Rezension/Kritik - Online seit 03.01.2018. Dieser Artikel wurde 6643 mal aufgerufen.

Altiplano

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Autor: Reiner Stockhausen
Illustration: Klemens Franz
Andrea Kattnig
Verlag: dlp games
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 5
Dauer: 60 - 120 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2017
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
3,8 3,8 Leser
Ranking: Platz 3552
Download: Kurzspielregel [PDF]
Altiplano

Spielziel

Im südamerikanischen Hochland versuchen die Spieler in einer Höhe von über 3000 Metern die karge Vegetation bestmöglich für sich nutzbar zu machen: Fische, Erz, Alpakawolle, Steine, Mais und Holz sind die Rohstoffe, mit deren Hilfe das gelingen soll. Um jedoch zu Wohlstand zu gelangen, spielt der Handel eine wichtige Rolle, so dass es auch sehr wichtig ist, zum richtigen Zeitpunkt auf weiterverarbeitete und damit höherwertige Produkte umzustellen.

Ablauf

Sieben mit diversen Markern und Karten bestückte Orte werden zu einem Kreis ausgelegt, und jeder Spieler erhält eine Kiste, einen Aktionsplan mit Karren, ein Lager sowie eine Start-Rollenkarte. Die eigenen – von dieser Start-Rollenkarte abhängigen - Startrohstoffe legen alle auf die Planungsfelder ihres Aktionsplanes. Dann beginnt die Planung, in der man alle zur Verfügung stehenden Plättchen auf seine Aktionsfelder verteilt. Im späteren Spielverlauf zieht man die Plättchen aus seinem Beutel – wie viele hängt davon ab, wie weit der eigene Markierungswürfel auf der Straße (= einer der sieben Orte) vorwärts gekommen ist. Zu Beginn sind es lediglich vier Plättchen.

Haben alle Spieler ihre Planung beendet, führt reihum jeder genau eine Aktion aus. Dafür muss sich die eigene Figur auf dem entsprechenden Ort befinden, wofür man sich wiederum bewegen muss. Das Bewegen stellt keine Aktion dar, muss allerdings bezahlt werden, und zwar mit Nahrung. Lediglich die erste Bewegung ist jeweils gratis. Jede weitere Bewegung kostet eine Nahrung, mit der man sich aber nur um einen Ort weiterbewegen kann. Nur mit Hilfe eines Karrens erreicht man jeden Ort, wobei man sich solche Karren (abgesehen vom ersten) erst kaufen muss – was wiederum nur als Aktion an einem bestimmten Ort möglich ist.

Weitere Aktionen sind das Erhalten von unterschiedlichen Rohstoffen an verschiedenen Orten, der Handel damit, der Bau von Booten oder Häusern, das Vorwärtsziehen auf der Straße, das Erwerben von Aufträgen (die natürlich erfüllt werden wollen), das Einlagern von Waren sowie das Kaufen von Ausbauten. Diese Ausbauten bringen (genauso wie die Start-Rollenkarte) weitere Aktionsfelder, die allerdings nur von dem Spieler genutzt werden können, in dessen Besitz sie sich befinden.

Plättchen, die man für das Ausführen von Aktionen eingesetzt oder neu erworben hat, wandern immer in die eigene Kiste. Von dort gelangen sie später in den eigenen Beutel, sobald dieser leer ist, und damit landen sie irgendwann wiederum auf den eigenen Planungsfeldern, womit der Kreislauf von vorne beginnt.

Sobald alle Plättchen und Karten eines Ortes komplett aufgebraucht sind, wird das Spielende eingeläutet. Die laufende Runde wird noch beendet, danach folgt noch eine komplette Endrunde und dann wird abgerechnet. Punkte gibt es am Ende nicht nur für Warenplättchen, sondern auch für Boote, Häuser, erfüllte Aufträge sowie für die eingelagerten Waren, wenn sie ein komplettes Regal im Lager ausfüllen.

