Eingestellt Samstag 5. Februar 2011 - Dieser Artikel wurde 4244 mal aufgerufen.
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Spielinfo
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Nun wird es langsam Zeit, mich zu outen: Ich stehe auf bärtige, rothaarige Männer in kurzen Röcken. Nein, nicht was Sie jetzt denken! Ich bin nur ein Schottland-Fan. Seit meiner ersten Fahrt durch die Highlands, als ich warten musste, bis eine Schafherde die viel zu schmale Straße überquert hat. Seit meinem ersten Schluck rauchigen Single Malt Whiskies. Seit meinen ersten Highland Games in einer natürlichen Felsen-Arena bei Portree auf der Isle of Skye. Und vor allem auch seit einem unvergesslichen Ritt durch eine unwirklich nebelig-schöne Landschaft bei leichtem Nieselregen. Es gibt für mich tatsächlich keine idyllischere Landschaft als den rauen Norden der britischen Inseln.
Leider ist Schottland nicht gerade ein Familien-Ferienparadies, das meist miese Wetter nicht gerade kindertauglich, weshalb mein letzter Besuch schon ewig lange zurückliegt. Um meine Erinnerungen an Schottland aufrechtzuerhalten, bleibt mir daher nur ab und zu ein Glas besten Islay Whiskies, bevorzugt Lagavullin. Wenn dann mal ein Spiel erscheint, das in den Highlands spielt, schlage ich allein schon aus nostalgischen Gründen zu. 2010 kam bei alea Spiele Glen More heraus, das - laut Untertitel - von Schotten, Schafen und scharfen Getränken handelt. Da konnte ich unmöglich widerstehen ...
Wir verkörpern die Oberhäupter schottischer Clans, die im ausgehenden 17. Jahrhundert versuchen, möglichst viel Einfluss und Macht in den schottischen Highlands zu gewinnen. Anfangs ist das Gebiet unseres Clans allerdings sehr beschränkt. Mehr als ein mickriges Dorf, durch das eine Straße von Ost nach West führt, sowie ein Fluss von Süden nach Norden fließt, besitzen wir nicht. Dazu kommen noch ein Clanmitglied, welches ins Dorf platziert wird, und ein Barvermögen von gerade mal 6 Münzen.
Doch im Laufe des Spiels erweitern wir unser Herrschaftsgebiet mit Landschaftsplättchen, die uns einen bestimmten Nutzen einbringen. Die Produktionsfelder liefern uns verschiedene Rohstoffe wie Getreide (Getreidefelder), Holz (Wälder), Stein (Steinbrüche), Rinder (Weiden) und Schafe (Wiesen). Dazu gibt es noch andere Plättchen wie Destillen, die den so wichtigen Whisky produzieren. Dörfer und Burgen (letztere gehören zu den 13 "besonderen Orten") wiederum versorgen uns mit weiteren Clanmitgliedern. Andere Plättchen erlauben den Umtausch von Ressourcen in Siegpunkte, wie etwa die Jahrmärkte und der Krämer, bei denen jeweils verschiedene Rohstoffe in Siegpunkte umgemünzt werden können, oder die Fleischereien (Umtausch von Rindern und/oder Schafen). Im Grunde genommen also Altbekanntes: Ein Spiel um Rohstoffproduktion und -verwertung.
Bevor wir Glen More nun aber in der nur allzu volle Schublade mit dem Etikett "kennen wir so schon irgendwie" verstauen, sollte ich lieber noch die originellen Aspekte des Spiels erwähnen. Die erste Besonderheit ist, dass Glen More nicht im Uhrzeigersinn gespielt wird. Die Position der Spielfiguren auf der Spielfläche, auf der die Plättchen in einer Kette offen ausgelegt werden, gibt nämlich vor, wer als Nächstes dran ist. Der Spieler, dessen Figur in der Kette am weitesten hinten steht, versetzt die Figur auf ein beliebiges Plättchen weiter vorne und nimmt dieses an sich. Je nachdem, wie weit wir ziehen, kommen wir im Verlauf des Spiels eventuell unterschiedlich oft an die Reihe, gegebenenfalls auch mehrfach hintereinander.
