Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Marco Polo II: Im Auftrag des Khan

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.08.20 von Michael - Ich habe Marco Polo 1 sofort verkauft, nachdem ich den zweiten Teil gespielt habe. Warum? Hier macht Reisen wirklich Sinn und man ist fast gezwungen die Karte zu erkunden, damit man überhaupt zu Aufträgen kommt und die an der lukrativen Schlusswertung für die besuchten Städte, mitfiebern kann. Am Spielende hat man wirklich das Gefühl eine grosse Reise hinter sich zu haben und nicht, wie beim ersten Teil, an der Stelle zu treten. Weiter ist Ressourcen-Beschaffung etwas vielseitiger geworden, so dass man nun mehr Möglichkeiten zum Ausweichen hat, falls wichtige Güter vor der Nase weggeschnappt wurden. Manche mögen nun einwenden, dass das Spiel dadurch einfacher geworden ist und an Biss verloren hat. Das kann stimmen, aber für mich ist der leicht reduzierte Frustfaktor absolut das Richtige. Wir haben das Spiel meistens nur zu zweit gespielt und hatten immer einen riesen Spass, es funktioniert in jeder Besetzung hervorragend. Stören könnte man sich am hoffnungslos überladenen und unübersichtlichen Spielbrett. Das kann vor allem für Anfänger frustrierend sein. Zudem sind gewisse Regeln für manche Spieler sehr unintuitiv. Was mich aber am meisten stört ist das Unding, dass es nur so wenige Charaktere in Spiel geschafft haben. Wir haben schon alle, in fast allen Kombinationen, durchgespielt und würden uns da mehr Abwechslung wünschen. Im Vergleich zum Vorgänger hat Marco Polo II Charaktere mit weitaus weniger stark polarisierenden und markanten Eigenschaften (man erinnere sich an den Charakter der alle Würfel auf eine 6 drehen durfte). Sonst aber ein top Spiel und ersetzt die vorherige Ausgabe in allen Belangen.

* Räuber der Nordsee / Raiders of the North Sea

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.08.20 von sutrebuh - Rumhüpfen im Wikingerdorf! Man zappelt dort so lange hin und her, bis man alles für eine Plünderfahrt zusammen hat, die gänzlich unspektakulär und immer erfolgreich verläuft, wenn man davon absieht, dass man nicht immer die volle Punktzahl abgreift. Danach hopst man wieder im Dorf rum und wiederholt diesen endlosen Kreislauf so lange, bis die gesamte Beute vom Spielbrett eingesammelt ist, das lediglich als Ablage genau dafür dient. Manchmal merkt man daran, dass die Figuren im Dorf etwas unpassend stehen, dass man nicht alleine spielt, aber wirklich weh tut das nicht. Ach ja, hin und wieder spielt noch jemand eine gemeine Karte, sodass man eine Runde länger im Dorf rumhüpft. Oder es schnappt vielleicht jemand mal ein Beuteset weg, in der Regel gibt es aber genug ähnlich gute Alternativen. Alles in allem geht es bei der Interaktion harmlos zu und sie kommt auch eher zufällig zu Stande. Die Karten sind recht schick und bringen ein wenig Varianz rein, mit ihnen halten aber auch das Glück oder eben das Pech Einzug. Immerhin ist das Spiel durch seinen schlichten und wiederholenden Ablauf ab 10 Jahren spielbar, strahlt aber trotz des Themas keine große Anziehungskraft aus. Dazu geht es im Wikingerdorf einfach nicht lebendig genug zu.

* San Juan

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.08.20 von Waltersche - Diesen Sommer mit der alten Euphorie mal wieder ausgepackt. Es funktioniert immer noch super, auch zu zweit. Und war ja gerade immer super geeignet, wenn man nach Puerto Rico wollte, aber nicht genug Mitreisende hatte (habe Puerto Rico nie zu zweit versucht) - die Umsetzung des großen Brettspiels in ein (reisetaugliches) Kartenspiel fand ich sehr gelungen. Und es ist beachtlich, mit wie wenig Material, Grundregeln und damit niedriger Einstiegshürde dies funktioniert. Aber irgendwie hat es mein Vorredner mit dem "Kartenschwemmen erzeugen" sehr gut beschrieben - und hat man diese Maschinerie in Gang gebracht, geht es eigentlich nur noch darum, auf die richtigen Karten zu hoffen... Wenn Puerto Rico, dann wohl doch wieder die ganze Insel mit größerer Reisegruppe...