Fazit

Eine Fülle an Spielmaterial lacht einem entgegen, wenn man den Schachteldeckel von Altiplano hochhebt. So viel, dass geradeso noch alles hineinpasst, vor allem auch die große Startspieler-Steckfigur in Form eines Alpakas, das man spätestens nach einigen Partien kleben muss, weil es sonst anders nicht mehr hält.

Dieses Startspieler-Tierchen brachte mich im Übrigen dazu, mal zu googeln, wieso ein Tier, das für mich wie ein Lama aussieht, denn plötzlich "Alpaka" heißt. Jetzt bin ich schlauer. Beide gehören der Gruppe der Kamele an, jedoch sind Lamas größer als Alpakas.

Aber zurück zum Spiel: Wer Orléans vom gleichen Autor kennt, kann sich nach dem Lesen der Spielbeschreibung sicherlich gut vorstellen, wie Altiplano funktioniert. Es gibt auch viele Gemeinsamkeiten in diesen beiden Spielen, wobei das neueste Werk von Reiner Stockhausen noch komplexer ist als der Vorgänger. Die zwei wesentlichsten Unterschiede liegen darin, dass gebrauchte Plättchen nicht in den Sack zurückkommen, sondern erst ein der eigenen Kiste landen. Erst wenn der Sack leer ist, wird er mit dem Inhalt der Kiste wieder befüllt. Dies sorgt dafür, dass alle Marker gleichmäßig oft zum Einsatz kommen. Die zweite große Änderung besteht darin, dass man erst zu den Orten reisen muss, an denen man Aktionen ausführen muss. Das erfordert einiges an Planung, zumal vor allem zu Spielbeginn die Bewegungsmöglichkeiten relativ eingeschränkt sind. Da ist es schon sehr wichtig, die Reihenfolge der angefahrenen Orte richtig zu wählen. Denn an jenem Ort, an dem man die Runde beendet, kann man theoretisch gleich in der nächsten Runde eine oder mehrere Aktionen ausführen, ohne sich überhaupt bewegen zu müssen.

Dafür muss man natürlich auch wissen, welche Marker man überhaupt besitzt, denn im Laufe des Spiels werden das immer mehr, so dass man auch leicht die Übersicht verlieren kann. Zum Glück handelt es sich bei Altiplano jedoch nicht um ein Memospiel, so dass es den Spielern gestattet ist, jederzeit den Inhalt ihres Säckchens zu überprüfen. Diese Info kann vor allem auch dann wichtig sein, wenn man nicht sicher ist, ob man einen Rohstoff einlagern kann, der gerade zur Verfügung steht, den man aber im Moment nicht benötigt.

Lagert man nämlich den letzten Rohstoff einer Sorte ein, kann es sehr schwer bis unmöglich sein, sich diesen wieder zu besorgen. Denn es gibt einige Rohstoffe, die man über den eigenen Aktionsplan nicht erhält, sondern nur, wenn man sich entsprechende Ausbauten oder eine Kanukarte besorgt, denn für jede Kanukarte erhält man einmalig einen bestimmten Rohstoffmarker.

Sehr gut gefällt mir an Altiplano, dass die grüblerische Phase der Planung bei allen gleichzeitig stattfindet, wohingegen die einzelnen Aktionen dann sehr kurz sind und schnell vonstatten gehen. Aufgrund dieser Tatsache kann man das Spiel auch tatsächlich gut zu fünft spielen.

Für den Spielablauf ist es wichtig, dass man die in der Planungsphase neu eingesetzten Marker erst einmal nur halb auf die entsprechenden Aktionsfelder legt. Will man nämlich umdisponieren, darf man wirklich nur jene Marker verschieben, die in dieser Runde dazu gekommen sind. Marker, die noch aus Vorrunden auf den verschiedenen Orten liegen, dürfen nicht verschoben werden. Diesbezüglich ist man jedoch auf die Ehrlichkeit seiner Mitspieler angewiesen, denn es planen ja alle gleichzeitig.