Das gewählte Plättchen bauen wir nun in unsere persönliche Auslage ein. Dabei müssen wir beachten, dass es mit mindestens einer Seite an andere Plättchen anliegt. Außerdem muss sich mindestens ein Clanmitglied auf einem orthogonal oder diagonal benachbarten Plättchen befinden. Und schließlich müssen wir darauf achten, Plättchen mit Straße oder Fluss in der entsprechenden Reihe oder Spalte zu platzieren.
Mit dem Anlegen wird nicht nur das soeben gelegte, sondern es werden auch alle benachbarten Plättchen "aktiviert". Dies bedeutet, dass Produktionsfelder nun ihre entsprechenden Rohstoffe produzieren, Umtauschfelder genutzt werden dürfen, etc. Aktivierte Dörfer und Burgen erlauben die Bewegung von Clanmitgliedern. Auf diese Weise können wir Clanmitglieder auch ganz aus der Auslage entfernen, um sie zu songenannten "Chieftains" zu befördern, welche wichtig für die dreimal im Spiel stattfindenden Wertungen sind. Das Aufdecken eines neuen Plättchens vom Stapel beendet unseren Spielzug.
Die drei Nachziehstapel regeln auch die Wertungen. Sobald das letzte 1er-Plättchen auf die Spielfläche gelegt wird, kommt es zur ersten Wertung. Bei dieser erhalten wir Siegpunkte für unsere Errungenschaften in den drei Bereichen Whiskyproduktion, Chieftains und "besondere Orte". Jeder zählt die Anzahl seiner Whiskyfässer und vergleicht sie mit der Anzahl jenes Spielers, der davon die wenigsten besitzt. Für die Differenz gibt es nach einer Tabelle Siegpunkte. Auf dieselbe Weise wird mit den Chieftains und den "besonderen Orten" verfahren. Nach dem Legen des letzten 2er- und des letzten 3er-Plättchens kommt es ebenfalls zu einer solchen Wertung.
Nach ein paar letzten Punkten für bestimmte "besondere Orte" und verbliebene Münzen sowie möglichen Minuspunkten für zu viele Plättchen in der eigenen Auslage endet das Spiel. Wer insgesamt die meisten Siegpunkte sammeln konnte, gewinnt und wird Anführer aller schottischen Clans.
Dieses relativ einfache Regelwerk lässt erstaunlich viele unterschiedliche Strategien zu. Wir können versuchen, schon während des Spiels mit Tavernen, Fleischereien und Jahrmärkten wertvolle Punkte zu sammeln, oder uns für die Wertungen mit Chieftains und Whiskyfässern eindecken. Es ist vorteilhaft, uns auf irgendetwas zu spezialisieren, aber erst im Laufe des Spiels ergibt sich, was zielführend sein kann. Für die meisten Taktiken gibt es auch den einen oder anderen passenden "besonderen Ort", denn die Burgen und Seen bringen stets noch einen speziellen Vorteil mit, wie zusätzliche Clanmitglieder, Whiskyfässer oder Ressourcen.
Blindes Sammeln von Landschaftsplättchen bringt daher auf keinen Fall etwas. Es sollten schon solche Plättchen genommen werden, die zur gewählten Strategie passen. Und da liegt leider auch der Haken des Spiels. Es gibt nämlich einen nicht zu unterschätzenden Glücksanteil in der Verteilung der Plättchen. Wer nahebei nur unpassende Plättchen vorfindet und für passende häufiger zu weit vorrücken muss, verliert wetvolle Spielzüge gegenüber seinen Mitspielern. Das kann mitunter richtig frustrierend sein, weil man nicht wirklich etwas dagegen unternehmen kann. Wer hingegen "seine" Plättchen stets in angenehmer Reichweite findet, ist deutlich besser dran.
