Rezension/Kritik - Online seit 22.01.2017. Dieser Artikel wurde 7821 mal aufgerufen.

First Class: Unterwegs im Orient Express

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Autor: Helmut Ohley
Verlag: Hans im Glück Verlags-GmbH
Rezension: Christoph Schlewinski
Spieler: 2 - 4
Dauer: 60 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2016
Bewertung: 5,0 5,0 H@LL9000
4,7 4,7 Leser
Ranking: Platz 357
Download: Kurzspielregel
First Class: Unterwegs im Orient Express

Spielziel

Die begehrte First Class bringt nicht nur Luxus und Gemütlichkeit, sondern vor allem Siegpunkte. Wobei sie bei Weitem nicht der einzige Faktor ist, der die Punkte sprudeln lässt. Hier schießt der Siegpunktgeysir pro Runde immer höher, weil man immer mehr Synergien mit seiner Kartenauslage herstellen kann. Ob ein Zug dabei ankommt oder nicht, spielt keine Rolle. Da sieht man es mal wieder: Pünktlichkeit spielt bei Bahngesellschaften eine untergeordnete Rolle.

Ablauf

Was die Dampfmaschine bei First Class ins Rollen bringt, sind Karten. Viele, viele Karten. Die liegen in drei Reihen zu je sechs Stück in der Tischmitte, und ist man am Zug, sucht man sich eine aus. Dann ist der nächste Spieler dran. Folgende Karten stehen zur Auswahl:

  • Wagons aufwerten / neue Wagons bekommen:

Rechts an jedem Spielertableau ist Platz für zwei Züge und deren Wagons. Man startet mit absoluter Holzklasse, also jeweils einem Wagon Stufe 0. Der lässt sich zu einer 1 aufwerten, der zu einer 2, der zu einer 4, der zu einer 7 und der zu einer 12 ... wobei wir dann in der First Class angekommen wären. Höher geht nicht. Neue Wagons werden immer an einen der beiden Züge angelegt. Liegt der 5. Wagon, kann man eines seiner Postabteile legen. Vier hat man zur Auswahl und jedes gibt einen Bonus. Sollte der 9. Wagon angelegt werden, nimmt man den obersten Zielbahnhof vom Stapel und legt ihn ans Ende des Zuges. Dadurch regnet es auch Bonuspunkte bei Spielende.

  • Schaffner / Züge bewegen:

Je nach Anzahl der Pfeile auf den Karten bewegt man den Schaffner / seinen Zug entsprechend viele Felder weiter. Schaffner wandern von Wagon zu Wagon, knipsen quasi Karten ab und bringen Siegpunkte für die Wagons, die sie hinter sich gelassen haben und den, indem sie stehen. Seinen kleinen Zug oben am Spielertableau bewegt man ebenfalls. Je nachdem, welche Felder er erreicht, gibt es sofortige Siegpunkte oder einen Bonus bei jeder Wertung. Die Anfangsstrecke oben ist noch sehr kurz. Länger wird sie durch:

  • Streckenkarten:

Mit denen macht man - na klar - seine Zugstrecke länger und verschafft seiner kleinen Lok somit mehr Siegpunktfelder und auch mehr Boni bei der Wertung. Denn: JEDES Bonusfeld, das die Lok erreicht und/oder überschritten hat, wirft bei einer Wertung etwas ab.

  • Auftragskarten:

Die geben eine Bedingung vor (z. B. eine bestimmte Anzahl von Wagons mit mindestens Stufe 4 haben) und den Gewinn, falls man diese Bedingung erfüllen kann.

  • Spielendekarten:

Die geben Siegpunkte für die oben genannten Karten, die man im Laufe des Spieles gesammelt hat. Wobei die Spielendekarten kumulativ sind. Hat man z. B. eine Karte, bei der jeder Schaffner zwei Siegpunkte wert ist und eine, bei der jeder drei Siegpunkte wert ist, ist jede Schaffnerkarte bei Spielende fünf Siegpunkte wert.

