Rezension/Kritik - Online seit 15.11.2015. Dieser Artikel wurde 8807 mal aufgerufen.

La Granja

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Autor: Andreas Odendahl
Michael Keller
Illustration: Harald Lieske
Verlag: Spielworxx
Rezension: Franky Bayer
Spieler: 1 - 4
Dauer: 90 - 120 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2014
Bewertung: 5,1 5,1 H@LL9000
4,6 4,6 Leser
Ranking: Platz 358
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La Granja

Spielziel

Oje, da habe ich mir aber was aufgehalst. La Granja richtet sich ja ausschließlich an den anspruchsvollen Spieler, und solche Spiele sind ... nun ja, eben anspruchsvoll. Und komplex. Ergo schwierig zu beschreiben, ohne dass gleich ein elendslanger Roman oder ein unverständliches Gebrabbel dabei rauskommt. Aber da muss ich wohl durch, wenn mir schon das Spiel so gut gefällt, dass ich mich als Rezensent dafür eingetragen habe.

Für diese Einleitung sollte aber erst mal genügen, dass die Spieler in La Granja die Geschicke ihrer Finca auf Mallorca leiten und mit den erzeugten Produkten (Getreide, Oliven, Trauben und Schweine) den Markt und verschiedene Handwerksbetriebe beliefern, um damit wertvolle Siegpunkte zu erhalten.

Ablauf

Als mallorquinischer Agrarökonom besitzen wir natürlich unsere eigene Finca, dargestellt durch ein Hoftableau. Und dies mit allem Drum und Dran, was eben zu einem richtigen Hofgut dazugehört: Felder (Korn, Oliven und Trauben), Ställe (nur für die berühmten Cedro Negro, die schwarzen Mallorca-Schweine), Marktkarren für Warentransporte, den Bauernhof und diverse Lager für Erntegüter und aufgewertete Güter.

Auf der linken Seite jedes Hoftableaus sind auf einer Ertragsleiste noch die möglichen Erträge angegeben, auf der rechten Seite halten wir auf der Siesta-Leiste unseren Arbeitswillen fest. Der Spielplan zeigt das nahegelegene Städtchen Esporles, dessen Handwerksbetriebe und Marktstände des zentralen Markts wir mit unseren Gütern beliefern.

In sechs Spielrunden - man könnte sie als Jahre bezeichnen - versuchen die Spieler, ihren Hof gewinnbringend (im wahrsten Sinne des Wortes) aufzubauen. Dabei besteht jede Spielrunde aus vier Phasen:

In der Hofphase spielt jeder zuerst eine seiner Hofkarten aus. Jede Hofkarte bietet dabei vier verschiedene Möglichkeiten. Man kann die Karte links an sein Tableau anlegen, wo sie ein neues Feld für eines der drei Erntegüter darstellt. Rechts hingegen repräsentiert die Karte einen Hofausbau, der dem Spieler verschiedene Vorteile bietet. Legt er die Karte oben in eine der drei Aussparungen an, wird sie zu einem Marktkarren, der - wenn vollständig befüllt - zum Markt geschickt wird. Und schiebt man die Karte unten an eine Aussparung, gilt sie als ein spezieller Helfer, der einen mit seiner Sonderfähigkeit bei der Arbeit unterstützt.

Außerdem kassiert jeder in der Hofphase noch sein Einkommen (gemäß seinen Hofausbauten), seine Felder bringen Wachstum und seine Schweine Nachwuchs. Abschließend kann er noch einen Dachmarker kaufen, um seinen Bauernhof abzudecken, was ihm neben Siegpunkten noch einen einmaligen positiven Effekt bringt.

In der Ertragsphase werden pro Spieler zwei Würfel plus ein zusätzlicher Würfel geworfen. Jeder Würfelzahl ist ein bestimmter Ertrag zugeordnet, beispielsweise der "1" ein Schwein, oder der "4" vier Silberstücke. Reihum entfernt jeder Spieler einen Würfel und nimmt sich den entsprechenden Ertrag. Der letzte verbliebene Würfel darf dann von allen Spielern genutzt werden, sodass jeder Spieler insgesamt drei Erträge pro Runde erhält.