Das ist auch der Grund, warum manchen meiner Mitspieler Altiplano zu solitär erschien. Jeder versucht sich an der Optimierung seiner Auslage und achtet wenig auf die Mitspieler. Lediglich gegen Ende des Spiels kann das aber recht wichtig werden, wenn es von bestimmten Rohstoffen nur mehr einen oder zwei gibt – dann sollte man beim Ausführen seiner Bewegungen auf deren Reihenfolge achten, damit einem die Mitspieler nicht das letzte gewünschte Plättchen vor der Nase wegschnappen.

Im Wort Altiplano steckt das Wort "Plan" – das finde ich irgendwie passend, denn so ganz aus dem Bauch heraus kann man dieses Spiel nicht gewinnen. Planung ist an vielen Stellen notwendig, am meisten für die optimale Bewegung. Wichtig ist aber auch, wann man sich für einen Stufenanstieg auf der Straße entscheidet. Dort bringt nämlich jeder zweite Schritt ein Maisplättchen, das man allerdings sofort in sein Lager befördern muss. Eröffnet man damit ein neues Regal, muss dieses jedoch komplett mit Mais gefüllt werden. Mais bekommt man jedoch nur auf dem eben beschriebenen Weg, und da er auch gleichzeitig ein Joker für die Lagerregale anderer Waren ist, benutzt man ihn schon gerne dafür, lukrative Regale voll zu bekommen. Leider darf man ihn erst dann dazu nutzen, wenn man kein reines Maisregal besitzt bzw. ein solches bereits vervollständigt hat. Nachdem das Vorwärtskommen auf der Straße jedoch auch wichtig ist, gilt es immer abzuwägen, für welche Vorgehensweise man sich entscheidet.

Dies gilt auch für die Nahrung. Auf der einen Seite braucht man Nahrungsplättchen für viele Produktionsketten und vor allem auch für die Bewegung, so dass man den Bestand seiner beiden Start-Nahrungsplättchen möglichst schnell aufstocken muss. Holt man sich jedoch zu viel Ware, so lähmt sie einen gegen Ende des Spiels, denn diese Plättchen sind die einzigen, die man nicht einlagern kann, wenn sie einem unbequem werden. Schöne Dilemmata, die sich hier immer wieder auftun!

"Ich stehe auf … und nehme mir …" bzw. "Ich gehe auf … und nehme mir …" sind übrigens zwei Sätze, die man in diesem Spiel immer wieder hört. Irgendwie hört sich das schon lustig an und kling ein bisschen nach Kleinkind-Rollenspiel. Aber es erleichtert den Mitspielern zu verfolgen, was der aktive Spieler gerade auf seinem Tableau herumwurschtelt.

Abgesehen von den ersten beiden Kennenlernpartien, in der alle Beteiligten anfangs viel zu viel Nahrung genommen haben, wodurch in den letzten beiden Runden nicht mehr viel Sinnvolles gemacht werden konnte, gefielen mir alle weiteren Partien Altiplano sehr gut. Die unterschiedlichen Startplättchen sorgen dafür, dass man mit immer anderen Ausgangsvoraussetzungen ins Spiel einsteigt und sich damit immer andere Vorgehensweisen zurechtlegen muss. Verstärkt wird dieser Umstand auch noch durch die Ausbauten, die ebenfalls immer in anderer Reihenfolge ausliegen, so dass man flexibel auf die jeweiligen Gegebenheiten reagieren muss.

Meine Google-Suche ergab übrigens auch, dass es in den Anden neben den Lamas und Alpakas auch noch Vikunjas und Guanakos gibt. Wer weiß – vielleicht denkt sich Reiner Stockhausen ja auch noch zu diesen Andentieren ein entsprechend gutes Spiel aus!