  • Münzkarten:

Man nimmt sich so viele Münzen wie angegeben und legt sie auf sein Tableau. Aber nicht irgendwie. Drei Reihen hat man für die Münzen zur Verfügung, und man beginnt bei Reihe 1 ganz unten und füllt sie nach oben auf. Erst wenn sie voll ist, kann man Reihe zwei von unten nach oben füllen und dann Reihe drei. Münzen sind entweder Siegpunkte zum Schluss, oder man kann damit Extrazüge machen. Je nachdem, aus welcher Reihe man eine Münze nimmt, kann man entweder einen neuen Null-Wagon anhängen oder Schaffner/Zug um ein Feld bewegen oder einen Wagon aufwerten. Wodurch sich manchmal echte Kettenzüge ergeben können, denn man darf Münzen auch bei einer Wertung einsetzen.

Gewertet wird bei First Class 3 Mal im Spiel. Und zwar nach je zwei Runden. Solange dauert es, bis ein Kartenstapel aufgebraucht ist. Wurden aus einer Reihe so viele Karten genommen wie Spieler teilnehmen, wird die Reihe abgeräumt. Und sind alle Reihen abgeräumt, kommt die zweite Hälfte des Stapels ins Spiel. Ist der ebenfalls durch, kommt die Wertung.

Jetzt zählen die Zugabteile (je nachdem, welche die Schaffner erreicht haben) und man bekommt noch die Boni der Felder, die von der kleinen Holzlok erreicht wurden. Dazu kann man aber auch noch seine Münzen abgeben, um Schaffner und/oder Zug zu bewegen, Abteile aufzuwerten oder neue anzuhängen. Das kann manchmal ein bisschen dauern - besonders, da man erst im Laufe des Spieles versteht, was die Münzen für Möglichkeiten bieten.

Nach sechs Runden (und der dritten Wertung) ist Schluss. Jetzt zählen noch die Spielendekarten, erreichte Bahnhöfe und man bekommt Bonuspunkte, falls man besonders schnell Zielbahnhöfe erreicht hat.

Und wer jetzt die meisten Punkte hat, darf den anderen beim Schüppen der Kohle zugucken.

Fazit

Russian Railroads gehört hier immer noch zu unseren Lieblingsspielen. Und als wir dann hörten, dass es dazu eine Art Kartenspielumsetzung gibt, waren wir sehr, sehr gespannt darauf.

Wir wurden nicht enttäuscht.

Dabei ist First Class, was den Anspruch angeht, nicht unbedingt weit hinter den russischen Eisenbahnen. Aber es geht flotter. Kennen es alle, ist man zu viert in einer Stunde durch. Oder ein bisschen mehr. Das ist schon eine Leistung für ein Spiel, bei dem man einiges bedenken muss.

Die Siegpunktspirale geht wie beim großen Bruder im Verlauf des Spieles immer steiler nach oben. Es ist auch bei First Class keine Seltenheit, in der letzten Wertung mal eben 60 - 100 Punkte zu machen. Daran haben sich ja bei den Russen schon die Geister geschieden und das werden sie auch hier tun. Wir sehen das hier aber wesentlich pragmatischer. So ist das Spiel eben aufgebaut, so muss man es nehmen, Punkt.

Nicht nur die Spieldauer macht First Class wesentlich zugänglicher. Auch die schnellen Aktionen. Hat man sich einmal an die Grafik gewöhnt, gibt es kaum noch Fragen. Karte aussuchen, eventuell Münzen einsetzen oder eine Karte werten und der Nächste ist dran.

Wenn man überhaupt etwas zu meckern hat an First Class, dann das hier:

  • Die Wertungen: Da man auch hier die Münzen und deren Sonderaktionen einsetzen kann, wird man zum richtigen Pfennig- bzw. Münzfuchser. Das lohnt sich natürlich punktetechnisch ... es gab hier aber Runden, da musste man den Spieler am Zug sanft mit einer Dachlatte tätscheln, damit es endlich weiter geht. Hier kann man sich wirklich in den Möglichkeiten verlieren. Was auf der einen Seite ja eigentlich gut ist - man will ja Auswahl - aber auf der anderen Seite eine Runde richtig sprengen kann, wenn nur eine Person am Tisch sitzt, die wirklich ALLES mal durchspielen will. Das hat schon Mitspieler vor einer weiteren Partie von First Class abgeschreckt.
  • Der Platzbedarf: Eher als eine Warnung gedacht: First Class braucht IMMENS viel Platz. Das sollte man am Anfang gar nicht meinen, aber es ist so. Viel, viel, viel Platz. In einer 4er-Runde müssen wir den Tisch normalerweise nicht ausziehen, um etwas zu spielen. Aber bei First Class müssen wir das.