Dieses Problem hat Autor Matthias Cramer wahrscheinlich erkannt, und deshalb eine Regelung geschaffen, welche dies etwas ausgleicht. Bei Spielende vergleichen alle Spieler ihre Auslage. Während der Spieler mit den insgesamt wenigsten Plättchen keine Strafpunkte bekommt, müssen alle anderen Spieler für jedes Plättchen, das sie mehr haben, drei Siegpunkte abgeben. In knappen Partien können diese Punkte den Ausschlag über den Sieg geben. Diese geschickte Regel bestraft auf recht effektive Weise sinnloses Plättchensammeln und führt dazu, dass auch größere Sprünge Sinn machen. Mitunter kann damit das Spiel sogar bewusst beschleunigt werden, um Mitspieler mit längerfristigen Strategien unter Druck zu setzen.
Unbedingt erwähnt werden sollte allerdings, dass sich Glen More nicht mit jeder Spielerzahl gleich gut spielt. Ideal ist es für bis zu 4 Spieler, da passen die Anzahl der Plättchen, und somit der eigene Einfluss, sodass es nahezu reibungslos funktioniert. Bei 2 oder 3 Spielern übernimmt ein Würfel (!) die Funktion eines Dummies, was erstaunlicherweise ganz gut klappt. Für 5 Spieler hingegen würde ich das Spiel gar nicht empfehlen. Da man nicht so oft drankommt, ist der Glücksfaktor noch wesentlich höher, weshalb das Spiel noch unkontrollierbarer wird.
Die grafische Gestaltung ist zwar schön gelungen, das Material aber in fast schon knauseriger Qualität. Ein paar Zehntel Millimeter mehr Dicke täten den Plättchen, Münzen, Siegpunktechips, etc. sicher nicht schlecht und können sich doch auch nicht so gravierend auf den empfohlenen Verkaufspreis auswirken. Gerade in Zeiten, in der selbst Kleinstverlage ihre Spielideen mit sehr ansprechendem Spielmaterial liefern, sollte sich ein Verlag, der immerhin im Kontakt mit dem Marktführer steht, keine Blößen geben.
Summa summarum ist Glen More ein solides, taktisch anspruchsvolles Spiel mit gewohnt preiswertem Spielmaterial. Bei bis zu vier Spielern lasse ich mich gerne immer wieder in die Highlands zum Schafzüchten, Whiskybrennen und ähnlichem entführen. Bei voller Spielerzahl werde ich aber doch lieber zum rauchig-markanten Lagavullin greifen ...
Rezension Franky Bayer
21 H@LL9000 Bewertungen, Durchschnitt:
4,9.
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08.12.10 von Franky Bayer - Bei 5 Spielern sinken die Einflussmöglichkeiten, und damit auch der Spielreiz auf eine 4. |
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31.05.10 von Udo Kalker - Solides Strategiespiel in der kleinen Alea Schachtel, bei dem Spieldauer und Tiefgang gut zueinander passen. |
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22.06.10 von Silke Hüsges |
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04.07.10 von Roland Winner |
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01.11.10 von Andreas Molter |
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20.11.10 von Regina Molter |
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29.11.10 von Bernd Eisenstein - 4-5. Fizzelige Grafik mindert den Spielspaß. Sehr schöne Mechanismen. |
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07.01.11 von Sandra Lemberger - Zu dritt finde ich das Spiel am besten - da würde ich es mit einer 5 bewerten. |
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10.01.11 von Nicole Biedinger |
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10.01.11 von Stephan Gehres |
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10.01.11 von Jost Schwider - Eigentlich kein schlechtes Spiel, aber leider mit einigen Problemen behaftet: Das Material ist viel zu klein und fisselig, das Ende zu spielbestimmend, die Spieldauer und die Downtime (insbesondere wenn die Mitspieler viele Aktionsplättchen vor sich liegen haben) für das Gebotene zu lang. Prost! ;o) |
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10.01.11 von Alexander Broglin - leider ist das Spielmaterial etwas winzig für die Ü-40-Generation ausgefallen. Ansonsten tolles Legespiel mit schönen Elementen |
