Rezension/Kritik - Online seit 05.12.2016. Dieser Artikel wurde 9214 mal aufgerufen.

Ein Fest für Odin

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Autor: Uwe Rosenberg
Illustration: Dennis Lohausen
Verlag: Feuerland Spiele
Rezension: Christoph Schlewinski
Spieler: 1 - 4
Dauer: 30 - 120 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2016
Bewertung: 4,7 4,7 H@LL9000
4,6 4,6 Leser
Ranking: Platz 487
Ein Fest für Odin

Spielziel

In einem kleinen Dörflein mit vielen Minuspunkten und einer überschaubaren Entourage von Wikingern starten die Spieler bei Ein Fest für Odin. Worauf will man sich konzentrieren? Jagen und Wale fangen, um die Minuspunkte auf seinem Hof loszuwerden? Ausbildungen sammeln, um dadurch bessere Fähigkeiten zu bekommen? Oder - ganz klassisch - auf Beutezug gehen und Plündern, was das Zeug hält? Hier führt alles irgendwie zum Sieg, aber man darf nicht alles machen, sonst verzettelt man sich und dem Clan wird das Met sauer.

Ablauf

Ein Fest für Odin ist wie schon das letzte, große Rosenberg-Spiel Arler Erde auf den ersten Blick ein riesiger Wust aus Aktionsmöglichkeiten und Handlungsorten.

Auf das Wesentliche reduziert geht es hier darum: Plättchen erwerben. Denn die braucht man an allen Ecken und Enden. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Mit diesen Plättchen deckt man bei Ein Fest für Odin Felder ab. Vor allem auf dem eigenen Hofplan. Der strotzt am Anfang nur so vor Minuspunkten - satte 81 Stück. Und sollte man die außer Acht lassen, rückt ein Sieg in weite Ferne. Neben diesem Minusbrocken gibt es auf dem eigenen Hofplan noch zwei Besonderheiten: eine Geldleiste und Prämien. Die Hofpläne darf man nur mit blauen und grünen Plättchen, mit Silbermünzen und mit Erzwürfeln bestücken, wobei sich grüne Plättchen nur diagonal berühren dürfen. Die Geldleiste, die diagonal über den Plan läuft, muss dabei besonders beachtet werden: Man muss sie von unten links nach oben rechts überbauen, die Zahlen immer schön aufsteigend nacheinander verschwinden lassen. Dazu müssen immer alle Felder links und unterhalb der überbauten Zahl ebenfalls bedeckt sein. Unten ist das noch einfach, aber je höher man auf der Einnahmenleiste will, desto mehr Zeug muss man auf seinen Hof schaffen. Die niedrigste Zahl, die man so noch sehen kann, sind die Silbereinnahmen pro Runde. Man muss aber nicht zwingend unten links mit dem Bauen anfangen. Man kann seine Plättchen generell überall auf den Hofplan legen. Aber die Zahlen dürfen erst überbaut werden, wenn oben genannte Bedingungen erfüllt werden.

Der Hofplan kann aber auch Prämien in Form von Plättchen und Rohstoffen ausschütten, wenn man es schafft, alle Felder um so eine Prämie herum abzudecken. Immer bedenken: Grüne Plättchen dürfen sich nur diagonal berühren!

Auf diese Weise funktionieren alle Spielpläne, die man bei Ein Fest für Odin bekommen kann: Seien es Lagerhäuser oder Schuppen oder fremde Inseln, die man entdecken kann. Man muss überall Plättchen ablegen, manche Farben dürfen sich nur diagonal auf dem Plan berühren; macht man alles clever, schüttet so ein Plan neue Plättchen und/oder Geld und/oder Rohstoffe aus. Verkalkuliert man sich, wird man mit Minuspunkten überschüttet.

Plättchen bekommen ist bei Ein Fest für Odin eigentlich recht einfach. Der Aktionsspielplan und die einzelnen Aktionen sind durch die Bilder relativ selbsterklärend. Vier Leisten mit Aktionen stehen zur Auswahl. Will man eine Aktion in Leiste eins ausführen, stellt man einen seiner Wikinger auf das Feld. Eine Aktion in Leiste zwei kostet zwei Wikinger, die nächste Leiste drei und die letzte Leiste vier (ach was?!). Natürlich werden die Aktionen von Leiste zu Leiste stärker und schütten mehr Plättchen aus. Oder man darf sich immer mehr Rohstoffe von den sogenannten Rohstoffleisten nehmen, auf denen Holz, Stein, Erz und Silbermünzen ausliegen. Oder man kann mehr Plättchen aufwerten. Gelbe werden dadurch auf die rote Seite gedreht, rote gegen grüne Plättchen umgetauscht oder grüne dreht man auf die blaue Seite. Oder man kann Vieh kaufen, dass sich dann, sobald zwei oder mehr davon im Stall sind, alle zwei Runden vermehrt.

