Rezension/Kritik - Online seit 02.10.2015. Dieser Artikel wurde 7520 mal aufgerufen.

Broom Service

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Autor: Andreas Pelikan
Alexander Pfister
Illustration: Vincent Dutrait
Verlag: alea
Ravensburger Spieleverlag GmbH
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 4
Dauer: 45 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2015
Bewertung: 3,9 3,9 H@LL9000
4,0 4,0 Leser
Ranking: Platz 2843
Download: Kurzspielregel
Broom Service

Spielziel

In Broom Service schlüpfen die Spieler in die Rollen von Druiden, Hexen und Sammlern. Mutig oder feige, je nachdem, wie sie die Lage einschätzen, versuchen sie in diesen Rollen möglichst gewinnbringende Tränke herzustellen und diese dann im gesamten Hexenreich auszuliefern. Wer nach sieben Durchgängen die meisten Siegpunkte besitzt, hat gewonnen.

Ablauf

Auf dem Spielplan werden auf den entsprechenden Feldern Wolkenplättchen ausgelegt, Zaubertränke und Zauberstäbe daneben bereit gehalten. Jeder Spieler wird mit zwei Hexen, einem Zählstein und zehn Karten seiner Farbe ausgestattet. Außerdem gibt's für jeden einen Zaubertrank von jeder Farbe sowie je nach Zugreihenfolge ein bis zwei Zauberstäbe. Die beiden Hexen werden auf die Startfelder mit den Burgen gestellt, anschließend werden aus dem Ereigniskartenstapel noch sieben zufällige Karten gezogen, die oberste aufgedeckt und schon kann es losgehen.

Broom Service wird über sieben Durchgänge gespielt. In jedem davon wählen die Spieler vier ihrer Rollenkarten und nehmen diese auf die Hand. Der Startspieler spielt eine seiner Handkarten aus und gibt bekannt, in welche Rolle er schlüpfen möchte – außerdem, ob er mutig oder feige sein will. Die feige Rolle darf er sofort ausführen. Wiill er mutig sein, muss er sich noch ein wenig gedulden. Reihum muss danach nämlich jeder Spieler, der die gleiche Karte auf der Hand hat, diese ebenfalls ausspielen und verkünden, ob er mutig oder feige sein möchte. Auch hier darf ein feiger Spieler die Aktion sofort ausführen.

Das Mutigsein ist nämlich so eine Sache, denn NUR jener Spieler, der als Letzter mutig sein möchte, darf dies auch tatsächlich sein. Die zu einer Karte gehörige mutige Aktion ist jeweils stärker als die feige, birgt aber dafür leider das Risiko in sich, dass man gar nichts machen darf, wenn man nicht der letzte mutige Spieler einer Runde ist.

Ausspieler der nächsten Runde wird der mutige Spieler aus der vorhergegangenen. Gab es einen solchen nicht, bleibt der erste Spieler der Vorrunde Startspieler. Auf diese Weise wird weiter gespielt, bis keiner mehr Handkarten besitzt. Am Ende des Durchgangs wird das Ereignis ausgewertet, ein neues aufgedeckt, und es folgt der nächste Durchgang.

Die zehn Spielkarten haben folgende Eigenschaften:

Mit den vier Hexenkarten bewegt man eine seiner Hexen in ein angrenzendes Gebiet, wobei die dortige Landschaft der Hexenkarte entsprechen muss. Davon gibt es eine fürs Gebirge, eine für den Wald, eine für die Ebene und eine für Hügellandschaften. Mutige Hexen dürfen an Ort und Stelle sogar noch einen Zaubertrank abliefern, wofür es Siegpunkte gibt. Grundsätzlich ist das Abliefern von Tränken jedoch die Aufgabe der Druiden. Davon gibt es zwei, je einen für Berg/Hügel sowie für Wald/Ebene. Mutige Druiden räumen dabei gleich drei Siegpunkte mehr ab. Für den Tränkenachschub sorgen die drei Kräutersammler. Die kleinen Wichte sammeln umso mehr, wenn sie mutig sind. Manche von ihnen liefern auch Zauberstäbe. Diese braucht nämlich die Wetterhexe, um die Gewitterwolken wegzuzaubern. Das macht sie immer von angrenzenden Feldern aus und nimmt die Wolke danach weg. Erstens bringen die darauf abgebildeten Blitze am Ende zusätzliche Siegpunkte und außerdem darf man von Wolken umwabertes Gebirge nicht betreten.