Man sieht schon: Ein Kritikpunkt ist von der Geisteshaltung (und Schnelligkeit) der Mitspieler abhängig, der andere vom Platzbedarf. Viel auszusetzen haben meine Mitspieler und ich bis jetzt nicht.

Besonders, weil es hier auch die immer beliebter werdenden "Module" gibt. Sechs Stück an der Zahl, die man zufällig kombinieren kann. Unglaublich viel Neues bringen die Module zwar nicht, aber sie verändern das Spiel auf eine angenehme Weise, sodass man nicht immer das Gefühl hat, bereits alles Mal gespielt zu haben. Aber ein Modul muss ich doch explizit erwähnen:

Den Mord im Orient Express. Bei dem wird ein Spieler anfangs als Mörder ausgelost und muss versuchen, möglichst wenig Beweise-Chips zu sammeln, denn unter denen können die schlimmen Fingerabdrücke sein. Diese Beweise-Chips werden durch bestimmte Aktionskarten vergeben. Wer zum Schluss die meisten Fingerabdrücke sammeln musste, steht am Spielende blöd da. Der kann auf keinen Fall mehr gewinnen, die Indizienlast ist zu stark gegen ihn. Es kann also sein, dass der Mörder völlig schadlos aus der Sache herausgeht und sich einen ins Fäustchen lacht. Besonders, weil er dann mit 20 Bonuspunkten belohnt wird ... manch einer im Netz fand das schlimm ... wir hier fanden das durchaus realistisch. Es wurde eben ein Unschuldiger verhaftet. Und auch gewagt bis mutig, so ein Spiel mit so einer Ebene zu erweitern.

Groß innovativ ist First Class nicht und bietet auch nicht wirklich etwas Neues. Aber das muss es auch gar nicht, denn es hat etwas viel Wichtigeres zu bieten: Es ist sauber produziert und läuft rund. Die Regeln sind gut, der Spielfluss ist gut (bis auf die Wertungen), der Spannungsbogen ist gut und obwohl man sich nur durch das Wegnehmen der Karten ins Gehege kommt, bietet gerade das viele Möglichkeiten, auf die anderen einzuwirken. Fast alle Informationen liegen offen und man kann gut erahnen, was die gemeinen Mitspieler so brauchen.

Was mir persönlich mit am besten gefallen hat: Wegen First Class muss man Russian Railroads nicht wegschmeißen. Beide Spiele werden hier weiterhin gespielt, keines läuft dem anderen den Rang ab. Im Gegenteil: Mit First Class kann man, sollte es positiv aufgenommen werden, seine Wenig- oder Gelegenheitsspielerfreunde durchaus mal an eine Partie Russian Railroads setzen. Es ist erstaunlich, wie leicht die ins Spielgeschehen finden und auch für die doppelte bis dreifache Zeit am Tisch sitzen bleiben und es spannend finden.

Für uns ist First Class tatsächlich erste Klasse (der musste sein, der bietet sich so dermaßen an) und auch ein Highlight des diesjährigen Spielejahrgangs, bereits ab 39,99 € zu erwerben. Bis wir da eine Erweiterung herbeisehnen, braucht es noch eine Weile. Und das ist sowieso ein gutes Zeichen.

Also: Auf zum Orient!!!

Rezension Christoph Schlewinski

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H@LL9000-Bewertungen

First Class: Unterwegs im Orient Express: 11 H@LL9000-Bewertungen, Durchschnitt: 5,0 5,0