Man kann, wie es sich für Wikinger gehört, auch Plündern und Jagen als Aktionen wählen. Die funktioniert mit ein wenig Würfelglück und guter Ausstattung in Form von Waffenkarten und/oder den passenden Rohstoffen. All das, um - na klar - wieder Plättchen zu bekommen, die man aufwerten und/oder auf den Plan legen kann. Bei Plünderungen und Überfällen winken sogar ungewöhnlich geformte, tetrisartige Plättchen, mit denen man schwierige Lücken auf seinem Plan oder seinen Plänen bedecken kann.

Noch eine Möglichkeit, um an Plättchen zu kommen: Ausbildungskarten ziehen. Die geben entweder einen sofortigen oder permanenten Effekt, der meist darin besteht, viele Plättchen aufzuwerten, durch bestimmte Aktionen zusätzliche Silbermünzen zu bekommen oder bei bestimmten Aktionen mehr Plättchen abgreifen zu dürfen.

Sind alle Wikinger eingesetzt, endet die Runde und jeder richtet ein Festmahl aus. Aber bitte nur mit roten und gelben Nahrungsmitteln oder zur Not auch mal Silbermünzen. Das alles sollte so reichhaltig vorhanden sein, dass man damit die Festtafel der Länge nach abdecken kann. Sollten Felder beim Festmahl frei bleiben, hagelt es dicke Minuspunkte.

Für die nächste Runde nimmt man sich einen Wikinger von der Festtafel und hat so pro Runde einen Wikinger mehr zum Einsetzen. Allerdings wird dadurch die Tafel jede Runde ein Stück länger und man muss mehr Nahrungsmittel herbeischaffen, damit alle satt werden.

Abhilfe kann da die Auswanderung schaffen. Bei dieser Aktion nimmt man eines seiner vorher gebauten, großen Boote aus seinem Hafen und legt es umgedreht auf die Festtafel. Dadurch winken nicht nur dicke Pluspunkte, sondern die Anzahl der Lebensmittelplättchen für den Festschmaus wird reduziert.

Nach sieben (oder im kurzen Spiel sechs) Runden endet Ein Fest für Odin. Man bekommt Punkte für seinen Bargeld, für ausgewanderte Schiffe, für Vieh, für Zusatzpläne (Lagerhäuser und entdeckte Inseln), für seine Schiffe im Hafen und für manche Ausbildungskarten. Abziehen muss man davon noch nicht bedeckte Minusfelder auf seinem Plan oder den Plänen und eventuelle Strafen für nicht satt gewordene Wikinger beim Festmahl.

Und wer jetzt die meisten Punkte hat, darf sich einen formschönen Wikingerhelm aufsetzen (nicht im Spiel enthalten).

Fazit

Das ist wieder ein schwerer Brocken von Herrn Rosenberg. Nicht nur vom Gewicht, sondern auch generell. Das Spiel, mit dem es wohl am meisten verglichen werden wird, hat er auch selbst erfunden: Arler Erde.

Massig Aktionsmöglichkeiten, randvoll mit Material ... aber die größte Gemeinsamkeit, die beide Spiele haben: Man braucht mindestens 1-3 Partien, um sie zu erfassen.

Ein Fest für Odin spielt sich, hat man es mal im Griff, überraschend flüssig. Das darf man aber bei den ersten Partien nicht sofort erwarten. Zu verwirrend scheinen die Möglichkeiten zu sein, die einem hier geboten werden, um an Plättchen zu kommen. Deshalb hier an dieser Stelle schon mal zwei gute Ratschläge:

  1. Das ist ein Wikingerspiel und da braucht man Schiffe. Mindestens ein großes Schiff sollte man sich anschaffen. Wenn man dieses per Auswanderung umdrehen und auf die Festtafel legen kann, sind das viele Pluspunkte, die man sehr einfach bekommt.
  2. Man muss einen Weg einschlagen und den dann auch gehen. Will man sich auf die Jagd konzentrieren? Oder auf Überfälle und Plünderungen? Oder will man Zusatzpläne wie Lagerhäuser und Inseln nehmen? Egal was: Man darf bei Ein Fest für Odin nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Das bringt nichts. Hat man einen Tanz erst mal begonnen, bleibt man dabei.