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Altiplano: 4,0 4,0, 9 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.12.17 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.11.17 von Henning Knoff - Nettes Bag Building, das Liebhaber von Orleans ansprechen sollte. Funktioniert, kann man machen, ist aber sehr mechanisch und solitär.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.11.17 von Andreas Molter - Altiplano greift die bekannten Mechanismen von Orleans auf und fügt unter anderem ein Bewegungselement hinzu. Wir haben in unserer Runde die Erfahrung gemacht, das es sich auch zu fünft noch sehr flüssig spielt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.11.17 von Michael Andersch - Positiv formuliert: Gut funktionierendes, ruhiges Spiel, bei dem einem niemand in die Quere kommt. Gefühlt: Mangels Interaktion und "Druckpunkten" so ziemlich das Langweiligste, was ich seit langem gespielt habe (was auch der Eindruck der gesamten Runde war). Hier bleibt es definitiv bei einer Partie, das Spiel erhält sicher keine weitere Chance.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.12.17 von Dirk Bosawe - Als Orleans Nachfolger angepriesen und hält sein Versprechen. Der zusätzliche Bewegungsmechanismus macht das Spiel aber meiner Meinung nach denklastiger und spielt sich nicht mehr so flüssig wie Orleans. Aber ein tolles Spiel, mit tollen Materialien und feinen Grafiken.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.01.18 von Michael Dombrowski - Variiertes Orleans vom gleichen Autor. Hat ein paar zusätzliche Kniffe erhalten, z.B. kommen die gezogenen Plättchen jetzt erst dann wieder in den Beutel, wenn nicht mehr genügend zum Nachziehen darin waren. Dadurch spielt man alle seine Plättchen immer durch. Ansonsten ist das Spielprinzip im wesentlichen gleich geblieben. Konnte mich bisher noch nicht restlos überzeugen. Muss noch häufiger gespielt werden.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.01.18 von Henrike Rohloff - Das optisch ansprechende Altiplano bietet auf den ersten Blick viele Optionen für den Einsatz der Spielfigur, die daraus resultierenden Aktionen und die zu sammelnden Rohstoffe/Marker. Das Spielprinzip der eigenen Marker- und Aktionsoptimierung ist mit Orléans vom selben Autor vergleichbar. In unserer Spielrunde ist Orléans sehr beliebt; für Altiplano hingegen konnte keine rechte Begeisterung aufkommen, da es als langwieriger und weniger interaktiv wahrgenommen wurde.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.01.18 von Andreas Odendahl - Sehr schönes Ressourcen-Spiel mit dem aus Orleans bekannten und verfeinerten Bag-Building-Mechanismus. Ob das Spiel mit Orleans mithalten kann kann nur die Zeit zeigen. Ich denke allerdings, dass es ein wenig spezieller ist, als das erfolgreiche Orleans. Fraglich, ob der Vergleich überhaupt berechtigt ist, da es bei Altiplano um ein Spiel um Ressourcen und daraus entstehende Warenketten handelt. Mich stört der sehr solitäre Charakter nicht, verstehe aber, dass es so empfunden wird. Das war aber bei Orleans schon nicht anders... Wem der Bag-Building-Mechanismus aus Orleans gefiel und dies mit einem Ressourcen-Spiel verbunden interessant findet, der sollte hier mal ein Auge riskieren.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.07.18 von Roland Winner