In der Transportphase wählt jeder Spieler einen seiner Eselsmarker aus. Damit entscheidet er, wie viele (eine bis vier) Lieferungen er anschließend durchführen möchte. Für jeden Hut auf dem gewählten Marker rückt er auf der Siesta-Leiste ein Feld vorwärts, was nicht nur Siegpunkte bringen kann, sondern sich auch auf die neue Spielreihenfolge auswirkt. Danach machen die Spieler ihre Lieferungen, wobei sie für jedes Eselskarren-Symbol ein Hofgut an ein Handwerksgebäude oder einen eigenen Wagenkarren liefern können. Manche Hofausbauten erlauben noch den Zukauf von weiteren Lieferungen gegen je ein Silber.

Konnte ein Spieler alle verlangten Waren eines Handwerksgebäudes liefern, erhält er neben Siegpunkten noch den entsprechenden Handwerksmarker, der ihm einen sofortigen Effekt und eine Dauerfunktion verschafft. Gelingt es einem Spieler, einen Wagenkarren komplett zu beliefern, erhält er die angegebenen Siegpunkte sowie eine Handelsware, und darf anschließend einen seiner Marker auf ein passendes Marktfeld stellen. Angrenzende Marktstände der Mitspieler mit niedrigerem Wert werden daraufhin - mit der Belohnung je eines Siegpunkts - entfernt.

Die Spielrunde endet mit der Wertungsphase, bei der jeder Spieler noch Siegpunkte für die Position seines Markers auf der Siesta-Leiste (hier zahlt sich Faulenzen aus) und seine besetzten Marktfelder erhält.

Nach der sechsten Runde endet das Spiel. Die Spieler tauschen zuerst ihre verbliebenen Ressourcen und Handelswaren laut der üblichen Verkaufs- und Umwandlungspreise in Silber um, abschließend sind noch je fünf Silbermünzen einen Siegpunkt wert. Der Spieler, der insgesamt die meisten Siegpunkte anhäufen konnte, gewinnt das Spiel.

Fazit

Okay, das ist ja mal ganz gut gegangen. Ich glaube, meine Pflicht - das Spiel kurz und verständlich zu erklären - relativ gut erfüllt zu haben. Nun folgt die Kür, nämlich meine persönlichen Eindrücke von La Granja.

Im Grunde genommen ist La Granja ein Aufbauspiel mit Würfeleinsetz-Elementen. "Oje, Würfel!" - werden jetzt einige Leser entsetzt ausrufen. Tatsächlich gibt es im Spiel ein paar Zufallselemente, jedoch betrachte ich diese als gelungene Regelungen, damit es keine von vornherein gewinnbringende Strategie gibt, sondern sich die Spieler vielmehr in jeder Partie, in jeder Runde neu auf die sich ihnen bietende Situation einstellen müssen. So tauchen drei der sechs Handwerksgebäude (zufällig bestimmt) erst später im Spiel auf. Die Würfel, die in der Ertragsphase zum Einsatz kommen, bestimmen die gerade zur Verfügung stehenden Güter. Bei ihrer Verteilung kommt es vor allem auf das kluge Timing und die richtige Einschätzung der Mitspieler an.

Der Ausbau des Hofes passiert hauptsächlich mit den Hofkarten. Diese sind multifunktionell, das heißt sie können auf vier verschiedene Arten genutzt werden, je nachdem auf welche Seite des eigenen Tableaus man die Karte einschiebt. Dies ist schon mal das erste Dilemma, denn jede einzelne Funktion bietet Vorteile. Es gilt also herauszufiltern, welche Funktion momentan die lukrativste sein könnte. Diese Art der unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten von Karten (inklusive ihrer entsprechenden Anlage an das eigene Tableau) wurde übrigens vom Spiel Ruhm für Rom inspiriert.