Was nicht heißt, dass man nicht ab und zu mal einen Schritt zur Seite gehen darf. Aber die Vielzahl an Aktionsmöglichkeiten verführen einen, immer mal etwas auszuprobieren. Das wäre ein grober Fehler bei diesem Spiel.

Die Ausbildungskarten können einem sehr dabei helfen, eine bestimmte Richtung zu finden. Zieht man Karten mit permanenten Effekten, sollte man diese auch so oft wie möglich bedienen. Alleine das hilft einem schon, sich zu fokussieren. Außer, man hat beim Verteilen der Startausbildung Pech. Womit wir auch schon zum Punkt kommen:

Was an Ein Fest für Odin nicht so gefällt:

  • Die Ausbildungen: Während die Ausbildungskarten, die man im Laufe des Spiels bekommt, mehr oder weniger ausgeglichen sind, sind die Startausbildungen SEHR unterschiedlich stark. Hat man Pech, zieht man die, die man nur einmal im Zusammenhang mit ein paar Schafen nutzen kann. Oder die, die einem 1 Silber gibt, wenn man ein Festmahl ohne Met ausrichten kann (was im ganzen Spiel sechs oder sieben Geld ausmacht ... YEAH!!). Hat man ein bisschen Glück, bekommt man die, die einem bei bestimmten Aktionen einen Rohstoff oder Plättchenbonus sichern. Hat man sehr viel Glück, bekommt man den Flüchtlingshelfer, der die Auswanderungen um 2 Silber günstiger macht. Damit kann man in den ersten Runden locker 36 oder 42 Punkte machen; konzentriert man sich darauf für den Rest des Spieles, hecheln die Mitspieler hinterher. Denn richtig verhindern kann man diese Strategie nicht, ohne seine eigene aufgeben zu müssen.
  • Das Handling: Man muss beim Belegen seines Planes (oder der Pläne) aufpassen, dass nichts verrutscht. Je voller die Pläne werden, desto leichter passiert das allerdings, da man natürlich Einzelfelder mit den kleinen Silbermünzen oder schwarzen Erzwürfelchen zubaut. Wenn die ganze Chose dann mal verrutscht, weil man vielleicht etwas grobmotorisch ist oder auch ganz schlicht gegen seinen Plan stößt, dann muss man alles irgendwie zurückbauen. Das kann eine große Herausforderung werden und es besteht die Gefahr, dass man einfach nicht mehr genau weiß, wie die Kleinteile genau gelegen haben.
  • Thema in der Spielmechanik: Ging bei Arler Erde das Thema Hand in Hand mit der Mechanik daher, ist hier die Geschichte relativ auswechselbar. Gut, es gibt Schiffe und Plünderungen und dergleichen. Aber das Bedecken der Felder mit den Plättchen fühlt sich nach einem anderen Thema an. Da nützt auch nicht die wikingerhafte Grafik der Plättchen. Das Thema ist schlichtweg beliebig. Bis auf das Festmahl, das von der Mechanik viel Sinn macht. Aber das eben nur ein kurzer Punkt in diesem Spiel ist.

An anderen Stellen im Netz wird bereits über den starken Soloaspekt gemeckert, den Ein Fest für Odin hat. Den hat es auch, jeder spielt für sich und lediglich das Wegschnappen der Aktionsfelder ist interaktiv. Aber das finden meine Mitspieler - und ich auch - eher gelungen. Wenn man sich bei der ganzen Planung noch Sorgen machen müsste, dass einer mit seiner Wikingertruppe auf die eigenen Pläne einfällt und die plündert ... na dann gute Nacht! Dann bekäme man bei diesem Spiel ja nichts mehr hin.

Richtig große Euphorie konnte Ein Fest für Odin in meinen Testrunden trotzdem nicht auslösen. Und das, obwohl hier viele Rosenberg-Fans sitzen. Vereinzelt war mal ein Spieler dabei, der es richtig klasse fand. Der Rest störte sich sehr an der Atmosphäre und vor allem an den Startausbildungen. Weil man andere Spieler eben nicht wirklich aufhalten kann. Außer, man blockiert nützliche Aktionen. Sollten die dann aber nicht zur eigenen Strategie passen, guckt man wieder in die Röhre und hat keine Zeit mehr, seine Minuspunkte loszuwerden. Das Bepuzzeln der Pläne kam zwar generell gut an, aber letztlich fragten meine Mitspieler sich dann auch, was das genau mit Wikingern zu tun haben soll. Es fühlt sich eher nach einer Logikprüfung oder einem IQ-Test an.

