre und vor den Toren von Loyang ein. Einfach wieder ein super Rosenberg Spiel, wenn man nicht mit Denken auf kriegsfuß steht... |
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06.04.12 von Kai Frederic Engelmann - Zu viel von Allem. Ich will kein Spiel bei dem ein Überblick über alle Optionen schon länger dauert als manch andere Spiele. Ich find das Spiel zwar nicht mühseelig, aber Spaß macht es mir trotzdem nicht. Das Spiel ist als ob man Le Havre nehmen würde und immer mehr Möglichkeiten hinzufügen würde. Interaktion beschränkt sich auch darauf die Auslagen der anderen Spieler zu beobachten. Da könnte man die Mitspieler auch für Roboter ersetzen ohne einen Unterschied zu merken. Ich will am Brett lieber Spiele mit einer überschaubaren Anzahl an Optionen, Kommunikation und trotzdem Tiefe. Sonst könnte ich gleich ein Computerspiel zocken. |
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07.04.12 von Ernie - Rosenberg legt eine gelungene Synthese aus Agricola/Moorbauern und Le Havre vor. Das lästige Rohstoffnachlegen (A.) entfällt ebenso, wie das Nichtvorhandensein eines organischen Siedlungswachstums (L.H.). Auch lässt sich ein fehlender (Karten-)Überblick nach mehr als ~drei Partien nicht belegen. An der Höchstnote schramm(L.G.S., I.w.v.F.a.d.I.d.I.u.d.B.d.D.)t das Werk aufgrund eben der spielmechanischen Nähe zu den Mutterspielen vorbei, was angesichts meiner chronischen Prolatophobie zur "Abwertung" führt. |
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09.04.12 von Frank - Mit Agricola und Le havre sind Rosenberg Meilensteine gelungen. Den unausgereiften Vorgänger "Vor den Toren von Loyang" hat er danach auf den Markt gebracht. Und auch mit "Ora et labora2 fällt ihm wirklich nichts neues ein. Schade. Dies ist nicht die Krönung aus den Spielen "Agricola" und "Le Havre" sondern nur ein müder Aufguss. Alter Wein in neuen Schläuchen. |
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10.04.12 von FrankHH - Agricola war ok, aber dieser ständige Mangel nervig, Le Havre hat mir super gefallen, Vor den Toren von Loyang, tolle Idee, aber zu komplex. Ora et Labora: Für mich das Spiel des Jahres! Spielspaß top! Was soll ein Spiel mehr leisten? |
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23.04.12 von Sebastian - Absolut mein Ding! Viel zu tun, durchaus mit Interaktion ohne den andern ständig einen überzubraten. Und nach jedem Spiel wieder Ideen was man beim nächsten mal anders und besser machen will |
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09.05.12 von Stefan - Alle, die das Spiel mögen, haben es ausreichend gepriesen. Ich schließe mich einfach an. Hammerspiel!!!! |
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19.05.12 von Robin S. - Ja, da isser, der neue ROSENBERG...geht einfach nur gut. Wie immer spielen wir nur zu Zweit (meine Frau mit mir), und da wäre auch schon der erste der beiden Negativpunkte...das Spielende zu Zweit...hätte man besser lösen können, da in der vorliegenden Variante sich das Spiel am Ende unnötig in die Länge zieht...ideal wäre zu sagen, sobald nur noch z.B. 10 Gebäude ausliegen, fängt die lezte Runde an (analog zu PALAIS ROYAL)...zumindest spielen wir so, und es funktioniert sehr gut. Der andere negative Punkt ist die Qualität der "Spielpläne", die nicht einmal Postkartenniveau erreichen. Auch bei uns wölben sich die Landschaften und verschieben sich bei unachtsamer Spielweise...LOOKOUT, muß das sein ? Ansonsten nur zu empfehlen (wobei ich persönlich die Irland-Variante vorziehe...) |