Leserbewertungen

Leserwertung Altiplano: 3,8 3.8, 12 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.10.17 von FrankHH - Bisher nur 1x gespielt, zu zweit. Material ist super. Aber das Spiel an sich hat mich noch nicht so überzeugt. Es funktioniert zwar alles, aber eigentlich machen die Spieler fast nichts anderes als Waren einzusetzen, um zB an andere Waren zu gelangen etc. Irgendwie fehlt da der besondere Kick. Ich möchte es auf jeden Fall aber zu dritt spielen. Vielleicht ergibt sich dann ein bisschen mehr Spielspaß durch die Konkurrenzsituation. Ein Fehlkauf ist es aber keineswegs.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.11.17 von Hans Huehnchen - Altiplano ist ein sehr gut funktionierendes Spiel, dass sich für mich aber zu lang anfühlt für das, was es bietet. Das drückt die Spielreiz-Note etwas, auch wenn es im Großen und Ganzen gut gefällt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.11.17 von braz - Mir gefällt Altiplano ausgesprochen gut. Das liegt zum einen da dran, dass das Spiel ein einfaches Regelwerk besitzt und somit sich sehr eingängig spielt und zum anderen liegt es daran, dass man eine gewisse Interaktion auf dem Spielplan stattfindet ( Auftragskarten etc.) die eine gewisse Grundspannung ins Spiel bringen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.01.18 von JochenSch - Sehr schönes, forderndes Spiel. Werde ich immer mitspielen. Orleans (mit Handel & Intrige) ist sogar noch besser.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.01.18 von ravn - Rein handwerklich ist an dem Spiel wenig auszusetzen. Die Ressourcen-Plättchen hätten gerne bedruckte Holzscheiben sein können, um eine schönere Haptik zu haben, aber ansonsten passt alles. Ein grundsolides Eurogame, bei der man Ressourcen neue Ressourcen erzeugen lässt und damit an bessere Ressourcen kommt, die wieder noch bessere Ressourcen erzeugen. Ob ich die passenden Ressourcen für meine aktuelle Spielsituation ziehe, ist allerdings eher Glücksache. Deshalb macht man eher das, was einem die Ressourcen ermöglichen und nicht zwingend das, was man machen möchte. Interaktion mit den Mitspielern gibt es nur, wenn ausliegende Verbesserungen oder Aufträge weggeschnappt werden, was man schlicht hinnehmen muss, da man es sowieso nicht verhindern kann. Mir fehlte in meiner 5er-Erstpartie der Spannungsbogen. War mehr Optimierarbeit als Spiel. Bekommt eventuell in kleinerer Runde noch mal eine Chance, aber ich fand es nur langweilig - besonders wenn die eigene Ressourcen-Engine sichtbar schlechter läuft, man aber nur arg mühsam was dagegen machen kann.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.01.18 von Frank - Sehr schönes Spiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.01.18 von Volker Nattermann - Hat die Erwartungen in keinster Weise erfüllt....... fast schon langweilig, kein Vergleich zum tollen Orleans
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.02.18 von Wolf107 - Die Fortsetzung leider nicht gelungen. Aufmachung super, Mechanismus einwandfrei, aber Spielzeit viel zu lang. Optimale Besetzung mit 2 oder 3 Spielern, bei 4 oder 5 Spieler dauert 1 Runde viel zu lange. Ich hätte es auf x Runden begrenzt. Jeder optimiert vor sich hin und es gibt fast keine Schnittstellen, bei denen sich Spieler in die Quere kommen. Mir persönlich zu langweilig. Schade.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.03.18 von Fred Lehner - Ich musste meine Orleans nochmals nachschauen: Es war eine 4 wegen ein paar Mängel wie Geldmangel zu viert, Badhaus Problem und abnutzbaren Chips. Das eigentliche Spiel mit Hausregeln hat mir sehr gut gefallen und würde dafür 6 Punkte geben. Nun aber zu Altiplano: Bag Building ist ähnlich und nach der Partie hat man das Gefühl, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt. Gleich per Boot an wichtige Waren kommen. Schnell auf der Straße aufsteigen. Soviele Wege, die man bestreiten kann. Die Interaktion ist zugegeben nicht sehr hoch. Die Downtime dafür aber auch nicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.03.18 von Ralf - Tolles Spiel
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.18 von Ernst-Jürgen Ridder - Ein im Grunde abstraktes Optimierspiel. Das funktioniert gut, gefällt mir aber trotzdem nicht. Für meinen Spielgeschmack viel zu grübellastig und kann dadurch nervig lange dauern. Ich verstehe durchaus, dass man dieses Spiel super finden kann, mein Fall ist es nicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.06.18 von Joe - Mir wurde echt langweilig, was mir nur sehr selten am Spieltisch passiert. Vor allem aber möchte ich *mit* anderen spielen und nicht parallel zu ihnen.

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