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12.01.11 von Clemens Schollenberger |
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31.01.11 von Rene Puttin - Schönes, schnelles Spiel |
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31.01.11 von Ralph Bruhn |
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31.01.11 von Andreas Odendahl - Da ich oft zu zweit spiele, fallen bei mir die Nachteile des kleinen und kleinbedruckten Spielmaterial nicht so sehr ins Gewicht. So gesehen, ist es sogar ein ganz hervorragendes 2er Spiel zu gutem Preis! |
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31.01.11 von Michael Andersch - Note bezieht sich auf das Spiel mit maximal 3 Personen. Zu viert ein Punkt weniger. |
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06.02.11 von Barbara Winner |
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11.04.11 von Jochen Traub |
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06.12.11 von Monika Harke |
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21.03.12 von Michael Timpe |
29 Leser Bewertungen, Durchschnitt:
4,8
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15.01.11 von Carlo - Die Grafik ist düster geraten. Das Spiel bleibt abstrakt und lässt kaum ein schottisches Feeling aufkommen, da braucht man schon eine gute reale Flasche Single-Malt dazu ;-). Trotzdem gefällt das Spiel sehr gut! Einfache Mechanismen, mit dem nötigen Entscheidungsspielraum und der nötigen Portion Glück. |
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15.01.11 von siegsdorfa - toller Rondellmechanismus, optimal für zwei Spieler, immer wieder gerne hervorgeholt |
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15.01.11 von Martin Schipper - Gutes, einfaches Spiel mit vielen taktischen Möglichkeiten. Super für zwei Spieler geeignet. |
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15.01.11 von Braz |
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15.01.11 von Peter Steinert - Dieses Spiel hätte nicht nur wegen seiner Qualitäten in die große Alea-Schachtel gehört, sondern auch deshalb, weil das Material nun zu klein geraten ist. Die redaktionelle Entscheidung kann ich nicht nachvollziehen. Ansonsten ein richtig tolles Spiel! |
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15.01.11 von W.Heidenheim |
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15.01.11 von mibi |
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15.01.11 von Beate Bindrim - Das zu kleine Material wurde ja schon oft genug bemängelt, dafür ist die Grafik jedoch gut gelungen. Sehr schöner Zugmechanismus, der zwar nicht neu ist - aber die Kombination mit dem Anlegen der Plättchen, den Dorfbewohnern/Chiefs und dem Wertungsmechanismus machen das Spiel sehr interessant. |
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16.01.11 von Shigeru - Geln More ist nettes Strategiespiel. Der Rondellmechanismus macht das Spiel sehr interessant. Man steht hier jedesmal vor der Entscheidung, ob ein bestimmte ,weit hinten liegendes wertvolleres Plättchen nimmt, und dafür einige Runden den Mitspielern das Feld überlässt. Nach meiner Erfahrung muss man das Spiel öfter gespielt haben, damit man die Plättchen kennt, die in späteren Spielrunden ins Spiel kommen. Inbesondere die diversen Castles und Lochs bringen große Strategische Möglichkeiten. Ich hatte den Eindruck, dass Spieler, die das Spiel gut kennen, einem Neuling gegenüber klar im Vorteil sind. Dies ist aber kein Mangel, der zu einer Abwertung des Spiels berichtigen würde. Insoweit sollte man mit Anfänger die Plättchen mal durchgehen. Einziger Kritik ist aus meiner Sicht, dass, wie so oft bei Spielen aus der Alea Reihe, das Thema des Spiels nicht viel mit dem Spielmechanismus zu tun hat. Das habe ich auch bei Maco und RA zwei Spiele die ich sehr mag, zu bemängel. Dieses Problem taucht allerdings bei Puerto Rico, meinem Lieblingspiel aus der alea Reihe, nicht auf. |