Felder sind wichtig, denn auf diese Weise bekommt man in jeder Runde kostenlos und mit Sicherheit die entsprechenden Erntegüter. Ein Feld sollte auf jeden Fall in den ersten Runden dabei sein, wie viele man insgesamt anlegt, hängt von der eigenen Taktik bzw. Strategie ab. Hofausbauten bringen stets gleich drei von vier möglichen Vorteilen: einen zusätzlichen Schweinestall, eine Erhöhung des Handkartenlimits, eine Silbermünze in der Einkommensphase oder die Möglichkeit einer Zusatzlieferung. Allerdings sind Hofausbauten nicht gerade billig. Für den ersten Hofausbau muss ein beliebiges Gut abgegeben werden, für den zweiten bereits zwei unterschiedliche Güter etc. Ob man weitere Ställe braucht, muss jeder individuell für sich beurteilen; zusätzliche Lieferungen sind meiner Meinung nach aber unabdingbar, um seinen Hof erfolgreich führen zu können.

Obwohl ich mir Strategien ohne Marktkarren durchaus vorstellen kann, wird man in den meisten Fällen nicht ohne sie auskommen. Auf jedem Karren sind zwei bis vier Güter angegeben. Je nach Schwierigkeitsgrad bringt ein Karren dann bei vollständiger Befüllung zwei bis sechs unmittelbare Siegpunkte sowie eine Handelsware ein. Auf die Auswirkungen auf den zentralen Markt möchte ich aber erst später eingehen.

Fehlt noch die Nutzung einer Hofkarte als Helfer: Erst diese hilfreichen Personen bringen so richtig Abwechslung ins bäuerliche Leben. Auf jeder der insgesamt 66 Hofkarten ist ein anderer Helfer angeführt, was für eine große Varianz sorgt. Sie sind so unterschiedlich, dass ein eigenes Glossar alle Karten detailliert auflistet und ergänzend erklärt. Die Funktionen der einzelnen Helfer können entweder jederzeit im eigenen Spielzug genutzt werden oder sich auf bestimmte Phasen auswirken, was durch einen farblichen Balken gekennzeichnet wird. Einige wenige können sogar als Reaktion auf die Aktion eines Mitspielers angewendet werden.

Einige Funktionen sind etwas stärker, was allerdings dadurch relativiert wird, dass sie nur einmal pro Spielrunde eingesetzt werden dürfen. Insgesamt haben sich die Autoren da wirklich viel einfallen lassen. Aber: Wenn die Vorteile der Helfer auch recht unterschiedlich sind, kommt mir keine einzige übermächtig vor - ein gutes Zeichen für Ausgewogenheit. Zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Taktik eingesetzt, kann jeder Helfer jedoch den entscheidenen Unterschied ausmachen.

Der Ausbau des eigenen Hofes hat vielmehr was von einem Optimierungsspiel. Jeder Spieler konzentriert sich auf seine eigene Entwicklung. Naturgemäß kommt es bei solchen Verwaltungsaufgaben kaum zu Berührungen mit seinen Mitspielern, was eher ein Mehrpersonen-Solitärspiel vermuten ließe. Dass bei La Granja trotzdem noch ausreichend Interaktion vorhanden ist, dafür sorgen die Lieferungen. Sie stellen im Spiel ja die wichtigste Art dar, an die wertvollen Siegpunkte zu gelangen. Der Marktkarren bringt eine fixe Anzahl an Punkten, welche von der Menge und der Art der Güter abhängt. Daneben bietet allerdings der Markt noch weitere Chancen: einerseits durch Verdrängung benachbarter kleinerer Marktstände, andererseits in der Wertungsphase am Ende jeder Runde. Hier gilt es also, die Position der Marktstände und die möglichen Aktionen der Mitspieler in seine taktischen Überlegungen mit einzubeziehen.

Bei den Handwerksgebäuden hingegen hängt die Höhe der Siegpunkte davon ab, in welcher Runde die Lieferung erfüllt wurde. Je später, umso mehr Siegpunkte bekommt man dafür; allerdings kann man dann ja auch weniger vom dauerhaften Nutzen profitieren. Nachdem es zusätzliche Siegpunkte für den jeweils ersten Spieler gibt, der alle Wünsche eines Handwerksgebäudes erfüllt, entsteht hier ein Wettkampf um die Gunst der Handwerker.