Ich persönlich würde es eher nur zu zweit oder dritt spielen. Oder am liebsten alleine. Die Solovariante ist wirklich sehr gelungen, da man zwei Farben spielt und diese abwechselnd auf dem Aktionsplan stehen bleiben. Man blockiert sich also kräftig selber, was eine ganz andere Denkweise für dieses Spiel benötigt. Die Zeit geht auch flotter herum im Solospiel, aber man fühlt sich trotzdem gut unterhalten und sehr gefordert. Außerdem muss man nicht ständig anderen dabei helfen, ihre verrutschten Pläne wieder aufzubauen.

Für uns ist Ein Fest für Odin nicht der große Wurf, den wir erwartet haben. Aber es ist ein Spiel, das wir definitiv noch öfter auf den Tisch bringen werden. Und ich ganz besonders in der Solovariante.

Also: Stecht das Met-Fass an!!!

Rezension Christoph Schlewinski

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Ein Fest für Odin: 4,7 4,7, 11 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.11.16 von Christoph Schlewinski - Für die Solovariante würde ich Note fünf geben.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.11.16 von Michael Andersch - Mit dieser Bewertung tue ich dem Spiel vermutlich unrecht. Denn ich nehme mal an, es funktioniert und ist bestens austariert, mechanisch einwandfrei, etc. Leider aber hat man vergessen, den Spaß ins Spiel zu packen. Dieser geht unter in einer Materialschwemme, zig Möglichkeiten, seine "Worker" zu plazieren und einer extrem trockenen mathematischen Aufmachung. Das Ganze fühlt sich sowas von konstruiert an, dass man fürchten muss, bei unsachgemäßer Behandlung fliegen einem Federn und Zahnräder um die Ohren (warum z.B. darf man blaue Teile am Hauptspielplan Kante an Kante legen, die grünen aber nicht?), hat aufgrund der zahllosen Optionen kaum einen Spannungsbogen (entweder, weil immer noch viele andere Optionen übrig sind oder weil ich es einfach nicht durchschaue), und ist auch nahezu interaktionslos und fühlt sich dadurch insgesamt noch länger an, als es ohnehin schon dauert. Nein danke, nicht meine Art von Spiel. Ich muss es leider sagen: Bevor ich das spiele, spiele ich lieber gar nicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.11.16 von Mahmut Dural - Oh das ist wirklich ein tolles Spiel! Aber, in den ersten Partien braucht man Geduld. Es dauert eins, zwei Partien bis es läuft. Zuerst wird man von den vielen Möglichkeiten erschlagen. Die ganzen Minuspunkte, die verdeckt werden wollen schafft man erst in der 6. oder 7. Runde. Alles fühlt sich daher sehr mechanisch und nach Arbeit an. Aber hat man einige Partien hinter sich, macht es richtig, richtig viel Spaß. heute habe ich es zum Beispiel 4x gespielt. Einfach super! Mittlerweile habe ich schon mehr als 10 Partien hinter mir. Hat man das Spiel nach 2 bis 3 Partien durchschaut, entwickelt es einen Suchtcharakter. Bei uns wirds mindestens alle 2 Tage gespielt. Wir räumen es gar nicht mehr weg. Wenn es gespielt wird, dann bleibt es auch nicht mehr bei einer Partie. Die anfänglichen Punkte sind jetzt durch die Spielerfahrung verdreifacht. In den ersten Partien setzt man die Waffenkarten nicht genügend ein, oder fragt sich wie man je eine Hütte oder ne Insel erkunden wird, weil einem das Heimatfeld ganz abzudecken noch schwerfällt. Ab der 5 oder 6. Partie fängt man an auch Hütten bzw. Häuser oder Inseln sich zu holen. Selten hat mich ein Spiel so gepackt, dass ich nach Beenduigung einer Partie mir weitere Strategien im Kopf ausmale. Einfach nur ein Topspiel!