Das Spiel endet nach sieben Runden. Neben den Punkten für Blitze erhält man dann auch noch welche für bestimmte Rohstoffkombinationen. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Fazit

Die Spielregel ist gut gelungen – alles wird strukturiert erklärt und lässt sich bei gezielten Fragen leicht nachschlagen. Auch das Material ist schön, wobei die Meinungen beim Spielplan auseinandergehen. Manchem ist er zu bunt und knallig, viele lässt er auf ein Kinderspiel tippen. Weniger gut ausgefallen ist auf jeden Fall die Darstellung der Türme auf den Landschaften. Manche stehen genau auf einem Gebiet, andere wieder an der Grenze zwischen zwei oder gar drei Landschaften. Da muss man schon sehr genau hinsehen, um sich beim Abliefern der Tränke nicht zu vertun.

Das Prinzip, Karten oft dann ausspielen zu müssen, wenn dies ein Mitspieler vorgibt, gab es schon bei anderen Spielen, ist aber trotzdem noch sehr unverbraucht.

Die Ereigniskarten, von denen immer nur sieben in zufälliger Reihenfolge im Spiel sind, sorgen dafür, dass jedes Spiel anders verläuft und man sich keine stets passende Vorgehensweise zurechtlegen kann. Auch die Lösung für das Spiel mit weniger als fünf Teilnehmern finde ich sehr gelungen. In diesem Fall werden nämlich immer ein bis drei Rollenkarten einer nicht mitspielenden Farbe aufgedeckt. Diese Rolle darf man zwar in der jeweils aktuellen Runde spielen, allerdings kostet das drei Siegpunkte. Das eröffnet den Spielern aber auch wieder neue Möglichkeiten. So kann man relativ sicher sein, dass eine solche Rolle kaum ein anderer wählt. Aber ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich auch hier, vor allem, wenn man mit Profis spiele, welche auf diese Vorgehensweise besonders gerne zurückgreifen.

Dann wird die Dilemmafrage, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel zieht, noch akuter: Werden die anderen diese Karte auch spielen? Schon bei der Auswahl der Karten muss man sich diese Frage ständig stellen, aber auch später, wenn man an der Reihe ist. Besonders ärgerlich ist es, wenn man als Vorletzter in der Runde eine Rolle mutig spielen will und dann der letzte Spieler ganz unverhofft auch noch dieselbe Rollenkarte auf der Hand hat. Das sorgt auch immer wieder für viel Schadenfreude, und Interaktion gibt es dadurch mehr als genug im Spiel. So mancher Spieler geht deshalb auch dazu über, nur mehr dann mutig sein zu wollen, wenn er tatsächlich der Letzte in der Runde ist – so nach dem Motto "Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach." Aber wenn alle auf diese Weise spielen würden, würde dem Spiel auch viel von seiner Würze genommen.

Weitere Abwechslung bringen die im Spiel enthaltenen Varianten. So gibt es auf der Rückseite des Spielplans eine andere Landschaft, auf der Berg-, Hügel- oder Waldplättchen platziert werden können, die den Hexen, welche dort landen, besondere Vorteile bieten. Auch gibt es die so genannten Sturmwolken, die nicht nur die Blitze für die Punktewertung am Spielende bringen, sondern auch diverse Boni oder Extrapunkte.

Das Spiel funktioniert in allen Besetzungen gut, wobei es umso glücksabhängiger wird, je mehr mitspielen. Aber umso mehr Leben gibt es auch am Tisch. Da immer alle aufpassen, ob sie eine gespielte Rollenkarte auch selbst auf der Hand haben, wird es für keinen langweilig, auch wenn er gerade nicht an der Reihe ist.