Das sind nun beileibe nicht alle Details. Die Hauptelemente des Spiels - multifunktionelle Hofkarten, Optimierung des eigenen Bauernhofes und Konkurrenzkampf bei der Belieferung eines gemeinsamen Marktes - sind aber auf eine recht geschickte Weise miteinander verwoben und machen La Granja zu einem äußerst interessanten Spiel. Durch die umfangreichen Spielregeln, die große Varianz der Hofkarten und die damit verbundene Komplexität, sowie die längere Spieldauer (ungefähr zwei Stunden müssen schon eingeplant werden) richtet sich das Spiel aber eindeutig und ausschließlich - wie bereits in der Einleitung erwähnt - an den erfahrenen, anspruchsvollen Spieler. Und dieser wird, wenn mal kein Mitspieler zugegen ist, auch Gefallen an der Solo-Variante finden, welche zudem recht gut geeignet ist, um die Grundmechanismen kennenzulernen.

Rezension Franky Bayer

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H@LL9000-Bewertungen

La Granja: 9 H@LL9000-Bewertungen, Durchschnitt: 5,1 5,1

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.09.15 von Franky Bayer - Ein tolles Vielspielerspiel, das durch die mulitfunktionellen Hofkarten eine große Varianz erfährt. Schön miteinander verwobene Mechanismen, interaktiv durch einen gemeinsamen Markt. Wirklich gelungen. Bin fast geneigt, eine 6 zuvergeben. Aber nur fast...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.07.14 von Andreas Molter - Eine ganze Menge bekannter Mechanismen zu einen tollen Spiel zusammengestellt. Die Karten mit den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten machen aus jedem Spiel ein neues Erlebnis und Sorgen für einen hohen Wiederspielreiz.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.07.14 von Mahmut Dural - What a Game?! Tolles Erstlingswerk! Gratulation! Ein tolles Vielspielerspiel. Klappt in allen Konstellationen, kurzweilig, rund und sehr gut durchdacht. Ein rundum tolles Spiel, welches locker unter den Top 20 der BGG-Liste auftauchen könnte, wenn die Auflage nicht so klein wäre.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.08.14 von Michael Andersch - Nur englische Karten im Spiel eines in Deutschland ansässigen Verlages halte ich für prinzipiell absolut unschön, auch wenn vieles unternommen wurde, um diese Hürde zu verkleinern (Karten liegen als Blätter bei, eine deutschsprachige Erklärung ist ebenfalls beigefügt) und die Texte auch nicht besonders umfangreich sind. Das Spiel selbst bietet außer dem innovativen aber z.T. etwas fummeligen Kartentableau nichts neues, das Spiel ist aber gut durchkomponiert, spannend und erlaubt verschiedene Strategien. Würde ich's nicht besser wissen, ich würde wetten, hier eines der besseren Spiele von Stefan Feld vorliegen zu haben: Mechanismengetrieben, mit vielen Verzahnungen, Aktionen und Bonusaktionen und sogar einer Reihenfolgeleiste - aber ohne die manchen Feld-Spielen innewohnenende Sterilität und auch ohne Mechanismus-Overkill.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.08.14 von Monika Harke - bekannte Mechanismen sehr gut kombiniert
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.11.15 von Bernd Eisenstein - Herausfordend und spannend, dabei aber mit einer spielerunfreundlichen Übersichtlichkeit. Die letzte Runde wird einmal mehr zum "Aktionswahnsinn" und dauert zu lange, trotzdem, gutes Spiel.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.11.15 von Michael Dombrowski
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.11.15 von Edgar Ameling - Auch wenn hier auf viele bekannte und bewährte Mechanismen zurückgegriffen wird, so ist deren Kombination neu. Insgesamt ein sehr gutes Erstlingswerk, das viele taktische Varianten zulässt und sich immer wieder anders spielt. Ein tolles Vielspieler-Spiel!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.11.15 von Frank Lehmann - bezieht sich auf die Ausgabe von PD-Spiele mit Deutschen Karten.