* Tapestry

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.08.20 von Karsten Seiter - Schon interessant, wie unterschiedlich Sichtweisen und Empfinden sein können. Bei mir war das Interesse früh geweckt, dann das RunThrough mit Rahdo und danach war klar: muß ich haben und selbst ausprobieren. Nein, es ist kein Zivilisationsspiel wie Through the Ages oder gar Civilization - aber was solls. Die Aufmachung ist schick (was mich stört ist lediglich das Kratzende Geräusch der Plastikspritzgrate auf dem rauen Tableau), die Regeln einfach und dann steckt der Teufel im Detail. Es ist etwas Glück dabei - wobei einen die Tapestrykarten und die Technologien manchmal eben zum Umdenken der eigenen Strategie bewegen (zwingen). Und das ist für mich einer der Stärken: man kann eben nicht seinen ausgeklügelten Stiefel runterspielen, mit dem man sicher gewinnt. Super auch die Spiele im Spiel - wäre es auch ohne gegangen? Vermutlich. Aber wenn man dann noch die entsprechende Tapestrykarte (Überbauen der unwegsamen Gelände) oder Zivilisationen (ich baue auf der Ziv-Karte und nicht in der Hauptstadt hat), kommen schon wieder andere Aspekte hinein. Persönlich finde ich hat es auch eine sehr eigene Atmosphäre - nur vielleicht nicht die, die sich einige als Civ-Spiel vorgestsellt haben. Inzwischen habe ich alleine (der Automa ist letzendlich keine Herausforderung auf den leichten Stufen, aber dann wird es echt heftig), zu zweit (nur gut mit Schattenreich) und zu viert gespielt. Mir gefällt es sehr gut und man wird mich immer wieder zu einer Partie begeistern können. Wer Spiele mag, in der bekriegt zu werden nichts schlimmes hat, in der man immer wieder vor der Überlegung steht, was einem eigentlich am meisten bringt ohne zu sehr zu verkopfen (die Ausrechenbarkeit ist gering) und der sich überraschen läßt, wie viel man nach vier tatsächlichen Runden alles machen kann ist hier genau richtig. Allen die Englisch können sei tatsächlich Rahdo ans Herz gelegt: er demonstriert schön das Dilemma in jedem Zug zwischen den Optionen wählen zu müssen. Eine sehr gute 5 ...

* Bunte Runde

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.08.20 von Ulrich Roth - Die Klassifizierung als Kinderspiel ist ein fettes Missverständnis. Wie raffiniert dieses minimalistische Knizia-Design wirklich ist, merkt man erst, wenn man versucht es "ernsthaft" zu spielen - das lohnt sich!

* Captains of the Gulf

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.08.20 von Eberhard - Der Mechanismus, der das Nachwachsen der Meerestiere steuert, ist genial! Der hätte sechs Punkte verdient, so gut setzt er die Realität um. Aber natürlich reicht das noch nicht für ein gutes Spiel. Dafür braucht es noch eine gute, stimmungsvolle Grafik (hat es), weitere zum Thema passende Mechanismen (hat es), übersichtliches, nettes Spielmaterial (hat es größtenteils), interaktiven Spaß (hat es eher nicht), Spannung (hat es teilweise), Taktik (hat es) und Anreiz, diese auch zu variieren (hat es). Captains of the Gulf schafft es irgendwie, dass alle an Forrest Gump denken, hoffnungsvoll ihre Kutter modifizieren und raus fahren, um Shrimps, Krabben oder Austern zu fangen, und sich wohl fühlen. Obwohl sich gerade die Fischfang-Aktionen sehr stark auf die Optionen der anderen auswirken, gibt es so gut wie keine Interaktion mit den anderen. Dafür aber gehen die Runden schnell, wenn man erstmal geübt ist, sie abzuwickeln. Zu anfang ist das eine recht anspruchsvolle Sache. Es gibt viel zu beachten, und man muss sich konzentrieren. Ich mag so etwas allerdings, und die meisten meiner Runde auch. Hat man erstmal eine Routine entwickelt, wie man die Einzelheiten abwickelt, macht die Sache Spaß, und es geht es ans Ausprobieren der besten Strategie. Welche Ausbauten, welche Crew, welche Fang-Lizenzen (und wie viele)? Die Fragen beantwortet jeder für sich anders, und jedesmal neu, denn so manche letztes Mal erfolgreiche Strategie bricht in sich zusammen, wenn ein Gegner das Fanggebiet leer macht. Sicher hat man irgendwann eine optimale Mindest-Ausstattung des Kutters ausbaldowert, aber das bedeutet noch nicht, dass man die auch ein- bzw. umsetzen kann. Wir spielen es immer wieder gerne, allerdings nicht zu häufig. Zu zweit genauso, wie zu viert. (Wobei es übrigens zu zweit gar nicht viel schneller wird).