Broom Service ist jedenfalls ein Spiel, das man jedem empfehlen kann, der gegen einen gewissen Glücksfaktor nichts einzuwenden hat. Vor allem Familien, die nicht nur ganz leichte Kost mögen, sollten dieses Spiel unbedingt einmal ausprobieren.

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

Broom Service: 8 H@LL9000-Bewertungen, Durchschnitt: 3,9 3,9

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.08.15 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.04.15 von Udo Kalker - "Wie verhext" als Brettspiel. Sehr nett, ob man es allerdings zusätzlich braucht entscheidet jeder selbst.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.06.15 von Michael Kahrmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.06.15 von Roland Winner - Nach diversen Partien auf Spielreiznote 5 upgedatet.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.07.15 von Rolf Braun - Die Grafik, besonders die des Spielplans, bewegt sich zwischen unübersichtlich bis unschön. Das Spielgefühl hat im Vergleich zu Wie verhext durchaus etwas verbessert. Der Glückfaktor ist mir immer noch zu hoch. Als Kennerspiel 2015 und alea Spiel ist es mir aber echt zu seicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.09.15 von Jost Schwider - Man nehme ein langweiliges altes Spiel, welches es 2008 so gerade mal auf die Nominierungsliste zum "Spiel des Jahres" gebracht hat, vereinfache es noch mehr, packt noch ein qietschbuntes Spielbrett hinzu (um den Preis erhöhen zu können?), ... und plötzlich wird daraus ein "Kennerspiel des Jahres"?!? M. E. eine Beleidigung für alle anderen Autoren auf der Nominierungsliste!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.10.15 von Rene Puttin - Das geniale Wie verhext noch einmal verbessert. Ich finde den Mechanismus nach wie vor super. Es kommen viele Emotionen auf am Tisch. Klasse auch, dass direkt ein paar Module enthalten sind um das Spiel noch etwas aufzupeppen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.10.15 von Edgar Ameling - Ich kenne zwar nicht den Vergleich zu "Wie verhext", aber wirklich vom Hocker gerissen hat mich dieses Spiel nicht und für ein Kennerspiel ist es mir definitiv zu anspruchslos. Über die Grafik lässt sich streiten, aber der Spielplan erinnert eher an ein expressionistisches Gemälde. Man muss es halt mögen.