Leserbewertungen

La Granja: 32 Leserbewertungen, Durchschnitt: 4,6 4.6

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.07.14 von Hans Huehnchen - Die Karten unter das Tableau zu schieben - vor allem wenn viele Rohstoffe drauf gelagert sind - ist etwas fummelig. Die Ertragsphase mit den Würfeln wirkt in diesem thematisch stimmigen Spiel etwas aufgesetzt, wie ein Notnagel, damit die Spieler etwas mehr Rohstoffe bekommen. Und auch wenn La Granja eine etwas bessere Regel verdient gehabt hätte, anfällig für Grübeleien ist und "nur" einen bekannten Mechanismenmix bietet, spielt es sich sehr, sehr gut. Eines der besten Euro-Spiele in letzter Zeit.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.07.14 von Tobias Militz - Ein schöner Mix aus bekannten Mechanissmen, die sich sehr schön in den Spielfluss einfügen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.07.14 von Volker Nattermann - Alle Achtung ! Tolles Erstlingswerk der beiden Autoren. Macht Spass und ist durch die vielen Karten sehr abwechslungsreich.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.07.14 von W.Heidenheim
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.07.14 von Ernst-Jürgen Ridder - Nicht so ganz glücklich ist die Lösung mit den Karten. Dem Spiel liegen englische Karten bei und es gibt Kartenblätter mit den deutschen Karten; auf deren Rückseite kann man die vom Verlag im Internet bereitgestellten Kartenrückseiten drucken, dann laminieren und die Karten ausschneiden. Man kann auch die englischen Karten in Hüllen stecken und die deutschen ausschneiden und davor stecken; damit werden die Karten aber größer und es wird etwas eng beim Schieben der Karten unter das Spielertableau. Die Lösung mit den laminierten Karten finde ich zumindest ok, damit lässt sich spielen. Sonst ist das Spiel richtig gut ausgestattet, besonders die Ausschnitte in den Spielertableaus, die von den Karten nur zeigen, was gilt, finde ich gelungen. Den Einsatz der Karten, die alle vier Funktionen haben, von denen man aber nur eine nutzen kann, finde ich gut, auch wenn man das aus anderen Spielen in ähnlicher Weise findet. Insgesamt gefällt mir das Spiel wirklich gut und es mach Spaß.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.07.14 von Stefan H. - Das Spiel erblickt von der Thematik, wie auch von der Spielmechanik ein wenig spät die Spielewelt. Alles bekannt, nichts Neues. Den Hype kann ich sowieso nicht verstehen und die deutschsprachigen Schlapperkarten zum Ausschneiden sind der Brüller.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.07.14 von ravn - Mächtiger Mechanismen-Mix, der mir sehr gut gefällt. Die sechs Spielrunden vergehen wie im Flug, weil man ständig ins Spielgeschehen involviert ist und überlegt, wie man seine Situation noch weiter optimieren könnte. Interaktion mit den Mitspielern teils indirekt über die Würfel-Aktions-Wahl, teils direkt auf dem zentralen Verdrängungsmarkt gegeben. Viel mehr Möglichkeiten vorhanden, als Aktionen gegeben sind, was einen enormen Widerspielwert ergibt, der durch die Kartenvarianz noch verstärkt wird. Mein Vor-Essen-Highlight für Vielspieler, die Feld-typisches Gameplay mögen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.07.14 von Nougat - Viele Mechanismen, die gut ineinander greifen und reichlich Platz für unterschiedliche Strategien lassen. Ähnlich Agricola gilt es, die Karten geschickt einzusetzen und gute Kombis zu finden. Die zu Beginn gesperrten Märkte verhindern eine immer gleiche Siegstrategie. Einziger Wermutstropfen: viel Handling, bei dem gerne etwas übersehen wird. Trotzdem kommt La Granja derzeit ständig auf den Tisch. Es gibt noch viel zu entdecken.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.07.14 von Gülsüm Dural - Aufgerundete 6 Punkte für Wiederspielreiz. In der Aufmachung gibts nen Punkt Abzug. Schade, dass keine deutschen Karten beiliegen oder man sie nicht mitordern konnte.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.07.14 von Gabi - Macht Spaß!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.08.14 von hedisch