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.11.16 von Andreas Molter - Ein typischer Rosenberg. Eine auf den ersten Blick nicht überschaubare Masse an verschiedenen Möglichkeiten Punkte zu generieren und Strategien zu entwickeln. In den ersten Spielen fragt man sich, ob alle diese Optionen auch sinnvoll sind und funktionieren. Warum sollte ich eine der 4 Inseln erwerben, wo ich doch schon genug Probleme habe mein Heimattableau vollständig zu bepuzzeln. Viele Optionen erschließen sich erst in folgenden Partien, wenn man sich mit dem Grundmechanismus und dem leider etwas klein geratenen und grafisch nicht optimal umgesetzten Aktionsspielplan vertraut gemacht hat. Die opulente Ausstattung des Spielmaterials und die Vielzahl an Strategien die ausprobiert werden möchten erhöhen für mich den Wiederspielreiz. Hier muss jeder für sich entscheiden, wo der Spielspaß aufhört und Arbeit anfängt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.11.16 von Regina Molter - Gelungenes Spiel, da macht es Spaß verschiedene Strategien auszuprobieren!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.11.16 von Andreas Odendahl - Persönlichen Geschmack mal wieder voll getroffen. Abzug in der B-Note für unübersichtlichen Aktionsplan. Rest: Top notch!!! Warum: Ich mag Warensysteme und ich liebe Puzzle-Elemente. Odin vereint beides auf höchst interessante Weise zu einem gar nicht mal so komplexen Ganzen, das allerdings erstmal recht kompliziert erscheint. Das legt sich.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.12.16 von Michael Kahrmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.12.16 von Rene Puttin - Wieder ein tolles Spiel von Uwe Rosenberg, dass sich durch das Puzzlen dieses Male auch wirklich sehr deutlich von seinen sonstigen Strategiespielen absetzt. Thematisch macht das Puzzlen überhaupt keinen Sinn, mechanisch macht es aber sehr viel Spaß!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.01.17 von Sandra Lemberger - Zu viert weniger interaktiv als zu dritt, wo jedes Aktionsfeld nur von einem besetzt werden darf. Die Idee mit dem Puzzeln mag nicht jeder. Ich finde dieses Optimieren in drei Richtungen (Felder so abdecken, dass grün nie an grün stößt UND möglichst viel Einkommen für die nächste Runde rausspringt UND dabei auch die anderen Siegpunktmöglichkeiten nicht außer Acht lassen) jedoch spannend und innovativ. Schade, dass die Startkarten sehr unausgewogen sind!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.07.17 von Edgar Ameling - Ein Spiel mit einer hohen Lernkurve. Während man sich in den ersten Partien noch fragt, wie man das Feld füllen soll, hat man in den Folgepartien immer weniger Probleme damit. Der Puzzle-Mechanik ergibt zwar thematisch wenig Sinn, verpasst dem Spiel aber zumindest eine Art Alleinstellungsmerkmal. Macht auf jeden Fall Spaß!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.08.17 von Mike Keller - Das Spiel mag mich überzeugen, obwohl ich zuerst den Mechanismen gegenüber etwas skeptisch war (nicht der Art, aber vielmehr der Kombiantion). Das Spiel macht Spass und ist erst noch recht flott gespielt!