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.01.17 von Christoph Schlewinski - Volle Punktzahl, weil man auch Gelegenheitsspieler an den Tisch bekommt. Und sie später eher zu einer Partie mit dem großen Spielebruder überreden kann. Eingängige Regeln, ein schöner Spielfluss und viele Möglichkeiten.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.16 von Frank Lehmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.11.16 von Michael Kahrmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.01.17 von Michael Andersch - Ein bisschen "Russian Railroads - Das Kartenspiel". Funktioniert, bietet viele Optionen, ist aber sehr mechanisch und der thematische Bezug ist...naja...ich hab ihn nicht gefunden. Grundsätzlich gefällt mir der Mechanismus sehr gut, aber die zum Teil ausufernden Kettenaktionen in den Wertungsrunden sind ziemlich nervig. Ich habe bisher nur die Startmodule A und B sowie die Module C und D gespielt, daher beruht die Benotung nur auf diesen beiden. A/B spielt sich dabei recht konventionell, C/D ist dann doch "ein bisschen anders" - fand ich fast besser als A/B.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.01.17 von Rene Puttin - Super Spiel, dass mir sogar noch besser als Russian Railroads gefällt, da die verschiedenen Module für Abwechslung sorgen und man seine Strategie an die Karten anpassen muss, die auftauchen und somit jedes Spiel anders ist.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.01.17 von Jost Schwider - Gute Ideen, aber die Wertung dauert gefühlt länger als das eigentliche Spiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.01.17 von Regina Molter - Sehr gelungenes, komplexes Kartenspiel !
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.01.17 von Michael Dombrowski - Recht zügig spielbar; Regeln hat man schnell drauf. Symbolik nicht immer ganz schlüssig und logisch, aber keine Hürde. Die verketteten Wertungen und Aktionen stellen für mich gerade den Reiz des Spieles dar, möglichst viel aus einer Aktion heraus zu holen. Modul "Mord im Orientexpress" finde ich persönlich lustig, man spielt dann eher weniger auf Punkte als darauf nicht am Ende auszuscheiden. Rundum gelungenes Kartenspiel, dessen Möglichkeiten man erst entdecken muss.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.02.17 von Andreas Odendahl - Unfassbar gutes Brettspiel, welches eher auf Karten basiert. Esschüttet an allen Ecken und Enden Belohnungen aus und sorgt für ein positives Spielgefühl. Der ein oder andere mag sich wundern, warum ich die Interaktion des Spiels so hoch einschätze. Denn im Grunde besteht diese aus Wegschnapp-Effekten bei Karten und Spielzielen. Ansonsten ist jeder viel mit sich selbst beschäftigt. Allerdings ist First Class ein ziemlich kniffeliges Strategiespiel, wenn man sich ein wenig eingearbeitet hat. Es ermöglicht intensive Strategien. Und diese basieren zu einem großen Teil darauf, welche Karten man bekommt. Die eigene Kartenauswahl ist wichtig, aber fast genauso wichtig ist es dafür zu sorgen, dass die anderen Spieler bestimmte Karten nicht bekommen. Das kann man machen, indem man sie wegschnappt. Oder indem man sie automatisch abräumen läßt. Erfahrene First Class-Spieler werden sich beim Draft dieses Kartenpools bis auf die Zähne bekämpfen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.03.17 von Roland Winner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.05.17 von Edgar Ameling - Hat mich von der Mechanik her an "Russian Railroads" erinnert, nur mit dem Unterschied, dass man das Spiel mit verschiedenen Modulen variieren kann.

Leserbewertungen

First Class: Unterwegs im Orient Express: 13 Leserbewertungen, Durchschnitt: 4,7 4.7