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.09.14 von Peter - La Granja ist nett. Irgendwie loben es alle in den Himmel, aber warum? Es spielt sich unspektakulär, keine neuen Mechanismen, sehr linear. Irgendwie gehyped ohne Ende. Und der übertriebene Preis ist angeblich der kleinen Auflage geschuldet. Dafür ist auch noch eine Karte falsch und obwohl in Deutschland entwickelt und vertrieben, sind die Karten nur in Englisch dabei. Wieviel Versionen gingen denn ins Ausland und wieviel beleiben im Inland?
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.10.14 von Triki - Das Positive vor weg. Das Spiel ist hübsch grafisch umgesetzt und die Iconografie ist stimmig. Die Anleitung ist ordentlich und fast auch fehlerfrei. Leider ist mal wieder eine Karte falsch im Spiel. "mal wieder", weil Spielworxx immer fehlerhafte Spiele produziert. Leider wird es zur traurigen Gewohnheit. Ein Verlag der die Kunden mit höchsten Qualitätsversprechen einlullt, aber am meisten Fehler in den Spielen hat und das zu unverschämt hohen Preisen. Man darf nicht glauben, nur weil man viel zahlt, bekommt man viel. Es wurden nicht mal deutsche Spielkarten dem Spiel beigelegt. Das sowas geht, zeigt das Spiel Concordia. Wir sprechen hier von einem Materialaufwand von unter 1€ bei einem Hochpreisspiel. Das schreckt ab, ich werde keinen Titel mehr von Spielworxx kaufen, das ist mir zu raffgierig und zu schlampig.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.10.14 von StevieG - Klasse Spiel und das in jeder Spieleranzahl!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.10.14 von Braz - Gefällt mir wirklich gut. Einige bekannte Elementen in diesem Spiel vereinigt. Klappt wunderbar.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.10.14 von Justus - Ein nettes Spiel. Alles funktioniert gut. Aber dreimal spielen reicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.10.14 von Rüdiger D. - Eines vorweg, leider habe ich das Spiel für 90€ gekauft, wegen dem Hype. Das mache ich nie wieder. La Granja ist ein 35€ Spiel. Es ist grundsolide, spielt sich gut und hat gewissen Charme. Aber irgendwie fehlt es doch dem Titel um etwas großes zu sein. Der Spielreiz vergeht sehr schnell und zurück bleibt das dumme Gefühl, viel Geld für ein überdurchschnittliches Spiel bezahlt zu haben. Wenn man davon nicht schon soviele im Schrank hätte. Ende vom Lied, ich werde es wieder verkaufen, evtl. läuft da noch ein Fanboy rum, der mir das Geld in gleicher Höhe zahlt.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 10.01.15 von WoWo - Ich schließe mich Rüdiger D an. La Granja ist nicht mehr als 35 Euro wert. Mich hat es als Vielspieler nicht vom Hocker gehauen und plätscherte vor sich hin. Für den Preis nur bekannte Meachnismen zusammen zu sshustern, ist mir für den Preis zu viel des Guten. Zum anderen hat man erhebliche Nachcteile ,wenn man es nicht schafft, Startspeiler zu werden. Her isnd mir die EInflussmöglichkeiten zu gering. Eine sehr gute Idee ist das Ausspielen ALLER Karten an veschiedenen Stellen an seinem Tableau.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.01.15 von Norbert - Ich habe das Spiel jetzt mehrfach gespielt und halte es für ein gutes Spiel. Es macht einfach Spass seinen Hof auszubauen, den Markt zu beliefern und anschliessend Mitspieler zu verdrängen sowie Händler mit Waren zu versorgen und als Gegenwert spielerische Vorteile zu bekommen. Vor allem ergeben sich immer Möglichkeiten im Spiel zu bleiben. Die Kritik zu den Karten sind nachvollziehbar. Ich habe die deutschen Karten laminiert. Damit kann man gut spielen. Allerdings hätte schon in der Grundausstattung eine deutsche Kartenvariante dazu gehört. Natürlich hat das Spiel auch seine Glücksanteile. Kommen die richtigen Helferlein und Würfel passend zu meiner Strategie? Ansonsten umdisponieren und eine Handelsware opfern? Wer erster in der Spielerreihenfolge ist hat natürlich Vorteile und der Kampf darum ist spielerisch gut gelöst. Der Vorteil ist aber meiner Meinung nach nicht spielentscheidend. Ich habe das Spiel zum Vorteilspreis erworben und der war noch OK. Ansonsten gilt Angebot und Nachfrage und die Disziplin so einen Preishype nicht mit zu machen. Im übrigen ist es auch so, das gute Spiele nach einer gewissen Zeit wieder aufgelegt werden. So auch hier. Im Frühjahr kommt eine zweite Auflage von einem anderen Verlag und tatsächlich mit deutschen Karten.