Leserbewertungen

Broom Service: 23 Leserbewertungen, Durchschnitt: 4,0 4.0

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.04.15 von Hans Huehnchen - Zu Wie verhext kann ich keinen Vergleich ziehen, aber Broom Service gefällt mir sehr gut. Super Fun-Spiel!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.05.15 von Peter Thielmann - Beim Öffnen der Schachtel war ich noch neugierig aufs Spiel. Aber schon beim ersten Zug fing's für mich an, keinen Spaß mehr zu machen: - Das Aussuchen der Karten dauert ewig lange. - Wer nicht der letzte in der Runde ist, hat kaum Chancen auf gute Aktionen Insgesamt sind es mir viel zu viele Regeln für dann doch recht wenig Spiel. Und für mich hat es sich nach Arbeit mit starkem (Un-) Glücksfaktor angefühlt. Einmal reicht mir!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.06.15 von Dencer - Ich fand es sehr gut, kenne aber wie verhext nicht. Witziges Bluffspiel und einigen kniffligen Entscheidungen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.06.15 von Shigeru - Die Aufmachung von Broom Service gefällt mir nicht besonders, ist aber qualitativ hochwertig, nur trifft die Grafik absolut nicht meinen Geschmack. Ich hatte - allerdings als einziger - meine Probleme, die Standorte der Türme genau zu erkennen. Deshalb möchte ich die Übersichtlichkeit des Spielbretts auch nicht kritisieren. Die Spielmechanik - Auswahl der Karten und Aktionen - hat mir gut gefallen. Ich finde es gut, dass man die Möglichkeit hat, sich zwischen einer "mutigen" und einer "feigen" Aktion entscheiden. Man kann also ehr risikoreich oder vorsichtiger zu Werke gehen und seine Vorgehensweise gut der jeweiligen Spielsituation anpassen. Man muss die Mitspieler im Auge behalten und versuchen, deren Spiel zu lesen. Diese Interaktion macht eine strategische Planung eher schwierig bis sogar unmöglich, lässt aber in der jeweiligen Spielrunde ausreichende taktische Möglichkeiten, um seine kurzfristigen Ziele zu verfolgen. Wir haben bisher nur die Grundversion gespielt. Diese war aber sehr vielversprechend. Wer seine Probleme mit Spielen hat, die einen gewissen Ärgerfaktor beinhalten, könnte mit Broom Service ein Problem haben. Auch ist Broom Service kein Spiel für Optimierer.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.06.15 von Pasvik - Macht Spaß! Ich würde mich freuen, wenn dieses Spiel zum allerersten "Spiel des Jahres" für alea (man kann es kaum glauben!) führen würde. Obwohl sich der Verlag mit dem für mich völlig missglückten Cover keinen Gefallen getan hat. Die Grafik sagt auch mir insgesamt nicht besonders zu...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.07.15 von Markus Bach - Ein erstaunlich originelles, flottes, kurzweiliges und trotzdem taktisches Spiel, das nicht zu lange dauert und reichlich Abwechselung bietet. Es hat mit unterschiedlichen Spielerzahlen ein unterschiedliches Spielgefühl, weil man z.B. zu zweit mit risikoreichem Spiel mehr erreichen kann als zu viert. Die Materialqualität des Spielbrettes ist eines Ravensburger Verlages unwürdig, und die Regioinszugehörigkeiten der Wertungstürme auf den Grenzen sind unnötig kompliziert zu deuten. Auch die Anleitung könnte besser sein.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.07.15 von Martin - Überflüssig. "Wie verhext" bringt das Kernelement, das originelle Stichspiel mehr auf den Punkt. Der Plan ist komplett überflüssig. Sicher man kann taktieren, wo stehen die anderen, wo werden sie wohl demnächst hingehen, also welche Rollen nehmen bzw. nicht. Das macht die Entscheidungsfindung zäh und unrund und fügt meiner Meinung nach dem Spiel nichts Interessantes hinzu. Mit den Zusatzmodulen wird es grotesk. Will ich was komplexes Spiele greife ich bestimmt nicht zu Broom Service. Die Ansage der Aktionen ist im Originalspiel auch atmosphärischer und fluppt besser. Ich bin der Schlemihl - NEIN, ich bin der Schlemihl, So, sei es! Denn Preis gönne ich Alea - doch ich zocke lieber "Wie verhext".