* Coloma

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.08.20 von Eric Babak - Es erfindet das Rad nicht neu, aber der Aktionsmechanismus ist schon Klasse. Man hofft immer *das macht jetzt keiner* und schwupps, ist das Feld doch so begehrt und die Zusatzaktion ist futsch. Auch toll mit dem Magneten gemacht. Spielerisch kennt man die Aktionsmöglichkeiten von vielen anderen Spielen aber dafür flutscht es auch bei sechs Spielern relativ flott. Und das muss man auch mal erwähnen das es von Anfang an zu sechst spielbar ist, leider kommen heute viel zu wenig Spiele die auch mit einer Sechsertruppe spielbar sind, heraus. Mal abgesehen von Partyspielen. Nach gut eineinhalb Stunden steht auch der Sieger fest, keine ewige Orgie, wie gesagt spielt sich fluffig und raffiniert. Schön anzusehen ist es auch, die Straßen der Reisemöglichkeit sind etwas unglücklich, aber das ist alles was es zu mosern gäbe. Für die Familie vielleicht zu viel, aber im mittleren Kennerbereich gut aufgehoben.

* Im Schutze der Burg

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.08.20 von Andreas Freye - Ein rundum gelungenes Spiel.

* Kakerlakensalat

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.08.20 von Eberhard - Das Spiel spielt sich größtenteils flüssig? Nein, es lebt davon, ins Stocken zu geraten! Und je später, desto besser, denn dann ist der Kartenstapel in der Mitte höher, und die Nervosität aller steigt. Ein hervorragender Absacker oder Opener, und ganz hervorragend als Party-Spiel in Verbindung mit Alkohol. Ich sage nur "Braunkohl" und "Blumate". Klappt auch mit acht oder zehn Leuten (dann mit zwei Spielen) hervorragend.

* Activity

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.08.20 von TroyerBegleiter 1893 - In größeren Gruppen, bei Parties oder auf Jugendfreizeiten eins der typischen Spiele. Das Prinzip ist super-simpel, jeder kann irgendwie mitmachen und zu spaßigen Situationen führt der Spielverlauf in der Regel auch. Genau für solche Anlässe hat das Spiel seine Berechtigung. Für diese Anlässe gilt: "Ein Spiel, das man gerne mal wieder spielen kann." und hat sich sogesehen 4 Würfelaugen verdient.

* Gaia Project

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.08.20 von Wombel_13 - Die 14 Völker sind wie das gesamte Spiel sehr gut ausbalanciert!

* Quantum

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.08.20 von Dietrich - - mike - hat es gut auf den Punkt gebracht. Ergänzung: "Quantum" ist von einem Informatik-Professor erdacht, der im wesentlichen Spiele-Programmierer ausbildet. Als Grundlage für die Erstellung von Spiele-Programmen empfiehlt er den Studenten in den ersten Semestern, statt mit der AI-Programmierung zu beginnen, zunächst "normale Brettspiele" sozusagen auf dem Papier zu entwickeln. Als Beispiel zur Unterstützung seiner These hat Eric Zimmerman dieses Brettspiel entwickelt. Dass er vom Fach ist und deshalb allerlei beachtet hat, kann man deutlich erkennen: Kein übergroßer und doch variabler Spielplan; nur wenige, aber sinnvolle und leicht zu behaltene Spieleraktionen, die teilweise glücksabhängig sind; Möglichkeiten, während des Spiels seine Aktionen zu verbessern und so das Spielerlebnis zu steigern; kaum "Downtime"; nur ein Gewinn-Kriterium, ohne lästige Punktezählerei, erst recht nicht nach Spielende! Eine Lokalisierung der Ausgabe wäre möglich, aber bei BGG gibt es sowohl die Karten als auch die Spielerpläne eingedeutscht zum Herunterladen - das reicht. Das Spiel ließe sich sogar gänzlich selbst nachzubilden - auch dem Konzept Eric Zimmermans entsprechend.

* Terraforming Mars

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.08.20 von Dietrich - In "Terraforming Mars" ist das Thema sehr gut umgesetzt. Das war wohl nur durch einen Kartenmechanismus zu erreichen. Denn Karten transportieren am besten die einzelnen Bedingungen und Folgen - hier schon allein durch die Abbildungen -, die bei einer Erd-Umformung zu beachten und zu verändern sind. Ich bevorzuge Spiele, die ein Thema haben, allerdings müssen sie das mit angepassten sinnvollen Mechanismen umsetzen.