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.05.15 von Daniel Noé - Ich beziehe mich auf die Neuauflage des PD Verlags - Endlich zu einem vernünftigen Preis werden einige der genannten Kritikpunkte negiert (vor allem Kartensprache) , wer mit dem Drunterschieben der Karten nicht glücklich ist, sollte die Karten doppelt mit Schutzhüllen versehen, ich hatte allerdings bisher überhaupt keine Probleme, auch ohne Hüllen. Das Spiel an sich besitzt einen sehr hohen Wiederspielreiz, auch wenn das Rad nicht neu erfunden wird. Trotzdem gefällt mir die Verzahnung der Mechanismen insgesamt so gut, dass ich eine knappe Höchstwertung verteile.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.07.15 von Dencer - Irgendwie erinnert es mich vom Spielgefühl her an die Burgen von Burgund, alles etwas friemelig und wenig Interaktion. Ja, macht Spaß, aber für 6 Punkte reicht es nicht, da das besondere Etwas fehlt und jeder dann doch eher vor sich hin optimiert.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.09.15 von Andreas Freye - Ein grundsolides Spiel, welches bekannte Mechanismen mixt, aber nichts Neues bietet. Es war jedenfalls seine 69 Euro nie und nimmer wert, zuviel Hype, dann wieder mal fehlerhaftes Material und dann darf ich mir von einem deutschen Verlag die deutschen Karten auch noch ausschneiden und selbst zusammenbasteln...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.09.15 von Marcel Puffe - Sehr schöner Mix aus bereits bekannten Mechanismen (Aktionen über Würfel, Säen & Ernten, Karten mit verschiedenen Funktionen, Auftragserfüllung, ...). Tolles Erstlingswerk!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.09.15 von Walter Müller
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.10.15 von Fred Lehner - Eine Mixtur aus anderen, bekannten Spielen und unterm Strich solide, aber mehr leider nicht.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.11.15 von Flott - Rosenberg-Thema trifft Feld-Mechanik. Absolut gelungenes Spiel, dem ich aber im Zweifelsfall die Vorbilder vorziehen würde. Eine glatte Fünf.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.11.15 von Dieter Schmitz - Etwas überfrachtet aber immer noch schön.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.11.15 von JochenSch - Naja, nicht der Hit. Beim nächsten Mal ohne mich. Die Beschreibung der Spielreiznote für 2 Punkte trifft es genau. Obwohl mir solche Spiele gefallen sollten hat La Granja absolut keinen Spielreiz für mich. Ich habe nie das Gefühl dass mich das Spiel pakt. Dazu eine unansehnliche Aufmachung und Mechanismen, die so gut wie nichts interessantes biete. Werde es bestimmt nicht noch einmal spielen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.11.15 von FrankHh - Schönes Spiel. Zwar nicht gleich ganz eingängig, aber als Spieler kann man ne Menge entscheiden. Die Karten könnten m.E. eine größere Rolle spielen, aber das sagt sich so leicht. Wahrscheinlich wäre das Gefüge dann nicht mehr stimmig. Verdient es häufiger gespielt zu werden!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.11.15 von Mike
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.11.15 von Daniel R.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.03.16 von Fridulin67 - Toller Mechanismusmix, toll verzahnt, aber nicht zu verkopft. Klare Kaufempfehlung!

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