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.07.15 von Braz - So können Meinungen unterschiedlich sein: Den Spielplan empfinde ich in kleinster Weise als überflüssig. Im Gegenteil: wie verhext hatte ich nach mehrmaligem Spielen wieder verkauft, hingegen Broom Service in meiner Sammlung bleibt. Lediglich der Kernmechnismus ist der gleiche, bedeutet: eine Karte besitzt 2 Funktionen: eine mutige und eine feige Aktion. Bei wie verhext heißt es halt nicht mutig oder feige, sondern anders, aber im Grunde ist es das gleiche. Was beide Spiele aber grundlegend voneinander unterscheidet ist der Spielplan und damit das Spiel selbst. Beide Spiele sind in meinen Augen daher nur bedingt miteinander vergleichbar, da sie den Kartenmechanismus zwar teilen, aber bis auf dieses Element unterschiedliche Spiele sind. Sehe ich beim Broom Service die Hexen auf dem Spielfeld, dann kann ich schon ganz anders taktieren, den Mitspieler einschätzen oder ähnliches. Wie gesagt: Eigentlich kann man beide Spiele nicht wirklich miteinander vergleichen, denn Broom Service ist ein sog. Pick up and Delivery Spiel und das ist Wie verhext definitiv nicht. Mit gefällt - wider Erwartend - Broom Service sehr gut. Tolles Spiel, besonders in größerer Runde.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.07.15 von dirk roesch - der spielplan hätte ein wenig schöner/besser gestaltet werden können ( & auch ein wenig größer - platz genug dafür wäre in der box ) , der eigentliche name ( "broom service" ) ist einfach nur blöd - da hätte man wirklich was netteres finden können . das spiel ansich ist erfreulich gut - endlich einmal kein optimierungsspiel - wir spielen es zumeist zu zweit ( in unserer 4er spielerunde dauert es ein wenig lange , da wenn man wirklich in die tiefen des spieles eintauchen will/muß &/oder gewinnen will ist man gezwungen alle anderen spieler bzw. deren vorgehen mögl. gut "zu lesen" bzw. einzuschätzen ) . das grübeln hält sich so in grenzen & nur ein gegner läßt sich auch eher einschätzen . momentan spielen wir es mit allen zusätzlichen plättchen ( außer den zusätzl. wolkenplätt. ) das glück halt sich m. e. in grenzen - unbedarft spielen sollte man es nicht - es ist ein halt eher ein spiel für grübler . für uns ein bleibendes spiel
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.08.15 von Daniel Noé - Zur Strafe dafür, dass 2008 Keltis SdJ wurde und nicht Wie verhext, muss ich also dieses Jahr die "Korrektur" dieses Fehlers mit Broom Service als KSdJ bezahlen. Dmit wird zum dritten Mal in Folge meine persönliche Nummer 3 der Nominierten Kennerspiel - ich sollte für 2016 Wetten annehmen... Das Spiel(prinzip)an sich überzeugt mich einfach nicht, es mag Spielgruppen geben für die dies genau das Richtige ist, für mich ist das leider gar nichts
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.10.15 von Tim Mertens - Überall liest man nur Gutes über das Spiel, und ich kann es einfach nicht glauben. Wirklich schlecht. Und auch schlechter als "Wie verhext". Das Cover sieht aus wie ein Kinderspiel. Der Plan ist viel zu poppig und unübersichtlich. Das Spiel zieht sich endlos. Für mich wirklich ab in die Tonne. Spiele ich garantiert nie wieder.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.10.15 von Dieter Schmitz - Ich werde nicht warm mit diesem Spiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.10.15 von OMI - Ich bewerte mal nicht, dass es angeblich das Kennerspiel sein soll. Diesem Anspruch wird das Spiel natürlich nicht gerecht, dafür kann es aber nichts. Also das Spiel selber: Es sieht nett aus, die Idee finde ich auch interessant und es ist auch ganz kommunikativ in der richtigen Runde. Nur kam bei mir nicht so recht die passende Freude am Spiel auf. Von daher wird es nicht den Weg in mein Spielregal finden. Wenn mich aber einer frägt, würde ich sicherlich in der passenden Runde noch ne Partie mitspielen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.10.15 von Fred Lehner - Dieses Spiel wurde bei uns in den letzten Monaten häufig und gerne gespielt. Dabei entstanden viele bleibende Eindrücke wo wahnsinnig gelacht und geflucht wurde. Auch zu zweit kann es überzeugen, dann wird es aber total strategisch ohne Glück. Die Rückseite des Spielbretts bietet viel Variabilität. Dieses Spiel ist ideal für erfahrene Spieler, die auch mal 1 Stunde Spielspass haben wollen. Zurecht Kennerspiel des Jahres geworden, weil letztendlich der Spielspass zählen muss! Und der ist bei Broom Service top - sofern sich die Spielgruppe auch darauf einläßt. Grafik finde ich übrigens sehr gut mit Ausnahme des Covers. Das weckt falsche Erwartungen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.10.15 von edru - Ich verstehe die vielen schlechten Noten nicht so richtig. Das Spiel ist, zugegeben, kein strategischer oder taktischer Knüller. Es geht eher in Richtung Spaßspiel mit Anspruch und hat deshalb seine Berechtigung. Dass es die Jury zum "Kennerspiel" erkoren hat, mag vielleicht schwer zu erklären sein. Es ist aber kein Grund, das Spiel deshalb in den Keller zu punkten. Mir gefällt's!