* U-BOOT: Das Brettspiel

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.08.20 von Matthias - Mein Sohn hat sich das Spiel gekauft. Anfangs war ich, wie bei allen Spielen, etwas offen und skeptisch wie das umgesetzt werden soll. Da ich seit einigen Jahren auch beruflich mit Brettspielen zu tun habe gebe ich deswegen meinen Eindruck nach 3 Spielrunden wieder. Die Aufmachung ist natürlich top. Nichts wirkt irgendwie zu billig. gut Lineal und Geoscheibe sind aus Pappe, aber es wirkt alles sehr stabil und der Karton hat immerhin 2,5kg auf der Waage. Wer sich die Mühe macht und noch die Motoren und anderen Items, die man für das Spiel separat kaufen kann besorgt und dann noch anmalt ist es natürlich nur noch mega. Das hoch gelobte wird von der Spielbarkeit ausgebremst. Das Material ist auf dem ersten Blick erschlagend. Hat aber jeder seine Position als Offizier eingenommen und kennt sein persönliches Material zum spielen ist es okey wäre da nicht der Navigator. Dieser Posten hat eine Seekarte, Lineal, Geoscheibe und die taktische Karte sowie einer taktischen Drehscheibe zum bestimmen der Schiffe und des UBootes. Hier ist leider sehr viel üben und einlesen in die Regeln gefragt um diesen Posten effektiv ausführen zu können und es gibt leider keine andere Möglichkeit, den Posten spielerischer zu erlernen. Das bremst leider den Spielfluss aus, denn ein einfaches anfangen und spielen ist so nicht. Hat man die Regeln gut durchgelesen (der Kapitän sollte sie gut kennen, dann kann der Rest es im Spiel gut lernen) steht dem Spaß nichts im Weg. Das Regelheft umfasst 57 Seiten, sind gut verstädlich, mit kleinen Übersetzungsfehlern die man aber leicht selbst lösen kann, wenn man die Regeln logisch überdenkt. Da der Kapitän die Regeln am Besten beherrschen sollte damit es die anderen im Spiel lernen können und der Navi viel Übung mit der Drehscheibe benötigt bremst es leider vieles aus und somit waren es nur 4 Punkte. zum Spielen wird übringens eine App benötigt, und wenn man dazu noch eine Musicbox verwendet, wird es richtig cool. Die App verteilt Aufträge, manchmal auch codiert. Gibt an, wann die Wachwechsel sind und unterstützt den ersten Offizier bei der Übersicht über das Schiff. Das Spiel lebt natürlich von seiner Interatkion und der zusammenarbeit aller Spieler. Man gewinnt oder verliert zusammen, schließlich sitzt man wortwörtlich in einem Boot. Deswegen ist die Rücksprache aller Offiziere mit dem Kapitän wichtig, damit dieser die Crew erfolgreich und effektiv zum Ziel führen kann. Wir haben es schon in der 2. Runde geschafft, 5 Schiffe und 1 Begleitschiff zu versenken. (Allerdings bin ich 36, habe Vorerfahrung als Offizier) Dennoch, mit etwas Übung und wenn man eine gute Spielgruppe hat, können die Posten von jedem gut geführt werden. Deswegen gebe ich auch nur 4 Punkte auf den Einfluss. Denn, das ich mit meiner Vorerfahrung 2 Jugendliche zum Sieg führen kann ist in diesem Spiel einfach. Allerdings hat mein Sohn in der 3 Runde das Ruder übernommen. Er kannte die Positionen im Spiel und konnte so einigermaßen gut das Boot am laufen halten. Ich war wirklich am überlegen ob es nicht nur 3 Punkte sind, da es aber wirklich nur an der Übung liegt, das Spiel erfolgreich zu spielen und die Crew zu führen ist es doch eher Strategie als Glück. Managment ist in diesem Spiel eine große Herausforderung. Alles in allem finde ich ist es äußerst gelungen und wenn man das Einüben der Posten, die Regeln (inkl. kleiner Schreibfehler) hinwegsehen kann ist es durchaus 5 Punkte wert. Man muss allerdings sagen, dass natürlich schon das Thema in der Interesse des Spielers liegen muss. Jemand der sich damit gar nicht auseinander setzt, es aber trotzdem spielen möchte, wird hier wohl nicht über 3 Punkte vergeben. Im Ansatz wie die Aufgaben verteilt wurden und das arbeiten und Interaktieren in diesem Spiel gelöst wurden ist wirklich sehr gut durchdacht worden und funktioniert, wie gesagt mit etwas Übung, aber es funktioniert. Ich denke spätestens nach der 4. Fahrt, kann das Spiel problemlos von jedem Mitspieler ausgeführt werden. Ich kann es einfach nur jedem Empfehlen der sich mit der Geschichte des WW2 und Schiffen/ U-Boote interessiert oder gerne Soldat spielt. Professionelle Meinung: Das Spiel ist ab 12 gedacht, was ich in anbedracht der aufwendigen Regeln etwas schwierig finde. Der Inhalt des Spiels ist für das Alter okey. Da das Spiel aber viel Management-Geschick verlangt und Strategie braucht es einfach die Führung eines Erwachsenen um einen 12 J Spieler erfolgreich durch das Spiel zu bringen. Ich würde persönlich eher zu 14 tendieren, wenn es Jugendliche allein spielen möchten, da doch ein gewisses abstraktes Denken verlangt wird, das 12 J. einfach so noch nicht haben können in ihrer Entwicklung. Allerdings kann das Spiel bei Führung eines älteren Spielers helfen, dieses abstrakte Denken zu fördern, was dann auch wieder positiv wäre. Die Spieldauer wird auf ca. 120 min geschätzt ... Ich sags mal so. wir haben für das Tutorial, mit halbgelesenen Regeln auf Stufe leicht ganze 3,5h gebraucht. In den anderen Missionen, trotz Zeit vorspulen kamen wir nie unter 140min raus. Zum Glück ist es möglich, das Spiel zu pausieren oder zu speichern, so dass man irgendwann später weiterspielen kann. Auch empfehle ich, das Spiel möglichst nicht unter 3 Spieler zu spielen. Wir haben es anfangs auch zu 2 gemacht. Doch so muss jeder 2 Posten übernehmen, was an der Fülle des Materials etwas verwirrend sein kann, vor allem, wenn Aktionen kommen, die Schnelligkeit verlangen.