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16.01.11 von vanM - Ein schönes Aufbauspiel. Bei 4 oder 5 Spielern kann die Abfolge der Kärtchen schon mal zu etwas Ungleichgewicht führen. Und Loch Oich im letzten Zug kann schon sehr stark sein. Trotzdem sehr gelungen und immer wieder eine Partie wert. |
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18.01.11 von JonTheDon - Hübsches Spiel, mir gefällt auch die Grafik. Regel suboptimal aufgebaut, macht das Spiel unnötig schwer. Leider vermittelt das Spiel nicht allzuviel Flair, ist etwas trocken. Deswegen "nur" 4 Punkte. |
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18.01.11 von Mike |
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19.01.11 von Ernie - Was ist zu einem Werk zu sagen, dessen Spielverlauf in großer Runde nahezu unkalkulierbar ist und dessen Strategiepotential zu zweit als eher eindimensional bezeichnet werden muss - wohl eher Tonne als Klassiker ?! Ein grober Trugschluss, wenn es um den Spielreiz geht, steht doch Cramers Erstlingswerk(!) seinem Verwandten im weiteren Sinne - CC - aus dem HiG-Verlag in nichts nach. Mehr noch, es bietet zusätzlich den taktischen Reiz der selbstbestimmten Plättchenwahl. Der Unterschied: CC DSP1 in 2001, während Glen More 2010 noch nicht einmal unter den zehn Erstplazierten gelistet wurde ! Ein Missverständnis, das seinesgleichen sucht (Funkenschlag, .. ?) und wo vielleicht Kurt Lewin am ehesten Auskunft hätte geben können. Denn der vielzitierte Kritikpunkt - das angeblich zu klein dimensionierte Material - entpuppt sich nach mehrmaligem Spielen als abwegig. Im Gegenteil, die Aufmachung ist im Gegensatz zu vielen anderen aufgeblähten WP-Boom-Spielen perfekt; über die Plättchengröße darf sich nur der beschweren, der auf einer Rittertafel zu spielen pflegt. Alle anderen sollten dem Spiel eine weitere Chance geben und realisieren, dass auch die Karten- und Farbsymbolik gewinnbringend ist und ALEA hier keinesfalls geschludert hat. |
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20.01.11 von Flundi - Hat eigentlich alles, was ein Spiel haben muss, damit es mir gefällt. Keine Ahnung, warum es mir trotzdem nicht so recht gefällt ... hmmh ... denk .... denk ... |
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21.01.11 von Robin S. |
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23.01.11 von Pasvik - Schönes Spiel für zwischendurch. Innovativer "Rondell"-Mechanismus, der jedes Spiel anders werden lässt. Wegen der großen Anzahl der ausliegenden Kärtchen und die dadurch mögliche Vorausschaubarkeit hält sich auch der Zufallsfaktor sehr in Grenzen. Wer die Kärtchen und deren Wertigkeit kennt, ist aber klar im Vorteil. Die Größe der Kärtchen und Teile ist vollkommen auskömmlich. Und auch die Gr´ße der Box ist letztlich nebensächlich. Es gibt einfach einige Spieler, die an allem etwa auszusetzen haben. Dem Spiel schadet es nicht. |
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05.02.11 von Marco Stutzke |
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11.02.11 von Ernst-Jürgen Ridder - Jedenfalls zu zweit ein sehr schönes und gutes Spiel. Das Material ist für mich nicht zu klein. Die Männchen sind wie die Carcassonne-Gefolgsleute. Die Plättchen sind mit 4x4 cm kleiner als die von Carcassonne, aber größer als die von Agricola. Die Holzklötze für Holz, Stein usw. haben 8mm Kantenlänge, sind also nicht so arg winzig; zudem kann, wer sein Agricola "gepimpt" hat, ganz prima die entsprechenden Holzfiguren aus Agricola nehmen. Aber auch so, wie es ist, ist das Material mit einer nicht allzu massiven Hand problemlos bedienbar, wenn die Motorik stimmt. |