Leserbewertungen

Leserwertung Ein Fest für Odin: 4,6 4.6, 22 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.11.16 von Gülsüm Dural - Dieses Spiel verdient wirklich eine 2. Chance. Ich selbst hätte nämlich beim ersten Spiel am liebsten nach der 4. Runde abgebrochen. Denn je öfter man es spielt, umso besser wird es. So ungefähr nach dem dritten Spiel habe ich es erst durchschaut, worauf es ankommt. Das Spiel besitzt eine sehr hohe Lernkurve. Man wird erst nach einigen Partien wirklich besser und dann erst fängt es an richtig Spaß zu machen und hört auf, sich wie Arbeit anzufühlen. Für mich ist es bis jetzt das Messehighlight! Zu Herrn Anderschs Frage: Wenn man die grünen nebeneinander legen dürfte, wäre das Spiel nicht herausfordernd genug, denn rote Plättchen kann man ganz einfach in grüne Plättchen umwandeln, aber an blaue Plättchen ist es schwer dranzukommen. Aber, ohne jemandem Nahe treten zu wollen, da kommt man drauf, wenn man das Spiel mehrmals gespielt hat. In der ersten Partie hatte ich nach 6 Runden nur 8 Punkte. Mittlerweile schwebe ich zwischen 80-90 Punkten. Für mich ist das Spiel sehr kurzweilig. Dauert zu zweit ca. eineinviertel Stunde. Das ist für so ein Spiel nicht viel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.16 von Axel F. - Dieses Spiel will "erspielt" werden. Ich wollte es auch in der 3. Runde abbrechen, weil ich einfach nicht glauben konnte, dass man noch viele der negativen Felder abdecken könnte - kann man aber, auch wenn´s erst ab der 5. Runde klappt. Wahnsinnig viele Möglichkeiten die immer wieder viele verschiedene Herangehensweisen ermöglichen und den Spaß am Entdecken ermöglichen. Ein schönes spielerisches Puzzle. Allerdings doch sehr sololastig.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.16 von rebhagemann - Es ist nachvollziehbar, dass das Spiel nicht jedem gefällt. Aber wer die anderen Rosenberg-Spiele mochte, wird auch an diesem Spiel seine Freude haben. Besonders empfehlenswert solo oder zu zweit - dann ist tatsächlich ein recht flottes Spiel möglich, allerdings gibt es weniger Engpässe bei den Aktionsfeldern, somit noch weniger Interaktion. Herausforderndes Spiel: Man braucht ein paar Runden, um Aktionen so zu planen, dass sie sinnvoll aufeinander aufbauen. Es geht gerade nicht darum, hier und da Beliebiges zu tun, sondern eine oder zwei Strategien konsequent zu verfolgen. Tolle Aufbewahrungsmöglichkeit für die vielen Plättchen, dadurch für ein komplexes Spiel angenehm schnell aufzubauen. Die Spielregel Anhang ist umfangreich; habe mir lieber das sehr informative Video von brettspielblog im Internet angesehen - Danke an Benjamin!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.16 von Angelika Dietzschold - Was für ein Spiel! Ich liebe die hervorragende Ausstattung und die sehr gut strukturierte Regel. Ich liebe es, wenn meine Leute sich beim Festmahl so richtig satt essen können. Ich liebe die Wildjagd, die Plünderung und ganz besonders die Brandschatzung, den Wochenmarkt und noch so vieles mehr. Hach, ich liebe dieses Spiel!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.11.16 von Marco Stutzke - Daumen hoch .....
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.12.16 von Christoph Kainrath - Ich kann mich der Argumenatation von Michael Andersch nur anschließen. Nach 2 Partien hielt sich die Spannung in Grenzen. Das Legen der Rohstoffe und Güter als Landschaftsplättchen wirkt doch ziemlich aufgesetzt. Da greife ich in Zukunft lieber wieder zu Arler Erde, wenns ein Rosenberg-Spiel sein soll.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.12.16 von Legolars
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.12.16 von Kathrin
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.12.16 von ravn - Wer Eurogames mag, bei denen man nebeneinander herspielt und am Ende Punkte vergleicht, ohne bis auf besetzte Einsetzfelder irgendwas mit seinen Mitspielern zu tun zu haben, der wird hier seinen Spielspass finden. Ich habe stattdessen ein ödes Optimierpuzzle vorgefunden mit unzähligen Aktionsfeldern, die dann durch die Arbeiter verdeckt werden. Vom Handling nervig und wer den Bankhalter spielen darf, verbringt die Hälfte der Spielzeit damit, passende Plättchen herauszusuchen. Funktioniert mechanisch, ist für mich aber kein Spiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.12.16 von Marcel Puffe - Deutlich leichter und schneller gespielt (als z.B. Arler Erde), als man es vermuten könnte, wenn man das Spielmaterial sieht. Den themenlosen Puzzlepart muss man mögen, mir gefällt er sehr gut!