* 7 Wonders

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.08.20 von Arnt - Tatsächlich war ich das erste Mal sehr begeistert von 7 Wonders und habe es dann mehrfach in Runden gespielt, bei denen auch Gelegenheitsspieler mitgespielt haben. Genau da zeigen sich die Schwächen das Spiels. Ich habe so auf meinen direkten Nachbarn einen Schluss, aber wenn Spielanfänger immer super Karten für jemanden durchlassen, dann gewinnt derjenige und ich kann nichts dagegen tun. Grundsätzlich finde es ist ziemlich schwierig den Überblick zu behalten wenn man mit Vollbesetzung spielt. Trotzdem bestimmt Drafting Mechanismus wegweisend für viele andere Spiele gewesen. Ich spiele 7 Wonders immer mit, würde es aber selber nie vorschlagen. Persönlich bevorzuge ich 7 Wonders Duel...

* Forbidden Sky

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.08.20 von Martin - Kann mit seinen beiden "Vorgängern" mithalten.

* Istanbul: Das Würfelspiel

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.08.20 von Sonny Crockett - Dem Spiel fehlt meiner Meinung nach der Charme, den das Brettspiel hat. Es kann sehr schnell ohne große Planung vorbei sein, was nicht zufrieden stellend ist.

* Nürnberg - Die Stadt der Zünfte

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.08.20 von Gülsüm Dural - Ein überraschend gutes Spiel.

* Trambahn

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.08.20 von Arnt - Das Spiel ist auf keinen Fall ein reines Glücksspiel und man hat schon diverse Einflussmöglichkeiten. Für Gelegenheitsspieler ist der Ablauf etwas verwirrend. Im Spielverlauf gibt sich das aber. Zugegebenermaßen gibt es nicht allzuviel taktische Möglichkeiten. Auf jeden Fall aber ein schöner Absacker.

* Blackout: Hong Kong

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 08.08.20 von Klaus Seitz - Hachja, da kann man scher auf höchstem Niveau Optikmängel oder Thematik kritisieren, was nichts daran ändert, dass das Spiel sauber funktioniert, emotionale Entscheidungsdilemma bietet, zahlreiche Strategien offeriert, das Gehirn richtig durchknetet und die Spieler mit subtilen Stochastikaufgaben (Glück!) konfrontiert. All das sind Kennzeichen der Spiele dieser Gattung, die hier prima umsetzt wurden. Tolles Spiel, das vom Verlag wohl unterm Radar der Zielgruppe positioniert wurde und deshalb jetzt zu Ramschpreis zu haben ist.