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15.02.11 von Max Heininger - Meiner Meinung nach das bisher beste alea Spiel in der mittleren Schachtelgröße! Kann die Kritik über das angeblich zu kleine Spielmaterial (hier und andernorts) nicht wirklich nachvollziehen, v.a. wenn Leute älteren Semesters sich darüber beklagen, dass sie bei nicht optimalen Lichtverhältnissen und großem Spieltisch bei den Gegenspielern nichts erkennen!? Bei wievielen anderen Spielen müsste man sich dann beschweren? Und während es sich bei MÄDN, Schach und Mühle allem Anschein nach wirtschaftlich lohnt, Senioreneditionen "mit besonders großen Spielfiguren" anzubieten, habe ich Verständnis dafür, wenn alea diesen Weg (noch) nicht geht. Ich jedenfalls finde die Entscheidung für die mittlere Schachtelgröße (und die damit einhergehende Größe des Spielmaterials) richtig. Bzgl. der Anleitung ist Kritik allerdings gerechtfertigt, die ist wirklich von der Schriftgröße etwas klein geraten und für alea-Verhältnisse auch inhaltlich relativ schlecht präsentiert, so dass der Spieleinstieg unnötig erschwert wird. |
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22.02.11 von Frank Bergner - Ich schließe mich dem Kommentar von Jost Schwider an, fuzzliges Material, das Ende zu spielbestimmend, da einige sehr starke Karten im 3. Stapel sind sowie das Spiel nahezu zu Grübeln verleitet. Ich hoffe, das ich das Spiel nach noch einigen Partien mehr mag. |
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25.02.11 von Dirk Grundmann - Zu zweit und zu dritt ein sehr gutes Spiel. Zu viert und zu fünft würde ich es nicht mehr spielen. |
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12.03.11 von citizenofatlantis |
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15.03.11 von Guido Gottheil - Meiner Meinung nach hätten die Plättchen tatsächlich einen Tick größer und das restliche Pappmaterial auch etwas dicker sein können. In der jetzigen Form betont das etwas fitzelige Material den ohnehin eher hohen Verwaltungsaufwand und die Übersicht negativ. Aber man gewöhnt sich daran und nichtsdestotrotz ist das Spiel sehr kurzweilig. Für maximal vier Spieler eine echte Empfehlung. |
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24.04.11 von Oliver K. - Wahrscheinlich mein meistgespieltes Spiel 2010 und das aus gutem Grund. Sehr gelungener Erstling vom Matthias Cramer. Einziger Nachteil ist die doch sehr fusselige Schrift, also eher was für Leute mit guten Augen ;) |
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19.06.11 von generationX - Komplett aufgesetztes Thema, trocken, das übliche fisselige Spielmaterial das man von Alea bereits kennt, eine etwas zu komlex geschriebene Regel mit einem Fehler (Was passiert wenn man kein Kärtchen mehr regelkonform anlegen kann?), bedeutungslose Zwischenwertungen, zu starke Kärtchen im 3. Stapel, zu spielbestimmendes Ende... Alles in allem ein nettes Legespiel das einem nicht unbedingt von Schottland träumen lässt. P.S. Wer meine Rezis zu Alea-Spielen kennt, fragt sich bestimmt:"Gibt es denn überhaupt ein Alea-Spiel das dem Typen gefällt?". Ich kann nur sagen:"Bis jetzt nicht!" |
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30.08.11 von Matthias Neumann - Also es stimmt schon: Für die Ü-40-Generation hätte das Material schon etwas größer sein dürfen. Für Sehschwache und Grobmotoriker ist das Material eher nix! Trotzdem macht das Spiel großen Spaß! Es hat mehr Tiefe, als man anfangs glaubt. |
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05.01.12 von waiko - Trocken. Funktional. Konstruiert. Mir persönlich fehlt bei diesem gut verzahnten "Aktivierungsuhrwerk" leider fast alles, was mir am Spielen Spaß bereitet. |
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07.01.12 von Köppquist - Gutes Spiel - verliert leider etwas durch die zu kleine Ausführung des Spielmaterials |
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29.02.12 von Kathrin |