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.12.16 von Nougat - Objektiv haben die Kritiker der maximal 2 Punkte-Fraktion recht: man puzzelt - im wahrsten Sinn des Wortes - vor sich hin, Interaktion findet nur in Form belegter Felder statt, dabei gibt es genügend Alternativen, der Auf- und Abbau sind einer Materialschlacht und dann sind wesentliche Aktionen auch noch würfelglücksabhängig. Warum dann 6 Punkte? Wegen der subjektiven Wertung: weil's einfach Spaß macht (das ist doch die Hauptsache, oder?) und es noch genügend auszuprobieren gibt (dabei hab ich bisher nur mit den A-Karten gespielt), und weil ich nicht verstehe, warum andere locker über 100 Punkte kommen und ich nicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.12.16 von Matthias Neumann - Ich verstehe SEIT JAHREN nicht, dass sich die vielen Interaktionsfans immer wieder an den Rosenberg-Spielen abarbeiten und sich immer noch wundern, dass diese Spiele nun mal keine interaktive Spiele sind! Wenn mir Leberkäse nicht schmeckt, dann esse ich den halt nicht und kritisiere dann Leberkäseprodukte nicht ständig. Punkt. Manometer! So: Das Spiel ist einfach nur klasse. Viele Aktionen und Optimiermöglichkeiten. Viele Strategien und ein extrem hoher Wiederspielreiz. Suchtpotential halt!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.01.17 von Waiko - Autistischer Leberkäse? Oder spaßgebremste Perfektion? Ich schließe mich einfach mal dem Rezensenten an: Für die Solo-Variante würde ich 5 Punkte geben ...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.01.17 von Martina - Sehr gute Visualisierung der verschiedenen Mechaniken/ Regeln durch das Spielmaterial, alles ist wirklich einwandfrei konzipiert - aber auch mir fehlt hier leider der Spielspaß. Das Spiel fühlt sich komplett nach Mathematik an und ist wahrscheinlich allein oder zu zweit am besten (wenn man diese Art Spiel mag). Die Rundenabläufe sind insgesamt sehr ähnlich, jeder spielt dabei einfach so vor sich hin. Eigene Entscheidungen tangieren kaum die der anderen Spieler. Das Thema wirkt für mich komplett aufgesetzt: Letztendlich geht es eigentlich nur darum, möglichst viele eigene Minuspunktfelder durch verschiedenfarbige Plättchen abzudecken. Diese erwirbt man vor allem durch Tauschaktionen jeglicher Art. Als Wikinger habe ich mich dabei ganz und gar nicht gefühlt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.02.17 von Daniel Noé - Wie jedes Spiel was ich hier bewerte hab ich auch Ein Fest für Odin mindestens 5 mal gespielt - Leider war dies alles andere als ein Vergnügen, eher im Gegenteil: Für mich der Flop des Jahres. Es wird alles auf den Mechanismus gesetzt, der altbacken ist, wäre da nicht das Puzzleelement. Doch im Vergleich zu Patchwork und Cottage Garden, wo es brilliant ist, ist es hier für mich völlig Fehl am Platz. Ernsthaft: Ich organisier mir nen Silber oder nen Erz umn Löcher in meinem Puzzleteppich zu flicken? Überrhaupt das ganze Materialrodeo - Ich habe nichts getan um irgendwas aufwerten zu dürfen oder bekomm einfach so Puzzlematerial? Das ist thematisch nicht vorhanden und mechanisch weniger als dünn - Das Gefühl irgendwas zu emntwickeln oder aufzubauen hab ich nie gehabt, dafür ist meine Puzzelfähigkeit erheblich gestiegen / Ähm ja, nicht meine Erwartungen an ein solches Spiel. Zur Regel: Eine Regel die ALLE 150 Karten verbalisiert setzt nicht viel Vertrauen in seine Klarheit der Spielsymbole und genau so ist es auch auf dem Spielbrett - Nicht jedes Feld ist logisch oder intuitiv und wenn man nachschlagen will landet man wieder mal im Rosenberg Regeldesaster, denn die Spielfelder werden eben nicht alle und schon gar nicht chronologisch aufgelistet. Wieso eigentlich nicht? Neben all der harschen Kritik, die positivsten Aspekte zum Schluß - Das Material ist vorbildlich in jeder Hinsicht, die Marker und Tablaeus sind hochwertig (das Silber funktionell) und das Highlight sibnd natürlich die 2 Aufbewahrungsboxen - das setzt neue Standards für alle Rohstoffspiele. Unter dem Strich ein Spiel für Speilmechanikpuristen und Puzzlefreaks, die Löcher ertragen, für mich ein ganz schwaches Rosenberg Spiel - 2 Punkte und ein wirklich ernst gemeintes sehr schade
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.03.17 von Hans Huehnchen - Ich war anfangs von der Puzzle-Idee recht angetan, bin aber mittlerweile der Meinung, dass sie dem Spiel eher schadet als nutzt. Es spielen nicht nur Form und Größe der Teile eine Rolle, sondern je nach Farbe darf ich sie hier einbauen, da wieder nicht. Manchmal darf gleichfarbige Teile angrenzend legen, an einer anderen Stelle Teile der gleichen Farbe eben nicht. Selten bekommt man große und flexibel einsetzbare Teile direkt und muss Umwege in Kauf nehmen, um sie zu erhalten. Das treibt die Downtime unangenehm in die Höhe. Die kleinen Pappteile sind für dicke Finger eher schwierig zu greifen, und wenn jemand an den Tisch stößt, verrutscht alles sehr schnell. Auch die Regel hat bei uns ein, zwei Fragen nicht ganz klären können, und das die Aktionen in anderer Reihenfolge beschrieben werden, als sie auf dem zentralen Spielplan zu finden sind, macht das Suchen nicht unbedingt komfortabel. Dass das ganze auch thematisch eher auf dünnem Eis steht und recht solitär ist, stört mich dabei eigentlich nicht mehr.