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.11.15 von Kivi - Broom Service ist ein ordentliches Spiel, das den Spagat zwischen Gelegenheitsspieler/Gernespieler und Vielspieler schlägt, aber auch in einer reinen Vielspielerrunde gefallen kann und mit allen Modulen gespielt, diesen auch Genügend zum Grübeln gibt. Das Material ist ordentlich, der Karton jedoch zu groß, da hätte ich eine kleinere Variante besser gefunden. Das Spiel gefällt mir in allen Besetzungen gut und (für viele, wie auch mich, wichtig zu wissen) lässt sich mit 2 Personen hervorragend spielen. Ich weiß nicht, ob ich es mir zum Vollpreis kaufen würde, aber für 20-25 Euro gefällt es mir dann doch genug und hat definitiv einen Platz im Spieleregal verdient. Das Wegschnappen von Rollen und somit eventuell komplette Zerstören einer Rundenplanung des Mitspielers kann bei einigen Personen bitter aufstoßen und ist nicht jedermanns Geschmack, ich jedoch mag den Interaktionsanteil in dem Spiel und ich kann mich tierisch aufregen und verlieren kann ich sowieso nicht. Das Thema finde ich passend und es macht Spaß mit seinen Hexen über den Plan zu flitzen und Tränke an bedürftige Türme zu liefern. Es ist sicherlich nicht mein neues Lieblingsspiel, ich werde es aber jederzeit mitspielen wenn es vorgeschlagen wird und gelegentlich auch mal selber rauskramen. Von mir gibt es 4 von 6 Punkten
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.11.15 von Jo - Der tolle Mechanismus des Spiels "Wie verhext", von Andreas Pelikan (erschienen ebenfalls bei Alea / Ravensburger) wird hier, nur leicht verändert, in ein Brettspiel implementiert. Dies ist hervorragend gelungen. Wärend der Vorgänger eher ein Familien- / oder Funspiel ist, geht es hier schon anspruchsvoller zu. Die Komplexität lässt sich durch zusätzliche Module auf ein Niveau anheben, welches auch Vielspielern zu gefallen weiß. Abwechslung entsteht durch unterschiedliche Kombination der Ergänzungen. In meinen bisherigen Partien kam das Spiel unterschiedlich gut an. Die weniger positiven Meinungen beruhten dabei allerdings meist auf Vergleichen mit "Wie verhext". Mit dem Design des Schachtelcovers und des Spielplans hat sich der Verlag sicher keinen Gefallen getan.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.11.15 von Mike
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.12.15 von Martin - Wir sind nun endlich dazu gekommen, das Kennerspiel des Jahres zu spielen und kommen zu dem Ergebnis, dass es kein Schaden wäre, es nicht zu kennen. Zunächst fiel uns gleich das Spielbrett negativ auf, das zweimal gefaltet deutlich kleiner ist als die Schachtel, d.h. das Spielbrett hätte durchaus größer ausfallen können, dann wäre alles auch ein bisschen übersichtlicher. Das Spiel ist grafisch dann ungefähr so einladend wie Sagaland oder Hexentanz, es spricht also Interessenten an einem Kennerspiel so gar nicht an und passt auch nicht zu alea, eher zum sonstigen Ravensburger-Programm. Das Spiel ist unabhängig von den genannten Kritikpunkten allerdings gar nicht so übel und hätte ggf. den normalen SdJ-Pöppel verdient (zumindest gefällt es uns besser als Colt Express). Zu zweit erscheint es uns am reizvollsten. Wohlwollende vier Punkte.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.02.16 von garfield - Eines meiner Lieblingsspiele des Jahres 2015. Tolle Mechanik & super interaktiv. Gute Mischung aus Strategie und Glück. In allen Spielerzahlen (2-5) sehr gut spielbar. Guter Ärgerfaktor.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.02.16 von Maja
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.02.16 von Dennis L.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.02.16 von Oliver Müller - Das Spiel kommt mir hier viel zu schlecht weg - natürlich sind die Grafik und die Spielschachtel Geschmackssache - aber, um mal nen Kalauer zu bemühen, man sollte ein Buch nicht nach dem Cover beurteilen. Das Spiel macht Spaß, übernimmt den WIE VERHEXT Mechanismus gekonnt als Brettspiel und bietet mit den diversen optionalen Erweiterungsmodulen genug Stoff, für vergnügliche Runden in der Familie. Sicherlich kein Kennerspiel, aber ein sehr schönes Familienspiel!

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