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.10.16 von Hans Huehnchen - First Class fühlt sich ein wenig nach einem Russian Railroads light an, da einem viele Elemente bekannt vorkommen. Das Spiel fordert dabei etwas mehr, als das Regelwerk den Anschein hat und die 5 Module machen es sehr variabel und prädestiniert für Erweiterungen. Auf der Negativseite stehen für mich die fitzelige Handhabung mit den Karten und bei dem Verkaufspreis (aktuell zwischen 38 und 45 Euro) wäre noch ein Brett als Kartenablage inkl. Zählleiste mit drin gewesen, wie bei St. Petersburg auch. Dazu kommt, dass First Class vorbei ist, bevor man seinen kleinen Punktemotor und den gebauten Orientexpress wirklich genießen kann. Im Gegensatz zu Russian Railroads macht diese Light-Variante nicht richtig satt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.10.16 von Joe - Erstklassiges Spiel, das sehr viele strategische Möglichkeiten bietet, ohne in totaler Grübelei zu enden. Trotz des Anspruchs spielt es sich einfach sehr leichtgängig. Toll sind die vielen Möglichkeiten für Aktionsketten durch die auf verschiedene Arten erreichbaren Bonusaktionen. Diese machen am Ende dann tatsächlich auch den Hauptteil der eigenen Aktionen aus. Den Glücksanteil empfinde ich als sehr gering. - Die Regeln sind sehr eingängig. Insgesamt schöne Aufmachung, jedoch ist sie etwas zu dunkel geraten, was dann auch hauptsächlich der Grund für den Punktabzug in der Gesamtnote ist, da es hie und da die Übersicht etwas erschwert. - Die Bewertung bezieht sich auf das Spiel zu dritt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.11.16 von FrankHH - 2x in einer dreier Runde gespielt und der Funke ist sofort übergesprungen. Mal vom Material abgesehen (hochwertig, wie man das von HiG kennt) ist der Spielablauf sehr flüssig. Das Spiel hat ein bisschen Ärgerpotential (wenn nur noch drei Karten übrigbleiben wird die ganze Reihe abgeräumt und der nächste Spieler hat dann nur noch 2 Kartenreihen zur Verfügung). Es hat einen hohen Wiederspielreiz und gehört für mich schon jetzt zu meinen Lieblingsspielen. Bin schon auf die nächste(n) Partie(n) gespannt, dann das Modul Mord im Orientexpress.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.11.16 von Koeppquist - Selten ein "graues" Spiel erlebt, daß sich auf Anhieb so schnell und problemlos, d.h. ohne weiteres Nachschlagen im Regelwerk spielen lies. Sicherlich finden sich hier Elemente von Russian Railroads wieder, aufgrund der einzelnen kombinierbaren Module trotzdem mit jeder Menge Spielspaß!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.11.16 von Michael Behr - Konstruiertes, mit einem Thema aufgesetztes Spiel. Das Spiel ist (Eindruck nach einem Spiel) über den Weg "Eisenbahn" (80% des Spielplans) nicht zu gewinnen, sondern nur über die braunen Karten und die Berwegung der Lok.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.11.16 von Braz - Nun ja.....nach einem Spiel schon ein finales Urteil abzugeben, wie es mein Vorposter gemacht hat, halte ich für gewagt. Mir gefällt First Class jedenfalls ausnahmslos gut und man merkt dem Spiel die lange Entwicklungsdauer an: es spielt sich äußerst flüssig und harmonisch. Top Spiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.12.16 von Andreas Freye - Also wenn der kleine Bruder von Russian Railroads länger dauert als sein großer Bruder, dann macht First Class irgendwas falsch. Nur was? Richtig: Die unendlich lange dauernden Wertungsphasen bei jedem Spieler die ziemlich fix ziemlich stark nerven. Zudem braucht das Spiel einen sehr großen Tisch, die Ikonographie auf den Bonuskarten st nur mit der Lupe erkennbar und großartig planbar ist das Spiel auch nicht. Und warum mein Orientexpress mit zwei Güterwagen beginnt bleibt auch ein Rätsel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.01.17 von Tim Mertens - Ganz gut. REicht aber an RRR nicht heran.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.01.17 von Dieter Schmitz - Schöne Variante von Russian Railroads. Das Zusammenrechnen ist ein wenig lästig und unübersichtlich.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.01.17 von Guido - Ein Spiel das ich immer gerne spiele. Verhältnismäßig wenig Regeln und toller Tiefgang. Es ist interessant immer neue Strategien auszutesten. Mit eines meiner Lieblingsspiele aus 2016.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.02.17 von Derrick
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.02.17 von Daniel Noé - Gefällt mir ausgesprochen gut - Das was ich tue ist wenig und dennoch hab ich nie das Gefühl eines Mangelspiels im Gegenteil - Die viel kritisierierten Wertungsphasen gehen in unserer Gruppe ganz fix so dass auch die 20 Minuten pro Spieler zutreffen - einzig das Einsortieren nach Spielschluß ist eher nervig - Dennoch ist First Class solide gute Kost mit genügend Tiefgang bei überschaubarer Dauer - knape 5 Punkte
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.06.17 von Wolf107 - Einfache Aktionen, schnelles Spiel mit hoher Spieltiefe bzw. Entscheidungsvielfalt. Für eine Russian-Railroads-Umsetzung mit nur 60 Minuten Spieldauer einfach beeindruckend!

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