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.04.17 von Andreas Freye - Kann man spielen, muss man aber nicht. Der Puzzleaspekt hat mich gestört, ebenso die Ausbildungskarten und manch sinnbefreiten Aufwertungsaktionen (schräg durch die Sortierbox z. B.). Das Thema ist mehr oder weniger beliebig und kommt nicht im Ansatz an die Mechanische Umsetzung bei Arler Erde heran. Andererseits spielt sich das Spiel schnell und flüssig und bietet viele Wege die man beschreiten kann, so dass man dann doch wieder thematisch wikingerhaft spielen kann (Inseln entdecken, Hausbau, Fischfang). Passt schon.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.06.17 von Wolf107 - Eine 6, aber mit dem zeitaufwendigen Puzzeln 1 Note runter. Dabei wird ich wahnsinnig :)
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.07.17 von Dario - Ich war von Anfang an skeptisch was das Puzzeln anging. Irgendwie war mir nicht ganz klar, was das in einem Strategiespiel zu suchen hat, zumal das thematisch nun wirklich sehr abstrus ist. So schlimm ist das dann doch nicht, und das Spiel fühlt sich überraschend thematisch an. Im Prinzip ist das erhalten der richtigen Warenplättchen der Clou an der ganzen Sache. Originell ist das ganze allemal, auch wenn es für mich nicht die einzige Essenz des Spiels darstellt. Denn was das Spiel für unzählige Wege und Möglichkeiten hergibt, ist einfach unglaublich. Musste man noch bei Agricola von allem etwas machen, ist ein solches Unterfangen ein Ding der Unmöglichkeit. Man muss sich in jeder Partie entscheiden, um welche Baustellen man sich kümmern will, und welche man besser ignoriert. Das führt dazu, dass man erst einige Partien braucht, um überhaupt mal alle Aktionen gespielt zu haben. Alleine dies führt zu einem enormen Wiederspielreiz. Ein Fest für Odin enthält kaum Zwänge. Man kann sich völlig frei entfalten. Die Zubereitung des Festmahls ist für Rosenbergsche Verhältnisse fast schon geschenkt. Die ersten Partien probiert man ohne Plan noch viel aus, spielt nach Bauchgefühl. So nach und nach, fallen einem aber immer mehr Zusammenhänge, Strategien oder Notwendigkeiten auf. Auf jeden Fall ein Spiel, an dem man sehr lange seine Freude haben wird. Allerdings sollte man mit einem Urteil nach der ersten Partie sehr vorsichtig sein. Ich habe selten ein Spiel erlebt, dass von Partie zu Partie derart wächst.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.07.17 von Michael - Ja, man spielt eigentlich für sich allein, es gibt sehr wenig Interaktion, aber es hat meiner Meinung nach ein sehr hohen Wiederspielreiz. Man sollte es auf alle Fälle einmal testen
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.07.17 von Gernot Köpke - Kenne kein Spiel, dass mich in den letzten zehn Jahren mehr begeistert hätte. Wiederspielreiz unübertroffen (hab nach mehr als 100 Partien immer noch nicht genug). Die Interaktion kommt recht filigran bzw. indirekt daher, ist aber nach etlichen Partien weit größer als man denkt. Strategiespiele und Interaktion beißen sich etwas, wenn sie ausgewogen und glücksarm daher kommen sollen (was meine Grunderwartung an ein gutes Strategiespiel ist). Der Glücksfaktor ist weit geringer als man es angesichts eines W8 und W12 im Spiel erwartet, denn beim Würfel-Misserfolg erhält man Kompensation. Und gewinnen läßt sich, wie bei Agricola, auch gut ohne (Start-)Kartenausspielen. Wer sich an der Startspielerkarte reibt, sollte sich die Hausregel "Beste Startkarte aus zwei wählen" gönnen. Wer insgesamt etwas gegen zu hohen Karteneinfluß und den damit einhergehenden Glücksfaktor hat, kann die Karten einfach ohne Effekt ausspielen für fixe drei Punkte. Die thematische Einbindung wird einem durch den 20seitigen Almanch mit Hintergrundinfos zur Geschichte deutlicher gemacht und die Materialfülle läßt jedes Spielerherz höher schlagen.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.08.17 von Moni Azzolini - Ein sehr schönes Spiel, bei dem es ausnahmsweise mal nicht darauf ankommt sich über Mitspieler lustig zu machen oder jemanden anzugreifen und zu vernichten. Warum muss den friedliches nebeneinander spielen immer gleich so negativ sein? Auch den Puzzle Anteil finde ich sehr positiv. Gut, mit Grüblern am Tisch, die sich nicht entscheiden können kann es zäh werden. Für mich jedoch ein tolles Spiel!

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